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Kundenrezension

am 14. September 1999
Enthält ebenfalls die „Kleine Geschichte der Photographie", die es vor dem „Kunstwerk" zu lesen sich empfiehlt. Zum einen, weil sie fünf Jahre vorher veröffentlicht wurde (1931), zum anderen, weil der Film technisch im Grunde auf die Photographie aufbaut. Er spricht auch dort bereits von der „Aura" des Kunstwerkes, worauf er im „Kunstwerk" genauer eingeht. Inhalt: Seine Überlegung ist, daß die Reproduktion von Kunstwerken eine eigene Kunstform ist, die sich mit der Entstehung von Photographie und Film ausprägen und eine Wirkung auf die herkömmliche Kunst ausstrahlen. Nicht reproduzierbare Kunstwerke seien einmalig und dauerhaft, damit auratisch, und dienen der Kontemplation. Reproduzierbare Kunstwerke seien hingegen wiederholbar und flüchtig, somit nicht auratisch, und dienen der Zerstreuung. In dieser filmwissenschaftlichen Schrift versucht Benjamin die Veränderung der Kunst durch die neue Kunstform Film einzukreisen und deren eigenen Status zu beschreiben. Er greift dabei auf andere Autoren wie Brecht zurück und schlägt schließlich gar den Bogen zwischen Bedeutung des Films und dessen Verwendung im Nationalsozialismus und im Kommunismus. Geltung: Die Frage nach dem Status der Kunst war nicht nur 1936 aktuell - und auch schon zuvor, als Expressionismus (als künstlerische Gestaltung), Realismus (als naturgetreue Wiedergabe) und Hollywood (als reiner Kommerz) sich gegenüber standen -, sondern war es in den Jahren danach und ist es auch heute noch. Noch immer stehen sich Kunst und Kommerz gegenüber oder fließen untrennbar ineinander. Benjamins Überlegungen zur Kunst sind sehr abstrakt, aber heute so zutreffend wie zur Zeit ihrer Entstehung, obwohl über 60 Jahre Entwicklung dazwischen liegen, was die Lektüre mitunter vergessen läßt, weil bei dem weitsichtigen und sehr sorgfältig arbeitenden Benjamin bereits Begriffe wie „Virtualität" auftauchen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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