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Kundenrezension

17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Durchwachsenes Werk mit einigen Stärken und deutlichen Schwächen, 8. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Chinese (Taschenbuch)
Zweifellos hat das Buch seine interessanten Stellen. Es fängt erstmal sehr spannend und mysteriös an mit einem Massenmord in einem kleinen Dorf fernab der Zivilisation, was neugierig macht. Die Richterin, die eine Art Heldin des Buches ist, hat dort entfernte Verwandtschaft und steigt deshalb in die Geschichte ein, entdeckt Dinge, die die Polizei nicht sehen will. Ein bekanntes Schema, das jedoch plötzlich ganz in den Hintergrund tritt. Plötzlich kommt ein langer Teil, der sich mit Kolonialgeschichte auseinandersetzt, speziell mit der Rolle, die geknechtete Chinesen beim Eisenbahnbau in den USA des 19. Jahrhunderts spielten. Hier liegt die Wurzel des Verbrechens, denn einer der dort sklavisch geschundenen Männer wurde immer wieder von einem sadistischen Vorarbeiter aus besagtem Dorf gequält. Eigentlich finde ich diesen Teil, der von anderen Rezensenten hier als zu ausufernd gesehen wird, am dichtesten. Da hat es mich wirklich gegruselt und gepackt. Es wäre ein gutes Buch geworden, wenn dieser Mann nun wirklich seine Rache an dem Schweden genommen hätte. Dass er statt dessen ein Tagebuch schrieb, das einer seiner Nachfahren fand, um 150 Jahre später dann alle Nachfahren des Menschenschinders auszurotten, ist schon ein wenig glaubhafter Handlungsstrang. Dass dieser nun ausgerechnet auch noch ein Profiteur des ausufernden Neokapitalismus in China ist, der seinerseits seine Landsleute in Massen nach Afrika in eine neue Art von Versklavung schicken will, macht diese verspätete Rache noch unglaubwürdiger. Und dass sich "der Chinese", der so durch und durch böse ist, dass er sogar seine eigene Schwester tötet, wie schon sein Auftragskiller vor ihm sich im fernen Ausland scheinbar mühelos zurechtfindet, um konspirativ seine Untaten zu begehen, ist noch unglaubwürdiger. Auch die Richterin, die dann irgendwann wieder auftaucht, verhält sich höchst seltsam: Sie ermittelt im fernen Peking ohne Kenntnisse der Sprache und des Landes munter drauflos und erzählt einer Frau, der sie eigentlich misstraut, alle Details des Falles. Der Showdown am Schluss ist dann schnell abgehandelt und wirkt wie eine Pflichtübung, ähnlich wie manche geschichtlichen Exkurse, die lindenstraßenmäßig die Entwicklung Chinas im 20. Jahrhundert erklären sollen. Zwischendurch möchte man das Buch deshalb immer mal wieder weglegen, aber man will dann ja doch wissen, wie's ausgeht. Alles in allem eines seiner schwächeren Werke!
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 22.09.2013 13:03:03 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.09.2013 13:12:37 GMT+02:00
Leseratte meint:
Da ich Ihre Rezension leider durchgelesen habe , brauche ich nun Dank ihrer kompletten Offenlegung samt Auflösung des Falles ,das Buch nicht mehr zu lesen! Ich denke eine Rezension sollte in erster Linie dafür da sein , um den Leser einen Eindruck aus Lesersicht zu vermitteln, nicht aber dafür das das Buch in Kurzform erzählt wird .
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