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Kundenrezension

185 von 198 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das feinste Stück fotografisches Equipment seit langem, 20. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Nikon D800 SLR-Digitalkamera (36 Megapixel, 8 cm (3,2 Zoll) Monitor, LiveView, Full-HD-Video) Gehäuse schwarz (Elektronik)
Nun muss ich auch mal rezensieren, nach dem ich mir im Vorfeld zum Kauf der D800 so ziemlich all Rezensionen hier durchgelesen habe. Zuerst: wo komme ich her. Ich hatte vor der D800 eine Kombination aus D3 und D700. So langsam wollte ich aber mal ein Upgrade machen und die D800 hat mich gerade wegen der Auflösung gereizt.

Das Fazit zuerst: die D800 ist wirklich das feinste Stück Foto Equipment, dass ich seit langem in die Hände bekommen habe!

Und nun etwas differenzierter - gerade auch als Antwort auf viele Rezensionen hier, deswegen die Negativpunkte, die hier immer angeführt werden zuerst...

Fokusprobleme - diese sind in den aktuellen Serien nicht mehr existent. Wer trotzdem Angst hat soll halt beim Fachhändler um die Ecke einkaufen und dort "seine" Kamera vorher unter die Lupe nehmen. Wer gebraucht kauft sollte halt auf die Seriennummern achten.

Dateigröße - nun ja, wer eine hochauflösende Kamera will muss nun mal mit viel Speicherverbrauch leben. Ich verstehe die Leute nicht, die sich hinterher darüber beschweren, dass ein verlustfrei komprimiertes Raw auf ein mal 48MB hat. So was weiß man vorher. Das steht im Internet... Abgesehen davon kann man aufgrund des riesen Puffers in vielen Fällen mit JPEGs arbeiten (wenn die Belichtung ok ist). Und auch die verlustbehaftete Raw Komprimierung sollte man sich mal ansehen. Da werden die Dateien schick klein und die Artefaktbildung ist so bei Vergrößerung 3:1 sichtbar... also für mich reicht das bei der Auflösung lange aus. Mehr als 3m Kantenlänge in den Plots brauche ich nicht ;-)

Geschwindigkeit - nun ja, 4/5 Bilder die Sekunde sind nicht sehr schnell. Aber auch das weiß man vorher. Für die meisten Situationen ist das lange ausreichend. Wer Sport oder Action auf hohem Niveau machen will soll sich halt ne D3 / D3s / D4 kaufen. Auch der Puffer reicht meines Erachtens aus. Man muss halt immer im Hinterkopf haben für was diese Kamera gebaut ist.

Speicherkartenfächer - die Punkt wird auch gerne mal kritisiert. Ich finde den Split ziemlich praktisch. Denn schnelle SD Karten gibt es mittlerweile ja zum Schnapperpreis. Und ich finde es sehr praktisch, dass ich nicht immer dem CF Karten Leser mit rum schleppen muss. Abgesehen davon lassen sich so gute Kombinationen machen mit CF = Raw und SD = JPEG oder Backup. Zumindest kann man auf Reisen durch die billigen SD Cards unendlich viel Speicher mit nehmen. Bei CF macht man sich immer noch arm. Klar sind die CF Cards schneller, aber ein Slot habe ich ja. Und zum Thema Geschwindigkeit: siehe oben ;-)

Dynamikumfang - schlicht der Hammer. Hatte kürzlich eine Hochzeit unter sehr schattigen Bäumen mit knalle Sonne von oben ohne jede Wolke. Portrait des Brautpaars mit Schatten (schwarz) im Vordergrund, Paar gut belichtet, Himmel (weiß) im Hintergrund. War wirklich sehr krass. Auf dem Monitor sah das auch nicht wirklich spassig aus. Aber siehe da in Lightroom kam der Himmel schön blau raus und die Schatten waren auf einmal hübsch aufgehellt. So krass habe ich das noch bei keiner Kamera gehabt. Wirklich toll.

Detailgrad der Aufnahmen - Atemberaubend. Man kann schlicht stundenlang in seine Bilder rein zoomen und darüber staunen, was man so alles an Details entdecken kann. Damit kann man schlicht ganz anders arbeiten.

Rauschverhalten - ein beliebtes Thema. Technisch ja ganz einfach: Der Sensor ist neuer (also besser, weil technisch weiter) als bei D3 / D700. Dafür sind extrem viele kleine Pixel drauf, was diesen Vorteil wieder auffrisst. Wenn das Licht also schlecht wird, bekommt man schnell rauschen auf den Sensor, so ab ISO 800 geht das los. ABER: das bei 36MP Bildgröße. Und da kommt der Puffer der Bildgröße ins Spiel. Wenn ich also ein Bild mit hoher ISO mache, dann habe ich fieses Rauschen auf dem Bild. Bei 1:1 Zoom sieht das fürchterlich aus. Aber man kann schlicht in Lightroom hergehen und das Rauschen reduzieren. Das sieht dann bei 1:1 anders fürchterlich, eher aquarellartig aus. Doch nun kann man das Bild einfach auf eine entsprechende Bildgröße rechnen, also 20 MP oder 12 MP und siehe da, die Qualität ist top. Ich habe durchaus Aufnahmen mit ISO 6400 gemacht die mit 12MP Auflösung weltklasse sind. Also Bildrauschen immer im Vergleich auf Basis der Ausgabegröße betrachten, nicht absolut. Und auch da wieder der Hinweis: diese Kamera ist für Details gebaut, nicht für Schlechtlicht. Wer als wiederum im Dunkeln fotografieren will/muss sollte eher über D3s / D4 nachdenken...

Optiken - ich persönlich glaube ja, dass viele der allgemein geschilderten Schärfeprobleme (nicht der left focus) darauf zurückgehen, dass nicht die richtigen Optiken vorhanden sind. Bis zu dieser Kamera war es ja schon ein Unterschied, was man auf seine Kamera schraubte, aber im Grunde waren eher letzte Nuancen in Schärfe und Qualität zwischen guten und top Objektiven zu sehen. Das ist nun vorbei. Hier ist der erste DSLR Sensor, der die Optiken gnadenlos fordert. Wer also sehr alte Optiken oder viel Dritthersteller Sachen hat, oder eben nicht die top Linie, der sollte unbedingt ausprobieren, was passiert, wenn diese an der D800 sind. Oftmals ist die Erkenntnis, dass noch Glas nachgekauft werden muss, weil sonst nix sinnvolles mit Bildern geht. Wer die guten Nikkore hat braucht keine Sorge haben. Und manches altes funtkioniert auch tadellos - mein PC Nikkor 28mm liefert top Bilder!

Alltagstauglichkeit & zweites Fazit- Ich habe die D800 bewusst einfach mal als Hauptkamera für eine Hochzeit zuletzt verwendet, weil ich einfach wissen wollte, ob das geht (man erkennt hier, dass ich riesen Respekt vor dem guten Stück habe). Was soll ich sagen? Es war kein Problem. Alles gut. Hinterher war meine Platte etwas voller und mein Mac hat eine Minute länger gebraucht um die Vorschauen zu generieren, aber in Summe war das alles nicht wild (und zum Thema Dateigröße: siehe oben). Schon aufgrund der Dynamik werde ich zukünftig mehr zur D800 greifen und die D3 hernehmen, wenn Geschwindigkeit gefragt ist. Ich fürchte meine treue D700 ist in dieser Kombination obsolet geworden. Für mich ist die Kombination D800 plus D3 optimal für alles. Und selbst "nur" mit D800 würde ich so ziemlich alles gut überstehen, was mir fotografisch begegnet :-)
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1-6 von 6 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 05.08.2013, 10:16:31 GMT+2
Endlich mal ein wirklich informative reale Rezension die ich so einfach nur unterstreichen kann. Es ist schon sehr interessant die angeblichen Fachmeinungen in den verschiedenen Foren wie auch hier in den Bewertungen zu lesen. Ich frage mich manchmal ob die Themensteller die sich so ausführlich mit jedem Pixel auf dem Sensor und den theoretischen Dingen beschäftigen auch mal einfach nur rausgehen und fotografieren?

Ich kann das was Sie schreiben nur bestätigen, die D800 ist für den Preis ein echter Glücksgriff. Ich nutze Sie mittlerweile für Fashion, Hochzeiten und Konzerte und bin sehr zufrieden. Und was man vielleicht auch nicht vergessen sollte bei der ganzen Diskussion um Schärfe ... das ganz große Plus der Kamera liegt doch in der hohen Auflösung!

Ich denke das diese Kamera schon Ihren Platz in der professionellen Fotografie gefunden hat.

Veröffentlicht am 02.12.2014, 10:37:00 GMT+1
Amazon-Kunde meint:
Guten Tag, Sie schreiben das Bilder von 36 MP auf 20 MP oder 12 MP, um bessere Qualität zu erzielen, gerechnet werden können. Ich habe noch keinen Beitrag im WWW gefunden der mir das Anschaulich erklärt. Bilder komprimieren, klar, aber das ist daoch dann verlustbehaftet ? Oder ?

mfg T.Krebs

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.12.2014, 11:11:11 GMT+1
Hallo Herr Krebs,

Bessere Qualität im Sinne des Bildrauschens. In vielen Fällen (wenn es nicht gerade der A0 Print sein muss) braucht man die 36 MP ja nicht unbedingt. Bei Ausgabe fürs Web oder kleinere Prints sind ja kleinere Auflösungen vollkommen ausreichend.

Wenn man jetzt ein 36MP Bild in Lightroom / Photoshop o.ä. auf 20MP oder 12MP runter rechnet, dann gehen natürlich Pixel verloren. Aber das Bild an sich verliert eben auch viele "verrauschte" Pixel, so dass die subjektive Qualität besser / etwas rauschfreier wird. Bei dem Sprung von 36 auf 12MP bleibt ja nur jeder dritte Pixel erhalten.

Das bezieht sich aber primär auf die Bearbeitung des RAW Files und lediglich die Verringerung der Größe und damit Pixelanzahl. Bilder komprimieren (wie Sie es schreiben) arbeitet ja mit der Verringerung der Dateigröße durch z.B. Vereinfachung der Farbinformationen im Bild, wie bei JPGs.

Viele Grüße

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.12.2014, 12:54:32 GMT+1
Amazon-Kunde meint:
Hallo Herr Krause,

Danke für die schnelle Antwort. Ich verstehe trotzdem nicht ganz wie ich z.b. in Lightroom 5, mit dem ich auch arbeite, die Fotos " Runterrechnen" kann. Ich arbeite auch mit RAW Files, die ich dann in einen speziellen Ordner in 100% JPEG exportiere um daraus dann später Fotoabzüge etc. zu bestellen. Wie verringere ich also die Größe des RAW Files ohne es zu komprimieren ?

mfg T.Krebs

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.12.2014, 13:17:03 GMT+1
Hallo Herr Krebs,

an der Stelle haben Sie natürlich recht :-) Der RAW File muss ja irgendwann in ein Format überführt werden, dass weiterverarbeitet werden kann (JPG, TIFF etc.). In so fern haben Sie recht, dass dann an der Stelle im Lightroom Export Dialog neben der Verkleinerung (Bildgröße) auch im Normalfall eine Komprimierung statt findet - ich nehme auch für die meisten Ausgaben dann ein JPG. Durch den LR Workflow entwickelt man ja quasi nur das Bild, ohne harte Eingriffe, wie eine Größenanpassung zu machen. Dadurch fallen die beiden Schritte Verkleinern und Komprimieren in einen Arbeitsschritt beim Export.

Man kann allerdings auch in LR verlustfrei exportieren in DNGs, TIFFs etc. - da ist dann nur die Frage, ob der Dienstleister damit klar kommt ;-)

In LR ist der Effekt aber auch schon zu sehen. Sichtbarer wird es in Photoshop. Hier kann ich erst das Bild Entrauschen (dadurch geht ja meist ein wenig die Klarheit verloren, je nachdem wie stark das Rauschen ist), dann kleiner machen über Bildgröße (dadurch gewinnt man wieder an Klarheit) und dann am Ende erst der Export ist ein beliebiges Format, wo dann je nach Format erst die Komprimierung kommt.

Viele Grüße

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.12.2014, 15:17:45 GMT+1
Amazon-Kunde meint:
Hallo Herr Krause,

nochmals vielen Dank für die schnelle Antwort, die mich in der Annahme bestärkt, doch nichts falsch gemacht zu haben. Ich habe einige Zeit auch in TIFF exportiert, letzendlich aber auf 100% JPEG umgestellt weil es im Handling irgendwie doch einfacher ist. Nur wenn ich ab Postergröße bestelle und das schon vorher weiß, konvertiere ich in TIFF. Die meisten Dienstleister wie z.b. Poster XXL arbeiten da bis 50 MB gut mit.

Ihr Erfahrungsbericht über die Nikon kann ich übrigens in allen Belangen uneingeschränkt teilen, wirklich eine super Einschätzung über die Leistungsähigkeit dieser Kamera!

Die Anschaffung dieser bemerkenswerten Kamera war übrigens der logische Entschluß auf die vorherige Anschaffung eines 28" 4K-Monitors und Fernsehers..... ;-) Die Bildbetrachtung in ihren Feinheiten erreicht damit neue ungeahnte Dimensionen.

mfg T.Krebs
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