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Kundenrezension

84 von 98 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 1982 wurde der Klassiker gedreht - 2011 jedoch ein mehr als würdiges Prequel, 24. März 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Thing - Steelbook [Blu-ray] (Blu-ray)
>>> ZUM FILM <<<

1982 veröffentlichte John Carpenter das Remake des 50er Jahre Sci-Fi-Klassikers THE THING. Was heute oft vergessen wird: Der Film erntete zum Zeitpunkt seines Erscheinens wenig wohlwollende Kritiken (Carpenter könne nicht mit großen Budgets umgehen; viel Splatter und Horror aber wenig Atmosphäre,...) und war einer der großen finanziellen Flops des Jahres 1982. Heute hingegen gilt Carpenters einzigartiges Horrorwerk bei vielen Fans als dessen bester Film, als Kultfilm, als Genre-Klassiker - und ist somit eine Art heilige Kuh.

Da man sich an heiligen Kühen nicht vergehen darf, war war ich - seit den 80ern selbst ein Fan der Carpenter-Version - sehr skeptisch, als ich hörte, man würde ein Prequel zu THE THING drehen. Mit einem seltsamen Motivationsmix aus Neugier + Hoffnung auf einen guten Film + der Gewissheit, dass das Prequel inhaltlich scheitern müsse, habe ich den Film dann doch im Kino angeschaut - und habe den Kinosaal seinerzeit begeistert verlassen!

Meine Begeisterung begann mit den einleitenden Credits, deren Form der Buchstaben der Carpenter-Fassung entspricht. Und bereits in diesen ersten Szenen ist Ennio Morricones bekanntes Titelthema kurz zu hören. Kleine Effekte, große Wirkung. Es war angerichtet und meine Hoffnung auf einen guten Film stieg weiter. Dass sie im Laufe der folgenden 103 Minuten nicht enttäuscht wurde, lag daran, dass die Macher des Prequels offensichtlich große Fans des Carpenter-Films sind. Mit großer Sorgfalt haben sie die Vorgeschichte mit Sinn und Leben gefüllt und ziehen dabei mehr als nur einmal vor Carpenters Film den Hut.
Und wer behauptet, dass das Prequel den Carpenter-Film nur schlecht kopieren würde, der soll sich zumindest einmal die Frage stellen, wie er selbst das Prequel inhaltlich angelegt hätte. Denn die THE THING-Regeln waren durch Carpenters Version vorgegeben. Dem Prequel war somit, wenn es glaubwürdig und stimmig sein wollte, nur wenig inhaltlicher Freiraum gegeben. Und aus diesem Minimum an inhaltlicher Eigenständigkeit holt das Prequel ein Maximum an Story und Spannung heraus. Es zitiert gekonnt, statt einfach zu kopieren und beantwortet sogar Fragen, die in Carpenters THE THING bis heute nur schwer nachvollziehbar sind oder gar unlogisch erscheinen.

Die weitgehend unbekannten Darsteller machen ihre Sache durchweg gut und tragen dazu bei, dass die Story trotz ihrer Vorhersehbarkeit spannend bleibt. Ein Großteil des Casts besteht tatsächlich aus Norwegern. Jonas, der von Kristofer Hivju gespielt wird, ist dabei mein persönlicher, tragischer Favorit. Dass sich im 2011er-THING eine Frau als starker Charakter entpuppt, wäre auch im Jahr 1982 bereits möglich gewesen und wirkt glaubwürdig. Immerhin hatte Ridley Scott drei Jahre zuvor in ALIEN eine entsprechende Marke gesetzt.

Gegen Ende werden fast alle gelegten Storyfäden gekonnt zusammengeführt und nur die Videoaufnahmen der Norweger aus John Carpenters Film fügen sich nicht schlüssig ins Gesamtbild ein. Besonders die letzten Szenen machen Kennern des 1982er-Films großen Spaß.
Aha-Erlebnisse am laufenden Band und ein schönes Retro-Gefühl, dazu eine spannende Inszenierung mit weitgehend GELUNGENEN Special-Effects - was will man mehr? Richtig: In diesem Falle nichts! Meine Meinung: Das von vielen ungeliebte Prequel kann ohne weiteres neben der heiligen Kuh des Jahres 1982 bestehen.

>>> ZUR BLU-RAY <<<
Für Sammler interessant: Das Steelbook mit dem geprägten THE THING-Titel macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Das FSK 16-Logo ist ablösbar

BILD (gesehen auf 50 Zoll-Display)
Das Bild hinterlässt einen zwispältigen Eindruck. In Tageslichtszenen knallt das strahlende Weiß des Eises dermaßen intensiv in die Augen, dass es schon beinahe schmerzt. Aber in den hellen Szenen ist das Bild stets scharf und auch feinste Details werden jederzeit gut wiedergegeben. In den zahlreichen dunklen Szenen werden die Grenzen des Transfers jedoch deutlich: Schwarzwert und Kontrast sind nicht optimal, so dass öfter Details im Dunkel verlorengehen. Die Schärfe ist jedoch den gesamten Film über sehr gut, so dass man insgesamt zwar nicht von einem überragenden, jedoch immer noch von einem sehr guten Bild sprechen kann.

TON (gehört mit 7.1 Set)
Für HD-Sound-Fans vermutlich bereits ein "no go": Der deutsche Ton liegt "nur" in DTS 5.1 vor, nur der englische Ton wird in DTS-HD Master Audio 5.1 dargeboten. Ich muss jedoch sagen, dass schon die deutsche Tonspur für sich genommen begeistern kann: In den actionreichen Szenen rummst und kracht es gewaltig, die Dynamik beeindruckt und der Subwoofer hat viel zu tun. Richtig begeisternd sind die zahlreichen Surroundeffekte, die so manche dunkle Szene mit unheimlichem Leben füllen und so für zusätzliche Atmosphäre sorgen.

EXTRAS
Disc 1: BLU-RAY + EXTRAS
- unveröffentlichte / erweiterte Szenen
- "THE THING entwickelt sich" (kurzes, jedoch sehr interesantes Making Of, sehr zu empfehlen!)
- "Feuer und Eis": sehr kurzer Einblick in das Zusammenspiel pyrotechnischer Effekte und Puppeneffekten
- Audiokommentar des Regisseurs Mathijs van Hejningen und Eric Newman (sehr interessant!)

Disc 2: Digital Copy des Films

>>> FAZIT <<<
THE THING des Jahres 2011 begeistert! Selbst Remake-kritische Filmliebhaber und Fans von John Carpenters THE THING dürfen einen Blick wagen, da das Prequel eigenständig neben dem Klassiker des Jahres 1982 bestehen kann. Diesem bricht dadurch übrigens kein Zacken aus seiner Krone. Und somit denke ich, dass beide Filme in Frieden nebeneinander existieren können.
Auch die Blu-Ray selbst kann überzeugen. Technisch zumindest auf der Höhe der Zeit, wissen vor allem das kurze Making-Of und der Audiokommentar zu gefallen.
Von mir gibts dafür die volle Wertung und eine klare Kaufempfehlung!
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1-10 von 14 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 26.03.2012 10:20:37 GMT+02:00
Watch out for meint:
Ich hätte mir zwar etwas mehr Originalität erhofft, aber ansonsten bin ich wie sie zufrieden mit dem Film. Lediglich die Frage, was aus der "Heldin" geworden ist, bleibt unbeantwortet. Denn sie taucht in der Folge-Geschichte (John Carpenter's "The Thing") unerwähnt, taucht nirgends auf. Im zerstörten Norweger-Camp wird sie von den Amerikanern auch nicht gefunden... Und das Benzin reicht wohl kaum, um mit dem Snow-Track (oder wie das Fahrzeug heisst) zurück in die Zivilisation zu fahren, oder? Vielleicht ergibt sich ja auch ein Sequel aus diesem Umstand. Das wäre natürlich interessant...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.03.2012 11:11:50 GMT+02:00
J. Weisser meint:
Mal wieder gut geschriebene Rezension. Deine Sachlichkeit und Objektivität heben sich wohltuend von manch plumper und von Unwissenheit geprägter Meinung ab. Deiner Betrachtung ist nichts hinzuzufügen. Jedoch eine kleine Anmerkung: Das Einzige was auf mich einen unnötig hektisch und konstruierten Eindruck machte, das war das Verstricken der auf Carpenters Film einläutenden Verbindungssequenz mit den Endcredits. Auch ist mir nicht ganz klar, weshalb man bei so viel Detailgenauigkeit zwischen den beiden Filmen, das mit der Videokamera dokumentierte Auffinden des Raumschiffes durch die Schweden, pardon Norweger, völlig aus der logischen Abfolge gestrichen hat!?
Gruß aus der Heimat

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.03.2012 21:24:59 GMT+02:00
HeWe meint:
@ J. Weisser:
Vielen Dank für Dein ausführliches Feedback! Und da ich ich weiß, dass auch Du den Carpenter-Film sehr magst, freut es mich, dass Du dem Prequel trotzdem einiges abgewinnen kannst.
Ich persönich finde den Abspann inkl. der Überleitung auf den Carpenter-Film sehr gut. Die eigentliche Handlung ist erzählt, anschließend gibts nur noch ein kleines add-on. Ich finde dies sogar sehr passend geschnitten.
Bei der angesprochenen Videosequenz teilen wir wieder die Meinung. Keine Ahnung, weshalb gerade dieser Punkt so konsequent ignoriert wurde.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.03.2012 23:52:48 GMT+02:00
Gortus meint:
Endlich mal eine klasse Rezension von jemanden, der das Produkt auch tatsächlich getestet hat...99,5% der sogenannten Top-Rezensenten, haben sich diesen Rang nämlich nur erschlichen, da sie Rezensionen zu Produkten verfassen, die noch gar nicht erschienen sind und amazon mit einem Filmkritikportal verwechseln! Daher ist das hier wirklich ein Lichtblick im finsteren Walde! ;-)))

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.03.2012 18:55:30 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.03.2012 19:01:06 GMT+02:00
HeWe meint:
@ R.Loß:
Vielen Dank für das Feedback!
Zur Motivation manch anderer "Top"-Rezensenten möchte ich mich nicht äußern (ich hätte allerdings nichts dagegen, wenn Amazon auf diese "Hit"liste verzichten würde). Jedoch freut es mich, dass meine Rezension als hilfreich oder gar als Lichtblick empfunden wird. Denn nichts anderes als eine Hilfestellung für potentielle Käufer möchte ich geben.

Veröffentlicht am 29.03.2012 23:31:20 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 30.03.2012 00:09:40 GMT+02:00
R. Kroell meint:
Ich habe Das Ding 1982 mit 14 Jahren im Kino gesehen, und das war heftig. Ich habe mir schon immer ein Prequel gewünscht, in dem die Ereignisse auf der schwedischen, nein, norwegischen Station, gezeigt werden. Als dann dieses angekündigt wurde habe ich mich sehr gefreut. Leider habe mich die negativen Beurteilungen vom Kinobesuch abgehalten. Abgeschreckt hat mich auch die vergurkte Neuverfilmung von The Fog. Deine Rezension hat mich dazu bewegt den Film zu kaufen. Und das war kein Fehler! Man sollte natürlich nicht den Vergleich zu Carpenters Film ziehen, auch sind die Möglichkeiten für etwas "wirklich Neues" begrenzt. Man hat es ja schließlich mit dem selben Ding in einer vergleichbaren Situation zu tun. Man kann aus dem Ding ja schließlich kein Alien oder Aliens machen, da das Prequel ja an Carpenters Version anschließen muss. Bein ersten ansehen habe ich mich einige Male dabei erwischt verstohlen neben den TV zu sehen, um mich nicht ganz zu erschrecken. Der Film ist kein Meisterwerk, aber Unterhaltsam und gruselig, gut gemacht. Man sollte diesen Film sehen und gleich danach den Carpenter einlegen. Und wer nicht am nächsten Tag arbeiten muss, auch noch das Original mit dem Gemüse-Alien!

Nachtrag: wenn man mich fragen würde welcher der größte Unterschied zwischen diesem Ding und Carpenters Ding ist: Carpenters Ding is ekeliger!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.03.2012 17:28:57 GMT+02:00
HeWe meint:
@ R.Kroell:
Vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar!
Und natürlich freut es mich sehr, dass meine Rezension nicht nur Deine Ertwartungen geweckt hat, sondern Dir der Film nun tatsächlich auch gefällt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.07.2012 20:22:04 GMT+02:00
Vulpoĉasado meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.07.2012 20:24:07 GMT+02:00
Gundula meint:
Wenn man die FuxFax aussperren würde, gäbe es vermutlich keine 100 Rezensenten mehr...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.07.2012 20:30:43 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 16.07.2012 20:30:54 GMT+02:00]
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