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Kundenrezension

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Back in the saddle again!, 5. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Music from Another Dimension! (Audio CD)
Aerosmith – Music from another Dimension! (2012)

Elf Jahre sind eine verdammt lange Zeit. So lange haben die Boston Bad Boys kein neues, reines Studioalbum mehr veröffentlicht. Trotzdem war die Band nie ganz weg, eine Tour folgte auf die nächste. Live überzeugte das explosive Gemisch aus hart rockenden Riffs und bluesig rollenden Licks wie eh und je, doch trübten zahlreiche Krankheitsfälle, Drogenrückfälle, öffentliche Anfeindungen zwischen Tyler und Perry sowie die Erinnerungen an das unsägliche Just push Play das Gesamtbild. Nun sind die Jungs endgültig zurück und man darf sich zurecht fragen: Braucht man Aerosmith im Jahre 2012 noch? Und wenn ja: Wie hören sich die Altrocker da an?

Und hier werden alle Sorgen direkt weggeblasen. Bereits der Opener LUV XXX macht klar, dass Aerosmith immer noch die alten sind. Nach den hart hämmernden Drums (direkt nach einem Intro aus der Twilight Zone) verdeutlichen Jungs dass sie ihr Handwerk noch immer beherrschen und Just push Play nur ein Ausrutscher war. Old-schoolig, aber doch modern dynamisch produziert, rocken die Jungs nicht überragend grandios, aber doch wieder ausreichend mitreißend drauf los. Da stimmen die unvergleichlichen Perry-Riffs und -Licks selbst alte 70er-Fans versöhnlich (welche mit dem Stone'schen Gute-Laune-Rocker Oh yeah endgültig Freudensprünge vollführen dürfen). Tylers Timbre ist glücklicherweise trotz chirugischem Eingriff erhalten geblieben, ebenso wie seine herrlich versauten Tongue-in-Cheek-Lyrics. Die Aero-Rockstücke sind also wieder da. Selbst die zuerst etwas zusammengewürfelt klingende Single Legendary Child mit allerhand übrig gebliebenen Riffs vergangener Tage überzeugt ebenfalls nach einigen Hörversuchen dank seiner klassischen Refrain-Harmonien wie auch der - ab und an poppigen - Melodieführung der Gitarrenstimmen als auch durch die bluesig-pentatonisch dudelnden Soloausführung eines Joe Perry. Und wenn der Tyler wieder herrlich kreischt ist die Welt sowieso wieder in Ordnung. Richtig ab geht die Band allerdings, wenn sie in typischer Hard Rock-Manie den Funk zelebrieren, so geschehen in Out go the Lights. Herrlich sexistisch, herrlich rockend, herrlich genial!

Ein bisschen fehlen dem Album bei allen flotten Rockern die groß angelegten Hooks der 80er und 90er. Da ist man manchmal eben mehr Bombast gewöhnt gewesen. Rückbesinnungen daran sind allerdings ausreichend im superben Beautiful enthalten. Die Strophen sind herrlich verrückt und hart gehalten, während die großen Harmonien und Melodien in der Hook wieder ausgepackt werden. Schön! Schöne Hooks sind auch in der obligatorischen Powerballade What could have been Love enthalten. Auch diese Art von Lied zu schreiben haben die Jungs (zum Glück) nicht verlernt. Ergreifend und einschmeichelnd wirkt das Lied trotzdem ausreichend kernig dank der authentisch gehaltenen Instrumentierung und auch dank zurückgefahrener Streicher. Ingesamt gibt es ganze sechs ruhigere Titel auf dem Album. Mag sich viel anhören, wird aber durch die schiere Länge der Platte relativiert. Hierbei reicht die Qualität von uninspirierten Stereotypen wie Closer über eine komplett schmalzige, verzichtbare Warren-Ballade (We all fall down) hin zum charmant akustischen Tell me. Sogar eine klischeehafte Country-Ballade namens Can't stop lovin' you im Duett mit Carrie Underwood hat es auf die Scheibe geschafft. Bestenfalls gewöhnungsbedürftig.

Der hammerharte Rocker Lover alot bringt allerdings wieder Schwung in die Bude. Da wackeln die Füße, während sogar Technikschlampe Joe Perry mal mit einem knarzigen Solo brilliert. Selbiger darf sogar mal in weiteren kernigen Rockern (Freedom Fighter und Something) selbst ans Mikrofon und verleiht diesen eine gehörige Prise Coolness. Die volle Portion Tyler samt Klavier und Orchester gibt es hingegen in der abschließenden, brillianten Ballade Another Last Goodbye. Einfühlsam, perfekt gesungen beziehungsweise gekreischt und hochgradig verzückend.

Fazit: Irgendwie anders und doch gewohnt klingend. Geboten werden ordentliche bis tolle, energische Rocker und die gewohnte Handvoll an Balladen. Da ist der geneigte Rockhörer doch guter Dinge den letzten Satz der Platte für bare Münze zu nehmen: Until next Time!
Fazit: ****
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