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Kundenrezension

am 23. November 2013
Da hat der Landaufkäufer Steve Butler(Matt Damon) ganz sicher recht. Steve ist aufrecht, ehrlich, anständig und ein angenehmer Zeitgenosse. Er ist unterwegs, um für eine große Erdgasfirma Land aufzukaufen. Dort soll mit "Fracking" das Gas aus dem Boden geholt werden. Die Menschen, die Steve ihr Land verkaufen, können reich werden. Es kann allerdings auch passieren, dass sie nach dem Raubbau der Bodenschätze auf einem Stück totem Land sitzen, das nicht mehr bewohnbar ist. Steve scheint diese Gefahren komplett ausgeblendet zu haben. Er glaubt an seine Arbeit und liebt den Job. Das sorgt dafür, dass er auf der Karriereleiter im Konzern nach oben steigt. Wenn er jetzt noch einen Bundesstaat unter Vertrag nimmt, hat er es geschafft. So macht sich Steve mit seiner Mitarbeiterin Sue(Francis McDormand) an die Arbeit. In dem kargen Landstrich, den Steve aufkaufen soll, brauchen die Menschen Geld. So sollte es kein Problem sein, die nötigen Flächen zu kaufen. Es tut sich auch gut an, aber dann erscheint der pensionierte Wissenschaftler Frank Yates(Hal Holbrook) auf einer Bürgerversammlung. Er äußert seine Zweifel und das zeigt Wirkung. Kurze Zeit später erscheint dann noch der Aktivist Dustin Noble(John Krasinski) auf der Bildfläche. Es passiert, was Steve unbedingt vermeiden wollte. Ein Kampf um die Stimmen der Bürger beginnt. Noble scheinen dabei alle Mittel recht zu sein. Zu all dem Ungemach interessiert sich Dustin auch noch für die Lehrerin Alice(Rosemarie DeWitt) mit der Steve gerade Bekanntschaft geschlossen hat. Steve ist ein aufrechter Mann, aber das wird vielleicht auch ihm zuviel...

Gus Van Sant hat es geschafft, ein ganz heikles Thema sehr sachlich anzupacken. Nach -Promised Land- war mir persönlich wieder einmal klar: Ich mag beide Seiten nicht. Weder die gnadenlosen Landaufkäufer noch die radikalen Aktivisten. Doch es läuft letztendlich immer auf diesen Konflikt hinaus. Wie Matt Damon Steve Butler spielt, das trägt einen Großteil des Films. Damon ist glaubwürdig bis ins Mark und damit eine Hauptattraktion des Films. Francis McDormand steht ihm nicht viel nach. Van Sant hat das Hinterland der Vereinigten Staaten sehr gut getroffen und seine Kameraarbeit ist hervorragend. Im Film geht es um ein Thema, mit dem auch wir in den nächsten Jahren konfrontiert werden könnten.

"Es geht um alles oder nichts." Das ist die Ansage von Steves Firma. Ist das wirklich so? Diese Frage lässt Gus van Sant im Raum stehen. Wer die Doku -Gasland- gesehen hat, der weiß, dass -Promised Land- alles andere als kritisches, zielgerichtetes Kino ist. Ich gehe allerdings davon aus, dass sich van Sant mit dem Thema "Fracking" gar nicht in erster Linie beschäftigen wollte. Seine Zielrichtung waren vielmehr die Charaktere von Steve, Sue und den anderen Menschen, die zum Spielball der großen Konzerne werden. Das ist gut gelungen und -Promised Land- ist das Anschauen allemal wert.
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