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Kundenrezension

am 14. April 2013
Alter Schwede, oder in diesem Fall genauer gesagt Norweger, auch das zweite Album dieser verrückten Truppe aus dem hohen Norden verlangt dem Hörer wieder einiges ab. Dabei ist der Titel „Meir“ (=mehr) tatsächlich Programm, denn obwohl die Mischung aus Metal, Punk und Rock beibehalten wurde, gibt es irgendwie trotzdem von allem mehr: mehr Härte, mehr Groove, mehr Wahnsinn.
Der Einstieg ist mit „Apenbaring“, „Spring Fra Livet“ und „Trepan“ zwar selbst für KVELERTAK-Verhältnisse ziemlich sperrig, aber danach wird das Album zugänglicher und es tauchen wieder mehr mitgröhlkompatible Abschnitte auf, sofern man des Norwegischen mächtig ist :)
An KVELERTAK faszinieren mich mehrere Punkte. Da wäre zunächst der fast durchgehend unglaubliche hohe Energielevel, der das Album so mitreißend macht. Leider habe ich die Truppe noch nicht live gesehen, aber Gerüchten zu Folge sollen sie dabei immer ein völliges Inferno veranstalten. Außerdem passt das wüste Geschrei des Fronters Erlend Hjelvik wie die Faust auf’s Auge. Ich habe wegen der Sprachbarriere zwar keine Ahnung, was für Probleme der gute Mann eigentlich hat, dass er dermaßen durch die Gegend schreien muss, aber er scheint offenbar einen ziemlich dicken Hals zu haben, was für den Sänger einer Metal-Band gleich aus mehreren Gesichtspunkte keine schlechte Eigenschaft ist ;o)
Und zu guter Letzt schaffen es KVELERTAK, ihr wildes Geschrote immer wieder mit kleinen musikalischen Schlenkern aufzulockern, wodurch das Material trotz aller Aggressivität niemals zu stumpf wird. Da wird mal ein Riff eingesetzt, welches auch auf einem Classic-Rock-Album eine gute Figur machen würde, oder es wird ein orientalisch angehauchter Part eingeflochten, oder einfach mal ein klassisches Gitarrensolo rausgehauen. Erlaubt ist was gefällt, Scheuklappendenken ist hier nicht angesagt.
Als Highlights haben sich für mich die neue Bandhymne „Kverlertak“ heraus kristallisiert, welche die Hallen bei den nächsten Live-Shows zum Kochen bringen dürfte, und vor allem „Undertro“. Dieser Song ist irgendwie eine völlig kranke Mischung aus fiesem SLAYER-Riffing, der Rotzigkeit von TURBONEGRO und dem coolen Groove von ganz, ganz schmutzigen MÖTLEY CRÜE, der helle Wahnsinn. Das simple aber extrem eingängige Riff geht mir schon seit Tagen nicht mehr aus dem Kopf, was für ein genialer Song.
Fazit: Großartiges Album!
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