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Kundenrezension

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zwangsgedanken sind weg!!, 5. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die zehn Gesichter der Angst: Ein Handbuch zur Selbsthilfe (Taschenbuch)
seitdem ich den Abschnitt über Zwangsgedanken gelesen habe, sind die Zwangsgedanken komplett weg!! Denn Leute die an Zwangsgedanken leiden, fürchten sich davor, sie auszuführen. Deswegen schenken sie solchen Gedanken Aufmerksamkeit wenn sie kommen, und genau dadurch gehen sie nicht einfach vorüber.

Ich habe lange an aggressiven Zwangsgedanken gelitten. Ich war schon so weit, dass ich immer alles aus meiner Umgebung weggeräumt habe, womit man kräftig zuschlagen könnte, aus Angst, meine Zwangsgedanken auszuführen. Das war unnötig.

Irgendwann habe ich mir gesagt, Du lebst jetzt schon 3 Jahre mit so aggressiven Zwangsgedanken, und hast nie jemand was getan, obwohl Du sogar verbale Auseinandersetzungen und anderen Ärger mit Leuten hattest, aber Du hast nie zugeschlagen.... das hat schon ein bißchen geholfen, aber ich habe immer noch unter meinen Gedanken gelitten.

Das Lesen dieses Buches hat das Problem jetzt endgültig beseitigt.
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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 05.01.2014, 04:28:43 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 05.01.2014, 04:38:33 GMT+1
grüne Bohnen meint:
zum Thema aggressive Zwangsgedanken (unter denen ich lange schwer gelitten habe), hier eine Abschrift aus dem Buch:
___________________________________________________________

.

S.88f:

Zwangsgedanken sind zwanghafte Ideen, bildhafte Vorstellungen oder Zwangsimpulse, die sich dem Betroffenen in quälender Weise aufdrängen. Sie beziehen sich oft auf aggressive, sexuelle, obszöne oder gotteslästerliche Themen, die von den Patienten als persönlichkeitsfremd und abstoßend erlebt werden (z.B. Zwangsimpulse einer Mutter, ihr geliebtes Kleinkind mit dem Messer zu töten; Zwangsimpuls, von einer Brücke oder einem hohen Gebäude zu springen, obwohl keine Selbstmordgedanken bestehen; Zwangsimpuls zu unkontrollierten verpönten sexuellen Handlungen).
Zwangskranke haben große Angst, dass sie ihre aggressiven oder autoaggressiven Impulse in die Tat umsetzen könnten. Aber dies kommt praktisch nicht vor, weshalb ihre oft sehr umfangreichen Sicherungsstrategien (z.B. Wegschließen aller Messer), die ihr Selbstvertrauen noch weiter untergraben, unnötig sind. Die Betroffenen werden höchstens verbal aggressiv gegenüber jenen, die ihr Zwangsverhalten mit Gewalt unterbrechen wollen.
Zur Diagnose einer Zwangsstörung müssen Zwangsgedanken oder Zwangshandlungen wenigstens zwei Wochen lang täglich oder fast täglich vorhanden sein und zu einer massiven psychosozialen Beeinträchtigung führen, meist bedingt durch den besonderen Zeitaufwand.
80 Prozent der Zwangsstörungen können durch drei Fragen erkannt werden: „Müssen Sie Ihre Hände immer wieder waschen? Müssen Sie manche Dinge immer wieder kontrollieren? Haben Sie Gedanken, die Sie quälen und die Sie nicht loslassen?“

.

S. 93 ff:

Zwangsgedanken sind lästige und aufdringliche Gedanken, bildhafte Vorstellungen und dranghafte Impulse. Der Begriff umfaßt zwanghafte Gedanken, Ideen, Vorstellungen, Erinnerungen, Fragen, Befürchtungen und Grübeleien. Die Betroffenen sind fast davon besessen, bestimmte Gedanken, Zahlen, Farben, Dinge, Anordnungen zu vermeiden, weil davon Unglück ausgehen könnte.
Zwangskranke erleben die jeweiligen Inhalte als abstoßend, unannehmbar, moralisch verwerflich und sinnlos, aber kaum ausschaltbar. Sie fühlen sich geistig sehr beunruhigt, vegetativ stark erregt und angespannt. Zwangsgedanken werden inhaltlich folgendermaßen differenziert:

- Zwangsgedanken bezüglich Aggressionen
- Zwangsgedanken bezüglich Sexualität
- Zwangsgedanken bezüglich Verschmutzung
- Zwangsgedanken bezüglich Sammeln und Aufbewahren von Gegenständen
- Zwangsgedanken bezüglich der Religion oder des Gewissens
- Zwangsgedanken bezüglich Symmetrie oder Genauigkeit
- Zwangsgedanken bezüglich des eigenen Körpers
- Zwangsgedanken anderer Art (wie Furcht, Dinge zu tun, zu sagen, zu verlieren)

Zwangsgedanken umfassen verschiedene Arten:
- Zwangsbefürchtungen und Zwangsimpulse
- Denkzwänge
- zwanghaftes Grübeln

Zwangsbefürchtungen und Zwangsimpulse

Die Betroffenen fürchten ein bevorstehendes Unheil, das eher anderen, nahestehenden Personen droht als der eigenen Person. Sie glauben aber, daran irgendwie schuld zu sein, und fühlen sich für die Abwendung der Katastrophe verantwortlich. Zwangsbefürchtungen und Zwangsimpulse werden durch ein kognitives oder verhaltensbezogenes Ritual neutralisiert.
Oft bestehen Zwangsgedanken mit aggressivem Inhalt gegen nahestehende Personen (etwa jemanden zu verletzen). Zwangsvorstellungen führen zu Angst- und Unruhezuständen, die durch bestimmte Rituale nur kurzfristig erfolgreich reduziert werden können. Man fürchtet gegen soziale Tabus zu verstoßen, beispielsweise sich unabsichtlich aggressiv, sexuell unanständig, sozial auffällig oder religiös unangepasst zu verhalten.
Die Zwangsgedanken stehen im krassen Widerspruch zum Wertsystem der Betroffenen (dies macht ihr Wesen aus): gotteslästernde Gedanken eines frommen Menschen, aggressive Impulse eines Pazifisten, Mordphantasien einer überbehütenden Mutter gegenüber ihrer geliebten kleinen Tochter, sexuelle Impulse eines sexuell Gehemmten. Die Zwangsbefürchtungen („Ich könnte jemanden umbringen“) lösen Ängste aus, die durch beruhigende (ebenfalls zwanghafte) Gegengedanken („Ich darf niemanden umbringen“) zu bewältigen versucht werden. Die kognitiven Rituale reduzieren kurzfristig Angst und Anspannung. Abergläubische Ängste rund um Todesängste zählen auch zu den Zwangsgedanken.

Denkzwänge

Gedanken- bzw. Denkzwänge sind Rituale, mit denen bestimmte Zwangsimpulse oder -vorstellungen („Wirf Dich vor den Zug“; „Spring vom Balkon hinunter“; „Töte Deinen Vater“; u.a.) neutralisiert werden sollen. Es werden bestimmte kognitive Rituale eingesetzt wie z.B. ein bestimmter Zählzwang oder »positive« Gedanken wie „Dein Vater ist gut“

[...]

Zwänge bestehen aus einem vierstufigen Ablaufschema:
1.) Belastender, aufdringlicher Gedanke/Reiz: „Ich könnte ein Kind verletzen“; „Das ist schmutzig“,
2.) Bewertung: „Dies ist schlimm“; „Dies ist gefährlich“; „So darf man nicht denken“; Die Bewertung macht aus dem Gedanken oder Gefühl erst ein richtiges Problem.
3.) Physiologische Erregung und Unbehagen: körperliche Unruhe, Erregung, Angstzustände, Kontrollverlustangst, Schuldgefühle usw.
4.) Neutralisieren: Beseitigen der »gefährlichen« Sachen, Abwehr des Gedankens durch ein Ritual (Zwangshandlung, kognitives Ritual)

[Bei Zwangsgedanken fällt Nr. 4 weg]

[...]

Je stärker die Zwangsgedanken und Zwangsimpulse unterdrückt werden, desto stärker drängen sie sich auf. Die Kraft bzw. Dynamik der Gedanken könnnen auch davon Nicht-Betroffene in einem kleinen Experiment sofort nachvollziehen: versuchen Sie einmal NICHT an einen rosaroten Elefanten zu denken...

.

auf S. 193f beim Thema Panikattacken und Angstzustände

Sie können durch Angst nicht verrückt werden

Zahlreiche Panikpatienten haben Angst, verrückt zu werden, entweder weil die Gefühle so stark sind oder weil sie zum Schutz vor Überflutung so abgespalten (dissoziiert) sind, dass die Einheit der Person bedroht erscheint. Viele Panikpatienten haben eigentlich »nur« einen starken Gefühlsstau und befüchten, diesen emotionalen Druck nicht dauerhaft durchstehen zu können. Sie verwechseln die hohe emotionale Anspannung mit mangelnder Klarheit des Denkens und haben Angst durchzudrehen. Häufig bestehen eigenartige Entfremdungsgefühle gegenüber sich selbst (Depersonalisation) oder gegenüber der Umwelt (Derealisation). Diese Erlebnisse treten nicht nur bei Panikattacken, sondern auch bei verschiednen Schock- und Streßzuständen (z.B. nach einem Unfall oder einer Todesmeldung) auf und haben nicht das Geringste zu tun mit einer beginnenden Schizophrenie. Es ist noch nie vorgekommen, dass jemand durch eine Panikattacke geisteskrank geworden ist. [...] Panikpatienten sind »emotional verwirrt«, während die Verstandes- und Realitätskontrolle erhalten bleibt.

Sie werden bei Angst keinen Kontrollverlust erleben

Der große innere Druckzustand bei intensiver Angst geht oft einher mit der Befürchtung, die Kontrolle zu verlieren und sich dabei unmöglich zu verhalten, etwa laut zu schreien, herumzuschlagen, jemanden zu verletzen oder Dinge kaputt zu machen. Die Angst, bei einer Panikattacke auf diese Weise »die Nerven zu verlieren« ist völlig unberechtigt. Sie werden nicht Amok laufen! Eine Panikattacke ist ein heftiger Adrenalinstoß zur Aktivierung des Körpers. Wenn Sie sich dann nicht bewegen, fühlen Sie sich einfach angespannt.

Abschrift Ende
____________________________________________________________________________

___________________________________________________________

Der Inhalt der Zwangsgedanken stehen im krassen Gegensatz zu dem Wertesystem des Betroffenen, lösen unter anderem deswegen solche Unruhe bei ihm aus, und der Teufelskreis beginnt. Aber weil der Inhalt eben den Werten und Einstellungen des Betroffenen entgegengeht, wird der Inhalt nicht ausgeführt.

Veröffentlicht am 26.02.2014, 10:16:28 GMT+1
Eine ehrliche, gute Rezension. Und die Auflösung der Zwangsgedanken ist wunderbar. Ich wünsche Ihnen alles Gute auf Ihrem weiteren Wege!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.03.2014, 23:34:04 GMT+1
grüne Bohnen meint:
Da ist noch ein interessanter Artikel darüber:

https://www.facebook.com/schutzvor.zwang/media_set?set=a.1514649085428752.1073741837.100006510250074&type=3

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.06.2014, 12:35:08 GMT+2
maunz1989 meint:
inwiefern hat es Ihnen geholfen? Wodurch sind die Gedanken weg gegangen?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.06.2014, 17:45:16 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 08.09.2016, 00:24:15 GMT+2
grüne Bohnen meint:
wie ich bereits geschrieben habe: "Leute die an Zwangsgedanken leiden, fürchten sich davor, sie auszuführen. Deswegen schenken sie solchen Gedanken Aufmerksamkeit wenn sie kommen, und genau dadurch gehen sie nicht einfach vorüber."

Seitdem ich das Buch gelesen habe, fürchte ich mich nicht mehr vor Ausführung meiner aggressiven Gedanken und deswegen schenke ich ihnen keine besondere Aufmerksamkeit mehr und sie gehen einfach vorüber.

Konkreter, wenn mir mittlerweile z.B. der Gedanke in den Sinn kommt "bei dem hätte ich wirklich Lust, dem kräftig in die Fresse zu hauen", dann schenke ich dem keine besondere Aufmerksamkeit mehr, weil ich mich nicht mehr fürchte, das auszuführen. Deswegen ist es gleich wieder vergessen und es wird kein Zwangsgedanke daraus.
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