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Kundenrezension

555 von 598 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Diesmal keine Fünf Sterne, 24. März 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Nachtwandler: Psychothriller (Broschiert)
Es ist zu erwarten, dass die positiven Stimmen einige kritische Beiträge, zu denen ich auch meine Rezension zähle bei Weitem überwiegen werden und auch diese Besprechung rasch mit Nicht-Hilfreich-Klicks versehen unter ferner Liefen verschwinden wird.
Dennoch möchte ich mir die Freiheit nehmen und den „Nachtwandler“ von Sebastian Fitzek kritisieren, da er in meinen Augen kaum an die großartigen Vorgängerbücher anknüpfen kann.

Die Grundidee ist wieder eine typische Fitzek-Frage: Was ist, wenn man im Schlaf ein Leben führt, von dem man in seinem richtigen Leben nichts weiß? Er konfrontiert mit dieser Frage Leon Nader, der von seiner Frau Natalie Hals über Kopf verlassen wurde. Immer mehr gerät er in einen Strudel um die (scheinbare) Realität und um das, was er in diesen Phasen tut, wenn er zum Nachtwandler wird.

Wo „Die Therapie“ das auf leisen Sohlen daherkommende Grauen noch eindrücklich wie ein Crescendo aufbaute, ist „Der Nachtwandler“ leider eine kakophonische und hektische Symphonie des Schreckens. Statt auf Thrill zu setzen, der langsam beim Leser entsteht, überschüttet Fitzek den Leser mit grausigen und mysteriösen Szenen im Sekundentakt, sodass die Auflösung dieses Durcheinanders an (eingebildeten) Szenen den Leser niemals befriedigen kann. Hier wäre etwas mehr Ruhe und Kontinuität beim Aufbau des Romans von Vorteil gewesen. Natürlich kann man einwerfen, dass dieses Durcheinander der Szenen vom Autoren gewollt sein könnte – ich fand es dennoch zu effekthascherisch und überzogen. Auch die Auflösung des Ganzen fand ich in diesem Zusammenhang äußerst krude und an den Haaren herbeigezogen. Bei mir stellte sich auch das Gefühl ein, dass Fitzek hier nicht mehr viel einfällt, da ich deutliche Parallelen zu einem anderen Werk des deutschen Starautoren sah.

Ein vielbeschworener Wunsch (dem ich vorbehaltlos zustimme) ist es, dass Fitzek doch einmal seinen schriftstellerischen Output drosseln möge, um auf seine einzelnen Werke mehr Sorgfalt zu verwenden. Bei mir entsteht immer mehr der Eindruck, dass es sich bei Sebastian Fitzek um eine Buchschreibemaschine handelt, die mit einer unglaublichen Geschwindigkeit Roman an Roman reiht, sei es in Kollaborationen oder als Serienprojekte, und dabei ein wenig an Profilschärfe verliert. Meinetwegen sollte er wieder ein wenig von seinen Nebentätigkeiten (Buchvermarktungsspiele, Geldeinwerbung für Kinofilme, …) lassen und stattdessen seinen Fokus auf das Schreiben seiner Bücher richten. Und da mag dann auch ruhig einmal ein Jahr oder mehr ins Land gehen, ehe ein neuer Fitzek erscheint. Dafür dann aber plausibel, spannend und durchdacht geschrieben!

Wer diese Kritik nicht teilt oder anders sieht, sei gerne eingeladen, seine Sicht der Dinge in den Kommentaren zu hinterlassen. Ein schieres Nicht-Hilfreich nur ob der Tatsache, dass ich dem Buch weniger als fünf Sterne verliehen habe ist für mich aber eben genau das: Nicht Hilfreich. Von daher – immer her mit der begründeten Kritik!
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1-10 von 19 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 28.03.2013 11:56:54 GMT+01:00
MikaViza meint:
Stimme Ihrer Rezensionvoll zu. Zwar bietet auch der Nachtwandelr in meinen Augen ein kruzweiliges Lesevergnügen und auch ist das Buch in meinen Augen schon noch als "gute Unterhaltung" zu verbuchen. Doch kommt es an die anderen Bücher von Fitzek nicht ran. Genau aus den Gründen, die auch Sie nennen: Zu effekthascherisch, die Dinge passieren Schlag auf Schlag, ein Schrecken jagt den nächsten. Und das Ende hat mich sehr enttäuscht, es ist einfach so unpassend, es ist ZU VIEL des Guten, sowas gibt es nicht... Hoffe auch dass der nächste Fitzek wieder besser wird - und dafür warte ich auch gerne mal länger!

Veröffentlicht am 29.03.2013 13:13:41 GMT+01:00
Lieber Marius, da brauche ich eigentlich gar keine Rezension mehr zu schreiben. Du hast alles schon gesagt. Das Buch war mir ein viel zu großes Durcheinander. Gingen "Die Therapie", "Das Kind" und selbst "Amokspiel" noch richtig unter die Haut hat mich dieses Buch fast völlig kalt gelassen. Qualität vor Quantität wäre in Fitzeks Fall besser-das Potential für tolle Thriller hat er ja. Vielleicht das ein oder andere Buch weniger und etwas weniger Marketing drumrum-dann klappt´s auch wieder mit den erstklassigen Thrillern.

Veröffentlicht am 30.03.2013 18:24:04 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 31.03.2013 12:38:53 GMT+02:00
Sie haben genau das geschrieben, was mich beim Lesen die ganze Zeit gestört hat. Gut, ich bin Psychiaterin, aber irgendweleche "Fehler oder Freiheiten". die sich die Autoren/innen nehmen, haben mich nie gestört. Das Leben besteht NICHT nur aus der Genenetik, Rezeptoren, man kann min Dopamin nicht alles erklären. Wird man auch nicht. Das ZNS ist ein weites Feld, je mehr wir wissen (mit Pet-Scan usw), desto grösser wird unsere Unwissenheit. Schlafstöirungen per se sind seit Jahren im Fokus der Neurologen, Psychiatern, Neurobiologen... Ich wollte das Buch ohne Vorbehalte lesen - wie "die Therapie" und andere. Konnte es aber nicht. Herr Marius, danke für Ihre präzise un sehr luzide Beobachtungsgabe. Leider ist das Buch für mich eine grosse Enttäuschung. Vielleicht war Hr. Fitzek unter Zeitdruck, wollte eine doch weniger bekannte Materie dem Leser präsentieren. Es ist misslungen. Bei mir bleibt ein fahler Geschmack im Mund - ohne dabei die Psychiatrie als Quelle zu nennen. Ich konnte diesmal der Story wirklich nicht glauben. Das Lesen war fast eine Qual. Hoffe auf nächstes.
SG, TFK (aus Ljubljana, Slowenien)

Veröffentlicht am 03.04.2013 14:41:06 GMT+02:00
Amazon Kunde meint:
eine erfreulich treffende Rezension - ich wünschte mir auch, dass sich Herr Fitzek mal wieder etwas mehr Zeit für seine Romane nimmt und nicht immer und immer wieder in die gleiche Kerbe schlägt.

Gruß ADS

Veröffentlicht am 04.04.2013 18:43:17 GMT+02:00
Ich hatte mich so auf den "neuen Fitzek" gefreut und war auch sehr enttäuscht, sehr schade! Hoffentlich wird das nächste Werk besser....ich lasse mich überraschen

Veröffentlicht am 06.04.2013 20:03:28 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 06.04.2013 20:04:19 GMT+02:00
K. Bechtel meint:
Ich habs in einem durch gelesen, die fehlende Logik (oder zumindest einen logisch-roten Faden) vermisst und zum Schluss den Kopf geschüttelt über die angebliche Aufklärung der vielen Fragezeichen in meinem Kopf. Aber Szene für Szene gelesen war es halt zu spannend, um es wegzulegen. Fitzek kann, wenn er will, jedoch fehlt ihm offensichtlich tatsächlich die Zeit für Präzision...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.04.2013 00:23:39 GMT+02:00
Teile an sich Deine Rezension, aber ich verstehe nicht, wieso ihr die Häufigkeit von Fitzeks Veröffentlichungen kritisiert. Ein Buch pro Jahr ist jetzt nicht so unglaublich viel. Er schreibt ja auch keine 1000 Seiten Schmöker, von dahe ist ein Krimi von 300-400 Seiten pro Jahr durchaus machbar. Zumal wenn man wie der Autor davon leben kann und keinem weiteren Broterwerb nachgehen muss.

Veröffentlicht am 08.04.2013 06:23:25 GMT+02:00
Endlich mal jemand der seine echte Meinung kund tut.

Veröffentlicht am 09.04.2013 20:31:16 GMT+02:00
Bullymama meint:
diese Buch hat mich diesmal nicht gefesselt... ein durcheinander und teilweise zu Märchenhaft.

Veröffentlicht am 10.04.2013 20:58:22 GMT+02:00
Leise Hörer meint:
im Grunde ist alles gesagt....ich hatte mich so gefreut auf eine lange Autofahrt mit
guter Unterhaltung. Leider war die Fahrt immer noch lang und es gab nur wenig Unterhaltung.
Ich glaube beim nächsten "Fitzek" lese ich erst die Rezession....und entscheide mich dann.
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