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Kundenrezension

am 3. Juni 2010
Nun, da Horst Köhler beleidigt zurückgetreten ist, wird dieses Buch auf eine gänzlich andere Weise interessant: Es lässt sich nämlich nun untersuchen, wie eine an die Spitze geschobene Person trotz aller zur Schau gestellten Unterwürfigkeiten, Vereinsmeiereien und Seilschaften dennoch zu Fall kommen kann: weil die Bevölkerung und die kritischen Medien sich nicht mehr jegliche Unfähigkeit von der arroganten Politiker-Kaste bieten lassen. Gottseidank wird dem neo-konservativen Blödsinn bisweilen beharrlich und nachhaltig auf den Zahn gefühlt. Nachdem Köhler von seinem guten Pressesprecher entnervt verlassen worden war und er unzensiert drauflos-salbadern konnte - während seines Lieblings-Projektes, der Reise nach Afghanistan, um den dortigen Bundeswehr-Soldaten etwas "Mumm" einzuhauchen (und seine Gemahlin hatte extra dafür sich ein Kostümchen in Bundeswehr-Grau schneidern lassen) - nachdem diese, die deutsche Wehrhaftigkeit sponsernde Aktion als Schuss nach hinten losging, weil Köhler allzu beseelt und entrückt über die Notwendigkeit faselte, freie Handelswege für ein Export-Land wie die BRD notfalls auch militärisch freizuboxen - als dies einigen nachdenklichen Menschen quer den Hals hinunterging, konnte auch keine Thatcher-ähnliche Merkel ihn mehr stützen - und seine Gemahlin, nun in einem schwarzen Trauer-Kostümchen, führte ihn, wie ein Kind an der Hand gehalten, zu jenem Mikrofon, vor dem er seinen sofortigen Rücktritt verlas, als ob er nicht einmal diese wenigen Worte auswendig behalten könne. Ich habe immer sehr gut gefunden, wie der Kabarettist Matthias Richling Köhler persiflierte, für den oft der Tele-Prompter, von dem er ablas, zu schnell war. Das vorliegende Buch wird nun interessant unter dem Vergleichs-Aspekt: Wieviel Verblendung (und zum Teil durchaus furchtsame Vorausahnung) stecken in solch einem Geschreibsel, das sich bei Hofe suhlt, als seien wir immer noch in Kaiser Wilhelms, Hindenburgs oder mindestens Lübkes Zeiten - sind wir beileibe nicht - zumindest dort nicht, wo das Lakaientum der Print-Medien an den Rand der Wirklichkeit stößt: in den Internet-Foren der deutschen Tageszeitungen. Wenn einer keine Kleider hat, sagt man es auch hierzulande allmählich - wir sind ja schließlich nicht in China (oder Japan; dort gibt es wahrscheinlich noch den Tatbestand der Majestäts-Beleidigung, der den Gebrauch der Vernunft stellenweise streng untersagt).
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