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Kundenrezension

13 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der Langeweile fettes Kind, 18. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Des Wahnsinns Fette Beute (Deluxe Edition) (Audio CD)
Ich habe gerade einen wundervollen Schlaf hinter mir, der lediglich von einigen alptraumhaften Momenten unterbrochen wurde. Mein eigentliches Ziel war der frühabendliche Ruhezustand zugegebenermaßen nicht, eigentlich wollte ich OOMPH!s neues Album "Des Wahnsinns fette Beute" genießen, doch beim Versuch dies zu tun, ist eben ersteres rausgekommen. Zum Glück hab ich es bei vorhergehenden Versuchen geschafft, bei Bewusstsein zu bleiben, weshalb ich mich in der Lage fühle, zu erklären, warum diese Scheibe meines Erachtens ein fantastischer Baldrianersatz geworden ist.

Im Vorfeld hatte die Band angekündigt, dass das neue Album anders ' das heißt vor allem selbstironisch, abwechslungsreich und experimentierfreudig ' werde. Das stimmt letztlich auch teilweise, jedoch stellt sich bei genauerem Hinhören ebenso heraus, dass sich beim Großteil des Liedguts eigentlich alles wie auf dem Vorgänger "Monster" klingt, nur bedauerlicherweise ein ganzes Stück schlechter als beim zweitausendachter Werk, welches ich für annehmbar, wenn auch keineswegs herausragend halte. Insgesamt ist die Musik deutlich "elektronischer" geworden, außerdem gesellen sich in einigen Stücken spezielle Mittel dazu, die den entsprechenden Songs einen eigenen Anstrich geben, so werden beispielsweise bei "Seemannsrose" ein Akkordeon und Hintergrundgejaule eingesetzt, sodass das Stück nach "Seefahrt für über fünfzigjährige Alkoholiker" oder etwas anderem in der Art klingt, "Such mich find mich" könnte mit seinen "Dancefloor-Arrangements" sicher in jeder Dorfdisko gespielt werden. Derartige Experimente gab's auf Monster aber auch schon (z.B. "In deinen Hüften", "Revolution"). Die Texte sind diesmal extrem (und sehr wahrscheinlich beabsichtigt) albern und klischeeüberladen, nerven mich dabei allerdings mehr, als sie mich belustigen oder zum nachdenken anregen.

Aber das eigentliche Problem des Albums ist trotzdem die Musik, denn die ist bis auf zwei, drei Ausnahmen nichts als einschläfernd austauschbar und zeigt mir rückblickend plötzlich, wie gut eigentlich "Wahrheit oder Pflicht" war. Die ersten zwei Lieder "Unzerstörbar" und "Zwei Schritte vor" ziehen völlig belanglos an mir vorbei, irgendwelche Reaktionen zeig ich erstmals beim Refrain von "Such mich find mich", denn hier muss ich mich mit aller Kraft dagegen wehren, den Kopf rhythmisch gegen den Tisch zu schlagen, so furchtbar find ich derartige Musik. Wie erwähnt hat die Scheibe eben auch alptraumhafte Momente. Noch schlimmer wird der Spaß bei 'Deine Eltern' und "Kleinstadtboy"; so schlimm hab ich bei OOMPH! bisher nur bei "Wach auf!" gelitten. Der Rest der Songs versinkt im grauen Meer der Überflüssigkeit, gleich ob die Titel hauptsächlich auf Synthesizern aufbauen wie etwa "Bonobo" oder "Bis der Spiegel zerbricht" oder aber etwas mehr auf Gitarren wie z.B. "Komm zurück". Gut, ein paar Lieder sind schon ganz in Ordnung, als Anspieltipps würde ich "Kosmonaut" und "Aus meiner Haut" bezeichnen, doch letztlich bleibt für mich das überaus traurige Fazit: "Des Wahnsinns fette Beute" ist das mit Abstand schwächste Album der Band und vor allem für alle, die schon die letzten Platten zu poppig oder zu langweilig fanden, keineswegs zu empfehlen.
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