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Kundenrezension

am 31. Januar 2011
Little Bee ist ein 16-jähriges Mädchen aus Nigeria, das seit Monaten in einem Abschiebelager vor sich hingedämmert hat, ehe sie plötzlich in die Freiheit - irgendwo in England - entlassen wird. Sie macht sich auf den Weg zu Sarah und Andrew, einem englischen Journalistenehepaar, mit dem sie eine tragische Geschichte verbindet, die einst an einem afrikanischen Strand ihren Anfang nahm und nun, in der Gegenwart der Romanerzählung, ihre Fortsetzung findet. Little Bee kommt in einem ungünstigen Augenblick bei Sarah an: am Tag der Beerdigung von Andrew, der sich kurz zuvor das Leben genommen hat....

Die Geschichte wird aus zwei Sichtweisen erzählt: einmal ist es Sarah, die berichtet, im nächsten Kapitel wieder Little Bee - eine interessante Methode, um a) Spannung aufrecht zu erhalten, b) die Sympathie des Lesers/ der Leserin für beide Personen zu wecken.
Und das ist auch notwendig, zumindest war es das für mich. Ohne Sarah und ihre Denkweise genauer kennen lernen zu können, hätte ich wohl nicht viel Verständnis für eine Frau aufbringen können, die ihren Mann über Jahre betrügt und glaubt, Urlaub in Nigeria machen zu müssen, ohne sich im geringsten mit den Verhältnissen dort auseinanderzusetzen. Und das als Chefredakteurin eines Magazins, wohlgemerkt.

Wenn man ihre Beweggründe kennen lernt und sie als Person begreift, schwindet diese anfängliche Fassungslosigkeit über ihr Verhalten und man lernt sie als engagierte, mutige und teilweise liebenswert-verrückte Frau kennen, die einfach an den komplett falschen Mann geraten ist. Ihr Einsatz für Little Bee - trotz ihrer eigenen Probleme - ist jedenfalls bemerkenswert.
Little Bee hat von Anfang an meine Bewunderung gehabt. Ihre Klugheit, ihre Ausdauer und ihre Entschlossenheit haben sie für mich abseits des Romans lebendig werden lassen - vor allem, weil uns diese 16jährige Romanfigur das Schicksal so vieler <<Little Bees>> näher bringt.

Die dezidierten Schilderungen vom Auffanglager mitsamt seiner demütigenden Prozeduren, der Umgang mit Flüchtlingen im Allgemeinen - ernste Themen, die der Autor in eine ausgezeichnete und zu Herzen gehende Geschichte verpackt hat. Zurück bleibt am Ende ein Gefühl der Beklemmung. Little Bees Lachen auf der letzten Seite hat mich nicht erreicht, und ich habe mich mit dem Ende zugegebermaßen sehr schwer getan. Aber wie im wirklichen Leben, endet eben leider nicht alles so, wie wir es gerne hätten...
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