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Kundenrezension

am 10. Oktober 2012
Für viele war Jörg Kachelmann schon als Schuldiger verurteilt, bevor der Fall vor Gericht kam. Dafür sorgten der Fokus, der Stern und vor allem die Bildzeitung. Jeden Tag erfuhren wir neue, pikante Details eines Mannes, der scheinbar mehrere Frauen gleichzeitig hatte und allen sagte, sie wären die Einzige.
Das macht Jörg Kachelmann jedoch noch lange nicht zu einem Vergewaltiger.
Dann konnten wir von ganz besonderen Sexpraktiken des Jörg Kachelmann lesen.
Auch das macht ihn noch lange nicht zu einem Vergewaltiger.
Aber in der Öffentlichkeit wurde ein Bild von ihm verbreitet, das ihn schon fast schuldig wirken lies. Man fing an, das bekannte Bild des sympathischen Sonnyboys, der uns täglich das Wetter präsentierte, mit dem von Bild und Co erzeugten Bild des Monsters zu vergleichen. Und plötzlich kommen einem so komische Gedanken... könnte es nicht doch sein, dass er...
Das Jörg Kachelmann dieses Buch geschrieben hat, kann ich sehr gut nachvollziehen. Er schildert dem Leser die Ereignisse aus Sicht eines zu unrecht Beschuldigten und soll wachrütteln. Es weist zum einen auf die (nachweislich) entstandenen Nachlässigkeiten und haarsträubenden Fehler bei den Ermittlungen hin, macht aber auch deutlich, wie sehr die Beschuldigte von Seiten des Gerichts und der Medien zum Opfer erklärt und mit Samthandschuhen angefasst wurde. Dabei waren die Wiedersprüche der Beschuldigten so gravierend, dass jemand hätte nachhaken müssen.
Eine der Kernaussagen des Buches ist, dass die meisten Vergewaltigungen nicht angezeigt werden und die meisten angezeigten Vergewaltigungen frei erfunden sind. Das erste wird von den Behörden bestätigt. Das zweite ist eine Behauptung, die stimmen kann. Der Rat von Herren Kachelmann an alle Männer, sich niemals mit einer Frau alleine in einem Raum aufzuhalten, ist aus seiner Sicht nachvollziehbar, aber kaum praktikabel.
Dieses Buch ist keine Abrechnung mit der Frau, die ihn beschuldigt hat. Es ist eine Abrechnung mit unserem Rechtssystem und den allmächtigen Medien, die die Hexenjagd auf ihn eröffnet hat.

Der Richter hat Jörg Kachelmann freigesprochen. Zu glauben, dass er deshalb von allen für Unschuldig gehalten wird, ist naiv und falsch. Und das weiß er auch. Umso mehr soll dieses Buch seinen Teil dazu beitragen, das es eine solche Hetzjagd nicht mehr geben wird. Vielleicht gelingt es. Vielleicht aber auch nicht.
Das einzige, was sicher ist, ist die Tatsache, dass es hier keinen Gewinner gibt.
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