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Kundenrezension

52 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Garmin - leider nicht mehr ganz zeitgemäß, 13. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Handgerät Oregon 600T INKL Freizeitkarte Europa, 010-01066-11 (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich habe bis 2012 ein Oregon 400t genutzt. Das Hauptproblem des Oregon 400 war das schlechte Display. Schlecht zu bedienen und ganz schlecht ablesbar. Zumindest beim Display ist das Oregon 600t jetzt ein echter Fortschritt. Es ist sehr gut ablesbar und reagiert auf jede Berührung. Zum Glück lässt sich die Touch-Funktion sehr einfach sperren/entsperren.

Das Oregon 600t wird ohne Batterien/Akkus aber mit einer vorinstallierten Europakarte geliefert. Man benötigt 2 AA Batterien oder Akkus. Ich kann hier die Eneloop - Akkus von Sanyo empfehlen, die haben sich schon in meinem Oregon 400t bewährt. Ein Tagesausflug mit einer Akkuladung ist kein Problem und da es sich um ein handelsübliches Format handelt bekommt man eigentlich auch immer und überall Ersatzbatterien.

Die mitgelieferte "Freizeitkarte Europa" ist im Prinzip nicht brauchbar. Man kann sie direkt deinstallieren (einfach mit dem Explorer die größte Datei auf dem Gerät suchen und auf PC/MAC übertragen) und gewinnt so knapp 3 GB internen Speicher. Die "Freizeitkarte Europa" enthält nur Straßen und ganz wenige Wander- oder Radwege und unterstützt auch nicht die Routing-Funktion. Dafür bietet Garmin eigene Topografische Karten an. Für Deutschland aktuell die Topo Germany v6 PRO für aktuell 129 EUR. Es ist allerdings günstiger sich Garmin-Karten auf SD zu kaufen, da diese deutlich billiger zu bekommen sind und man diese auch bei einem Gerätewechsel weiter benutzen kann (wenn man die Karte als DVD hat und vom Rechner auf das Garmin-Gerät überträgt erfolgt eine Verknüpfung mit dem entsprechenden Gerät und eine Nutzung auf anderen Geräten ist nicht mehr möglich, bzw. Garmin löst diese Verknüpfung nur in Ausnahmefällen z.B. wenn das Gerät defekt bei Garmin eingeschickt wird und man ein Austauschgerät erhält).

Wesentlich besser als die Garmin-Karten sind inzwischen die frei erhältlichen OSM-Karten. Ich kann hier die Karten von Kowoma (einfach mal googeln, da Amazon alle Links löscht) empfehlen. Die Deutschlandkarte und die Transalp von Kowoma habe ich hier im direkten Vergleich mit den entsprechenden aktuellen Garmin-Karten und die OSM-Karten sind in beiden Fällen detailreicher und übersichtlicher als die Originale von Garmin!!

Um das Oregon zu nutzen benötigt man einen PC oder MAC. Von Garmin wird das kostenlose Programm BaseCamp angeboten. Mit BaseCamp kann man Routen planen, Karten auf das Oregon übertragen und auch aufgezeichnete Tracks auswerten. Die Verbindung mit dem Oregon erfolgt dabei über USB (USB-Buchse befindet sich auf der Rückseite des Oregon unter einer Gummikappe). Für die Übertragung von größeren Karten sollte man einen flotten Rechner haben und etwas Zeit einplanen, da die Kartenausschnitte zu einer Gesamtdatei zusammengefasst werden, die letztendlich auf das Gerät übertragen wird. Funktioniert allerdings problemlos (auch mit OSM-Karten).

Das Oregon 600t verfügt auch über einen Bluetooth-Anschluss. Für iPhone gibt es die dazu passende BaseCamp-App. Die App gibt es im Moment wohl nur für iPhone und es können nur Daten vom Oregon ausgelesen und nicht an das Oregon übertragen werden. Auch greift die App nur auf die Apple-Straßenkarte zu. Das ist schlichtweg nicht mehr zeitgemäß. Was ich mir wünschen würde, wäre eine App, die auch auf Tabletts läuft und mit der man Routen planen kann, die dann auf das Oregon übertragen werden können. Da mittlerweile die Outdoor-Apps für Smartphones immer besser werden (z.B. komoot) müssen solche Geräte wie das Oregon schon etwas mehr bieten als noch vor einigen Jahren...

Vielleicht auch noch etwas zur Bedienung: wie bei Garmin gewohnt gibt es jede Menge Einstellmöglichkeiten. Das hat zwar den Vorteil, dass man das Oregon sehr individuell anpassen kann, für Anfänger/Einsteiger ist damit aber auch eine gewisse Einarbeitungszeit erforderlich bevor man die erste Wandertour oder Radtour beginnen kann. Die mitgelieferte Schnellstartanleitung ist da leider nur eine sehr begrenzte Hilfe. Mit etwas suchen findet man bei Garmin dann noch ein 26-seitiges Handbuch als PDF...

Update 20.02.2014: mittlerweile hat Garmin die BaseCamp APP überarbeitet und man kann jetzt auch Routen, Tracks, Wegpunkte auf das Oregon schicken. Man muss aber immer noch seine Routen in BaseCamp auf dem PC/Mac planen...
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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 01.02.2015 09:47:29 GMT+01:00
Araun meint:
Auf die Idee, die mitgelieferte Freizeitkarte Europa zu entfernen bin ich noch gar nicht gekommen, vielen Dank für den Tipp, dann könnte man sich die Kosten aber gleich sparen und ein Oregon 600 kaufen? Ok, dort hat es etwas weniger Speicherplatz insgesamt. Mein Speicherkartenplatz ist mit der Topo Schweiz belegt, so habe ich zu wenig freien internen Speicherplatz um noch eine OSM zu installieren. Mit deinem Tipp sollte es klappen!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.02.2015 18:43:04 GMT+01:00
Axel Meyer meint:
Ja genau, das Problem ist der Speicherplatz. Wenn man die sinnlose Freizeitkarte extern sichert, hat man davon wieder genug :-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.10.2015 10:26:12 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.10.2015 10:33:36 GMT+02:00
Den Speicherplatz kann man mit einer Micro SD entsprechend erweitern. Das kann imho kein Grund für die Deinstallation der FK sein.

Die FK finde ich als Fallback Karte mehr als sinnvoll. Wenn man in ein Gebiet kommt, von dem man keine der sehr teuren topographischen Karten hat, hat man wenigstens die EU-Karte zur Verfügung. Von daher ist sie imho die 50 Euro extra Kosten auf jeden Fall wert.

Die ganzen OSM Karten sind für Straßennavigation ja vielleicht ganz gut, wenn deren Qualität und Aktualität auch sehr stark je nach Gebiet schwankt. Aber im topographischen Bereich kann man diese komplett vergessen. Für D hilft da nur die offizielle 25000er.

Man kauft sich das Oregon ja nicht für die Straßennavigation, da gibt es sehr viel besser geeignete für deutlich weniger Geld. Das Oregon ist ein Outdoor Gerät, das man für Wandern u.ä. verwendet. Da brauch ich auch keine Routingfähiges Kartenmaterial. Fahrradnavigation kann schon aus Prinzip nicht funktionieren.

Davon abgesehen müssten die Topo Karten eigentlich kostenfrei sein. Die sind amtlich erstellt, also letztendlich von öffentlichen Steuergeldern. Also muss der Nutzer da doppelt bezahlen (Steuer + Lizenz).

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.10.2015 11:52:03 GMT+02:00
Axel Meyer meint:
"Das Oregon ist ein Outdoor Gerät, das man für Wandern u.ä. verwendet. Da brauch ich auch keine Routingfähiges Kartenmaterial. Fahrradnavigation kann schon aus Prinzip nicht funktionieren."

Diese Aussage ist schlichtweg falsch. Garmin bietet ja nicht umsonst eine Fahrradhalterung für das Oregon an, gerade weil es auch sehr gut für Fahrradnavigation geeignet ist (genau dafür gibt es auch spezielle OSM-Karten). Und wenn man erst einmal mit einer routingfähigen Karte gewandert ist (bietet Garmin übrigens auch an, allerdings für teures Geld) möchte man darauf nicht mehr verzichten! Gerade dafür ist ein Outdoor GPS Gerät doch da: man gibt seinen Zielpunkt ein, sieht sofort den Weg dorthin, kann beliebige Zwischenziele einfügen und wenn man doch mal falsch abbiegt wird man umgehend darauf hingewiesen.

Noch was zum SD-Karten-Slot: in den passt eine SD-Karte, d.h. wenn man eine Original Garmin Karte auf SD kauft, ist dieser Platz belegt, da die Karten mit der SD verknüpft sind und sich nicht auf andere Speichermedien kopieren lassen. Und die Garmin Freizeitkarte ist wirklich nicht zum Wandern zu gebrauchen, da sie fast keine Wanderwege enthält... um Ihren Vergleich aufzunehmen: das wäre ungefähr so, als wenn man statt einer Wanderkarte mit einem Autoatlas zum Wandern loszieht ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.12.2015 09:02:01 GMT+01:00
Christian S. meint:
"wenn man erst einmal mit einer routingfähigen Karte gewandert ist (bietet Garmin übrigens auch an, allerdings für teures Geld) möchte man darauf nicht mehr verzichten!"

Leider ist es beim Garmin Kartenmaterial aber so, dass immer wieder Stückchen in den Wanderwegen fehlen. Damit ist die Garmin-Karte was Routing anbetrifft in 90% der Fälle unbrauchbar. Ich würde sie mir deshalb nicht wieder kaufen und ärgere mich mittlerweile das Geld dafür rausgeschmissen zu haben.
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