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Kundenrezension

am 8. August 2005
Eigentlich ist es ja eine sehr bittere Geschichte: die vierzehnjährige Meg, die seit dem Tod ihrer Mutter ständig in irgendwelche Schwierigkeiten gerät und unter ihrem tyrannischen, gewalttätigen Stiefvater leidet, stirbt während eines gescheiterten Einbruchsversuchs bei einem alten, hilflosen Mann. Ihren Partner Belch ereilt das selbe Schicksal.
Und das ist erst der Beginn der Buches. Denn während bei Belch völlig klar ist, dass er nur in der Hölle "Ruhe" finden wird, streiten sich Himmel und Hölle um die Seele der jungen Meg, da sich bei ihr die guten und bösen Taten die Waage halten. Ihre einzige Chance, in den Himmel zu kommen, besteht sodann darin, zu dem beraubten alten Mann zurückzukehren und ihm zu helfen. Der Alte, der herzkrank ist und nur noch kurze Zeit zu leben hat, präsentiert dem Geist Meg eine Liste mit jenen vier Dingen, die er noch tun möchte, bevor er stirbt - die titelgebende "Wish List". So beginnt Megs Mission, doch was sie noch nicht weiß: Der Teufel spielt (natürlich) nicht fair und hat ihr einen "Soul Man" hinterhergeschickt, der dafür sorgen soll, dass Meg versagt - um ihre Seele dann dem Teufel himself übergeben zu können ...
Die Geschichte klingt also ziemlich irre, und sie ist es auch. Auf knapp über 250 Seiten kreiert Colfer eine faszinierende Mischwelt, in der sich die Lebenden ebenso tummeln wie Geister, sprechende Hologramme, und so weiter. Man trifft den Teufel höchstpersönlich, die "Nummer Zwei" der Hölle Beezlebub ebenso wie Petrus, der das Himmelstor schützt, jede Sprache sprechen kann, sich aber trotzdem manchmal ziemlich langweilt.
Sehr oft ist das Buch auch zum Schreien komisch, zum Beispiel der folgende Dialog, der sich in der Hölle - zwischen Beezlebub und dem Programmierer Myishi - abspielt:
Beezlebub: "(...) And can't you do something about the smell? It's revolting."
Myishi sniffed hesitantly. "Nothing much. It'll wear off eventually. It's the scent of happiness. Eau de Joie. Not a hint of evil in it. Reminds me of flowers ..."
"And baking."
"And soap."
"And a breeze from the ocean."
The demons shivered.
"Disgusting," they said simultaneously.
...
Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet, und was mir auch sehr gefallen hat, ist, dass es keine x-beliebige Läuterungsgeschichte ist - so ist Meg auch am Ende nicht nur "gut" und der Charakter behält seine Vielschichtigkeit und Widersprüchlichkeit... aber mehr will ich jetzt gar nicht verraten.
Eigentlich ist der einzige Dämpfer, dass das Buch in dieser Ausgabe noch ein zusätzliches Lektorat brauchen hätte können - es fehlen leider immer wieder Anführungsstriche, einmal sind zwei Buchstaben übereinandergedruckt, usw. Aber das sollte das Lesevergnügen nicht allzu sehr stören: "Wish List" ist eine geniale Story, die Jung und Alt gefallen sollte. Meine Empfehlung lautet daher: einfach lesen!
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