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Kundenrezension

382 von 434 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Hirschhausen für Anspruchslose, 28. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Ich bin dann mal schlank: Die Erfolgs-Methode (Taschenbuch)
Ich schreibe ja nicht oft Rezensionen, aber "Ich bin dann mal schlank" hat mich so geärgert, dass ich mir die Zeit dafür nehme.
Zugegeben, im ersten Teil ist der Einsatz von griffigen Bildern zur Erläuterung des Stoffwechsels dabei hilfreich, sich einige sehr einfache Fakten zu merken. Leider bleibt es aber auch bei diesem "sehr einfach". Was daran Methode sein soll, erst Recht eine, die sich der Autor als Experte erarbeitet hat und die er nun berechtigterweise unter seinem Namen propagieren könnte, das erschließt sich mir nicht. Man nehme ein bisschen Wissen über das Insulin im Stoffwechsel, ein paar Takte Glyx-Diät, mixe das mit Trennkostfantasien und heraus kommt ... gequirlte Zuckerwatte in weiß und rosarot.
Diesen ersten Teil habe ich etwas enttäuscht ob der dünnen Faktenlage noch einigermaßen wohlwollend betrachtet.

Der zweite Teil, der der Motivation dienen soll, macht das gesamte Konzept aber vollends unverdaulich. Gleich zu Anfang wird man in Kino 1 gebeten und darf sich dort einen "Horrorfilm" anschauen. Worauf dann eine Beschreibung von fetten, leidenden, unappetitlichen Mitmenschen folgt, zu denen man bittschön niemals gehören will und weswegen man auch unbedingt diese Methode durchhalten muss. Offenbar hat niemand daran gedacht, dass viele Menschen, die Hilfe bei dieser "neuen Methode"' suchen, genauso aussehen wie diese hier heraufbeschworenen Monster. Weil sie nämlich "Ü120" oder "Ü150" oder noch mehr sind und eigentlich wirkliche Informationen und Unterstützung bräuchten. Statt dessen finden sie sich im Konzept des Autors plötzlich als Zombie wieder.

Ganz lächerlich wird es dann im Kino 2, wo "ein Liebesfilm" läuft, in dem die Mitwirkenden schlank und daher automatisch gesund und glücklich sind. Überhaupt zieht sich dieses dick = krank, unattraktiv, nicht leistungsfähig gegenüber schlank = schön, liebenswert und gesund durch das ganze Programm.
Das muss ich mal den unglücklichen schlanken Kranken erzählen, die ich so kenne; die machen bestimmt irgendwas falsch.
Erwartet man ganz ernsthaft von mir, dass mich solche Plattitüden motivieren?

Ich habe dann eigentlich doch erwartet, dass - nach dem einigermaßen informativen ersten Teil - noch etwas qualitativ Wertvolles kommt. Der Rest war dann leider bis zum Schluss auch nur noch heiße Luft. Schade um das Geld.
Ich bin dann aber zumindest noch auf den Autor neugierig geworden und wollte wissen, wer das eigentlich ist und woher (bzw. ob überhaupt) er die Qualifikation für "seine Methode" besitzt.
Die Website des Autors lässt mich allerdings vollends glauben, dass ich hier nur an ein eifriges Marketingteam geraten bin, das auf der Diätwelle surft und das sich um einen vorzeigbaren Verkäufer geschart hat. Big People = Big Business. Das fängt schon mit dem Titel an, der sich an Hape Kerkelings Bestseller anlehnt und hört bei den perfekten Studiofotos noch lange nicht auf. Da posiert Herr H. neckisch als Teufelchen und die glattgeschliffenen Texte könnten direkt aus einem Hochglanzprospekt der Pharmaindustrie stammen. Wie praktisch, dass es auch gleich ganze Komplettpakete passend zur Show gibt - für richtig viel Kohle (ohne Hydrate). Richtig wundern muss ich mich dann über so einige 5-Sterne-Rezensionen hier nicht mehr; die passen voll ins Bild.

Mein Fazit: schade um das Geld und die Zeit hätte ich auch besser nutzen können.
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Von 4 Kunden verfolgt

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1-10 von 22 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 19.11.2009, 19:27:53 GMT+1
C. Häger meint:
Ich stimme Ihnen zu - würde es aber nicht so "harsch" formulieren. In der Tat kommt nach dem Ernährungsteil nur noch Geplänkel. Nichts handfestes und nichts, was man nicht schon in ähnlicher Form woanders gehört hätte. Leider ist das richtig. Der Ernährungsteil ist aber dennoch eine akzeptable "Mainstream" Zusammenfassung von wichtigen Ernährungserkenntnissen. Vielen scheint diese (zugegebenermaßen etwas anspruchslose) Aufbereitung von Fakten zu helfen. Wo ich ihnen aber uneingeschränkt Recht geben muss ist die Tatsache, dass der Autor wirklich nur bereits in anderen Büchern vorhandenes (vielleicht etwas technischer erklärtes) Wissen aufwärmt und es so verkauft, als ob es sein Eigenwerk wäre. Wer wirklich am WARUM interessiert ist, sollte sich dieses Buch eindeutig sparen.

Veröffentlicht am 18.12.2009, 13:39:30 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 11.01.2010, 21:36:48 GMT+1
D. Roth meint:
Liebe Frau Brandmeier,
als jemand der sich seit vielen Jahren intensiv mit Sport- und Ernährungswissenschaften beschäftigt und schon mehrere Menschen bei der Umstellung ihrer Ernährungs- und Lebensgewohnheiten unterstützt und trainiert hat, bin ich eher durch Zufall auf dieses Buch gestoßen.

Eine Arbeitskollegin belehrte mich in Bezug auf eine Ernährungsaussage, die ich in der Kantine von mir gegeben hatte. Als Quelle für ihr �"Wissen" nannte sie dieses Buch. Da ihre Aussage zwar nicht völlig falsch, aber eben auch nicht korrekt war und ich bereits sehr viel Schwachsinn in derartiger "�Populär-Literatur" zum Thema Sport und Ernährung gelesen hatte, ließ ich mir das Buch kurzerhand ausleihen. Meine Erwartung an den Inhalt war also zunächst einmal sehr negativ.

Was aber dann kam, überraschte mich enorm. Sie mögen zwar kritisieren, dass die beschriebenen Konzepte "�alt und bekannt" seien, dafür entsprechen sie aber absolut dem aktuellen Stand der Wissenschaft. Nur weil eine Diät neu und �revolutionär daher kommt, heißt das noch lange nicht, dass sie auch gut und sinnvoll ist. Meist ist eher das Gegenteil der Fall und sie ist auf lange sicht kontraproduktiv oder gar schädlich.

Sie bemängeln weiter, dass das Buch �sehr einfach" gehalten ist und die detaillierten Hintergründe außen vor lässt. Aus meiner persönlichen Erfahrung in der Arbeit mit meinen Schützlingen kann ich Ihnen folgende Erfahrung beschreiben: Ich kann diesen Personen stundenlange Vorträge über Stoffwechselvorgänge, kurz- und langkettige Kohlenhydrate, Proteinsynthese und den Einfluss von Mineralstoffen auf die Funktionsfähigkeit des Körpers halten. Dies überaus detailliert, wissenschaftlich und in epischer Breite. Wissen Sie welchen Effekt das hat? Richtig! Gar keinen!
Für den Laien sind Stoffwechselvorgänge und �Sportweisheiten, die Ihnen vielleicht sehr nachvollziehbar erscheinen, furchtbar kompliziert und neu. Es gibt theoretisch unglaublich viel zu wissen und zu beachten und die meisten Menschen wollen oder können dieses Gebiet nicht in seiner vollen Komplexität erfassen. Versuchen Sie sich doch mal kurzfristig in das Gebiet der Quantenphysik einzuarbeiten.

Der Autor schafft es nicht nur diese enorme Komplexität stark zu vereinfachen und für jedermann nachvollziehbar aufzubereiten, sondern ist dabei - im Gegensatz zu vielen anderen Büchern auf diesem Gebiet - auch noch absolut im Bereich dessen, was den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen entspricht.

Dass Ihnen die Kinos missfallen ist natürlich schade und sicherlich Geschmackssache. Anderen mag dies durchaus eine Motivation sein. Leider kann man nicht immer allen Zielgruppen gerecht werden. Kranke, unglückliche Schlanke gibt es sicherlich. Ebenso, wie die Raucher, die bis ins hohe Alter gesund sind und die Nichtraucher, die an Lungenkrebs sterben. Würden Sie die allgemeine Aussage "�Rauchen ist ungesund" deswegen als Plattitüde abtun?

Beste Grüße

Veröffentlicht am 07.01.2010, 09:04:01 GMT+1
[Vom Autor gelöscht am 30.01.2011, 20:11:09 GMT+1]

Veröffentlicht am 13.01.2010, 11:37:14 GMT+1
[Vom Autor gelöscht am 30.01.2011, 20:13:59 GMT+1]

Veröffentlicht am 08.02.2010, 17:50:53 GMT+1
Domansky meint:
Es steht Ihnen sicherlich frei, das Buch abzulehnen. Andere hingegen profitieren ganz offensichtlich von den Inhalten - gerade weil es der Autor schafft, komplexe Dinge vereinfacht darzustellen.
Warum Sie Andersdenkende dermaßen angreifen müssen, ist für mich nicht nachvollziehbar.

Veröffentlicht am 25.02.2010, 11:18:32 GMT+1
Kamollka meint:
Ich stimme in allem der Frau Brandmeier zu, denn ich habe auch nichts neues und hilfreiches für mich gefunden. Ärgern tue ich mich trotzdem nicht wg. dem verschwendeten Geld und der Zeit, denn man verliert täglich mit so viel sinnlosem Kram die Zeit (zBsp. mit Fernsehen) oder auch Geld (ein Kleid, welches ich nur einmal oder nie anziehe). Leider macht man oft einen Fehlkauf, und das war für mich in diesem Fall einer. Wenn die Frau Brandmeier so empfindet, wie sie es beschrieben hat, dann verstehe ich auch, dass es so "harsch" formuliert ist. Es ist jedem sein Recht, sich so auszudrücken, wie er/sie empfindet. Wenn jeder nur "Blümchen" Sprache benutzen würde, kämen die Gefühle nicht so gut zu Geltung.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.03.2010, 11:00:26 GMT+1
An Herrn Wideking:
Wenn Sie sich schon mit Ihren Titeln brüsten müssen, sollten Sie wenigstens den Unterschied zwischen einer RezeSSion und einer RezeNsion kennen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.03.2010, 13:52:54 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 28.03.2010, 13:53:28 GMT+2
BK meint:
@maulwurf

Ein Arzt behandelt Patienten, keine Kunden.

Und eine Rezession ist etwas anderes als eine Rezension.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.04.2010, 19:57:20 GMT+2
D. Karp meint:
Ist Ihnen noch nie ein Tippfehler passiert?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.05.2010, 12:46:29 GMT+2
Eva U. meint:
Also, ich weiß nicht, es gibt überhaupt keinen Prof. Dr. von Wideking in München oder sonstwo. Ausserdem erwarte ich von einem Prof. Dr. einen fehlerlosen Kommentar und kein von Rechtschreibfehlern strotzendes Textchen. Wieso wird dann so etwas gemacht und von wem? Um ein Buch zu pushen oder was? Ich sehe mir heute den Vortrag/Show in München an. Werde mir selber ein Bild machen und dann evtl. das Buch kaufen.

Mit freundlichen Grüßen

Eva
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