flip flip Hier klicken Jetzt informieren Spring Deal Cloud Drive Photos Mehr dazu HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle Alexa BundesligaLive

Kundenrezension

am 4. Januar 2014
Rezension UPDATE 2.0

Nachdem ich bereits die Polaroid Z2300 Sofortbildkamera mein Eigen nennen darf, wollte ich vergleichshalber auch die (angeblich) bessere und wesentlich günstigere Konkurrenz von Fuji besitzen. Also habe ich zum Preis von knapp 90€ die Fujifilm Instax 210 und 4 Filmkasetten a 10 Bilder gekauft. Meine Rezension zur Polaroid Z2300 fiel zuerst gemischt aus, nach etlichen Einstellungsänderungen und Eingewöhnung besserte sich mein Eindruck, und ich kam schließlich zu dem Fazit, dass man (für teures Geld) eine grundsolide Einsteigerkamera bekommt, die als Sahnehäubchen visitenkartengroße Bilder ausdrucken kann. Im Vergleich zu teuren Kompaktkameras oder DSLR schneidet die Polaroid logischerweise schwach ab, sie ist eher ein Spaßprodukt für bunte Abende.

Um nicht den gleichen Fehler einer falschen Rezension wie bei der Z2300 erneut zu machen, wartete ich hier bei der Rezension der Instax 210 bewusst einige Tage, bis ich die Kamera voll beherrsche und mache nun für beide Kamera eine größere, vergleichende Rezension:

Preis und Bedienung:

Instax 210: 60€ für die Kamera und ungefähr 17€ für 20 Bilder - vollkommen in Ordnung! Bei der Z2300 kommt man auf beachtliche 180€ Anschaffungskosten für die Kamera und 10-15€ für 20 (sehr kleine) Bilder. Daumen hoch für die Fujifilm, diese kostet nur ein Drittel des Preises der Polaroid. Nichtsdestotrotz muss man jedes Portrait bei der Instax 210 genau überlegen, denn einmal drücken und schon ist ein Euro weg. Dabei kann man lediglich Blitz ein- und ausschalten, Fokus zwischen 0 und 3 sowie 3 bis unendlich Meter einstellen und bekommt die verbleibende Anzahl an Bildern in der Kasette angezeigt, das war's. Polaroids Z2300 kann 12 Megapixel-Bilder wie eine herkömmliche Kompaktkamera auf SD-Karte speichern und man kann sich später entscheiden, was man genau wie ausdrucken möchte. Zusätzlich gibt es unzählige Menüpunkte zum genauen Justieren der Kamera, verschiedene Filter werden angeboten und sie nimmt sogar brauchbare HD-Videos in 720p und 25fps auf. Ob das dennoch die 180€ rechtfertigt sei dahingestellt. Immerhin bekommt man im Endeffekt eine vollwertige Kompaktkamera, die eben zusätzlich ausdrucken kann.

Gleichstand!

Verarbeitung:

Sehr gut bei Fujifilm! ich finde die Amazon Produktbilder beschreiben in keinster Weise die doch überraschend hochwertige Qualität und stabile Verarbeitung des leider sehr dicken Plastikbombers Instax 210, hier war ich wirklich positiv überrascht, insbesondere die Abdeckung für die Bildkasette ist sehr stabil. Obwohl die Z2300 mit mehr Metall daherkommt, erscheint diese im direkten Vergleich zur 210 "klappriger", was nicht zuletzt der wackeligen Abdeckung für die Bilder geschuldet ist. Knöpfe an der 210 sind schön eingearbeitet, alles sitzt fest und macht einen wertigen Eindruck. Auch Polaroids Z2300 ist ansonsten wertig verarbeitet. Retro sehen beide Sofortbildkameras auf jeden Fall aus, wobei ich persönlich die Z2300 noch einen Tick kultiger empfinde, aufgrund der eckigen Bauweise und den bunten Streifen an der Front, das mag aber Geschmackssache sein.
Punkt für Fujifilm!
Mobilität: Im Gegensatz für Z2300, welche selbst mit optionalem Neopren-Case noch gut in eine Jackentasche passt, muss die Instax 210 auf jeden Fall in der Hand bzw. im Rucksack mitgenommen werden. Dabei fällt das relativ geringe Gewicht positiv, die gewaltigen Abmaße eher negativ aus. Jedoch muss man sich immer im Hinterkopf behalten, dass die Bilder auch doppelt so groß dimensioniert sind wie bei Polaroids Z2300.

Punkt für Polaroid!

Bildqualität:

Das Wichtigste, die Qualität der Bilder. Hier muss man jedoch für einen Vergleich mit der Z2300 mehrere Dinge grundlegend unterscheiden: Polaroid setzt auf die neuartige Zink-Technologie, Fujifilm auf die klassische "Chemie-Variante". Dabei haben beide Technologien unterschiedliche Vor- und Nachteile, die sich auch in der Qualität der Bilder äußern:

- Zink (Polaroid) ist widerstandsfähiger gegenüber Umwelteinflüssen und verblasst angeblich mit der Zeit weniger. Die Visitenkartengroßen Bilder lassen sich zudem durch eine klebende Rückseite direkt aufkleben. Der Ausdruck geht schnell, danach sind die Bilder direkt sichtbar. Angeblich wasserfest beschichtet, zumindest Spritzwasser kann den Bildern nichts anhaben, dass konnte ich bereits testen.

- Fujifilms Version ist wie früher: auslösen, einige Minuten warten und das Bild erscheint nach und nach. Später dunkelt es etwas ab. Die ausgedruckten Bilder sind etwas "dicker" und erscheinen empfindlicher gegenüber der Polaroid-Zink-Technologie, dafür kann man den unteren Rand schön beschreiben und sie sind farbnatürlicher als die Zinkbilder.
Hier mein Eindruck der ausgedruckten Bilder, aufgenommen mit Fujifilm Instax 210:
- Stellt man den Fokus richtig ein (Aufpassen!) entstehen draußen wirklich sehr gute Bilder. Farbenfroh, knackscharf und schön groß. Übertrifft klar die Qualität der früheren, klassischen Sofortbilder von Polaroid und auch die Ausdrucke der Z2300 werden geschlagen! In Innenräumen besteht leider das hier oft in anderen Rezensionen beschriebene Problem mit dem Blitz. Obwohl er sich angeblich ausschalten lässt, macht der Blitz zumindest bei mir was er will und entscheidet selbstständig wann er auslöst. Selbst in gut beleuchteten Räumen schaltet sich das Ding häufig ein und hat so manches Bild versaut, weshalb ich im Innenraum die Instax 210 nur bedingt empfehlen kann, keine Ahnung ob das an meinem Exemplar liegt oder ein Serienfehler ist. In kalter Umgebung entwickeln sich die Bilder zudem sehr langsam (länger als 10 Minuten) und nicht so gut wie bei Temperaturen über 5-10 Grad. Unterm Strich bleibt dennoch ein guter Eindruck: Scharf, farbenfroh (für Sofortbild) und vor allem Fotoalbum-tauglich groß. Selbst nach 40 Bildern musste ich noch nicht die 4 AA-Batterien wechseln.

Und nun Polaroid Z2300:

Polaroids Z2300 macht nur halb so große Ausdrucke, für das normale Fotoalbum zu klein, zum Verschenken direkt nach Ausdruck aber ideal. Die Ausdrucke sind allesamt etwas blaustichig, aber auch gut scharf. Sehr gut ist hingegen, dass man die Bilder wie bei einer normalen Digicam zuerst speichern kann und das Ausdrucken später nur eine Beilage ist. Die Ausdrucke sind in der Tat sehr unempfindlich und lassen sich überall und zu jeder Zeit schnell ausdrucken, leider macht schon nach 10-15 Ausdrucken der Akku schlapp. Schaut man sich die Bilder über SD-Karte auf dem PC an, so würde ich sie am Ehesten (grob) mit Bildern einer Mittelklassekamera aus 2005-2007 und 5Megapixel vergleichen, also schon gut, aber nicht mehr so ganz zeitgemäß. Auch hier gibt es im Großen und Ganzen aber nichts zu meckern, allerdings trüben häufige Streifenbildung in den Ausdrucken den Gesamteindruck, dies ist laut Polaroid der Technik geschuldet und lässt sich nicht immer vermeiden.

Punkt für Fujifilm!

Wer eine waschechte Sofortbildkamera will, ist mit der Fujifilm Instax 210 besser bedient. Qualität und Größe der Bilder sprechen für sich und man bekommt derzeit kein besseres Produkt zu einem günstigen Preis. Mangelnde Einstellungsmöglichkeiten, das „Blitzproblem“ und die Größe der Kamera trüben das ansonsten gute Bild.
Für Schnappschüsse auf Partyabenden empfehle ich die Polaroid. Diese ist einfach wesentlich vielseitiger und wirkt alleine optisch noch ein Stück kultiger. Man kann zudem seine Bilder speichern, zweckmäßige Videos aufnehmen und die Ausdrucke erscheinen physisch unempfindlicher – obwohl die Qualität der Ausdrucke nicht ganz an die der Fujifilm Instax 210 rankommt.

=> Partyknipse & spontane Bilder verschenken: Polaroid Z2300

=> Sofortbildkamera für Album & Poster: Fujifilm Instax 210
162 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|55 Kommentare|Missbrauch melden| Permalink
Was ist das?

Was sind Produktlinks?

Im Text Ihrer Bewertung können Sie mit einem Link direkt zu einem beliebigen auf Amazon.com angebotenen Produkt leiten. Befolgen Sie diese Schritte, um einen Produktlink einzufügen:
1. Das Produkt, zu dem der Link führen soll, auf Amazon.com suchen
2. Internetadresse des Produkts kopieren
3. Klicken Produktlink einfügen
4. Die Internetadresse in das Kästchen einfügen
5. Klicken Auswählen
6. Wenn Sie den angezeigten Artikel auswählen, erscheint ein Text wie dieser: [[ASIN:014312854XHamlet (The Pelican Shakespeare)]]
7. Sobald Ihre Bewertung auf Amazon.com erscheint, wird dieser Text in einen solchen Hyperlink umgewandelt:Hamlet (The Pelican Shakespeare)

Ihre Bewertung ist auf 10 Produktlinks beschränkt, und der Linktext darf maximal 256 Zeichen betragen.


Produktdetails

3,4 von 5 Sternen
57
263,16 €