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Kundenrezension

19 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solides Buch aber irgendwie nicht überzeugend, 14. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Der ewige Krieg: Roman (Taschenbuch)
Wie im Vorwort des Buches und den Eindrücken beim Lesen zu entnehmen ist, reflektiert dieses Buch im Grunde den Vietnamkrieg und den Kulturschock, sowie die Sinnfragen der Heimkehrer. Der Verfasser setzte den Beginn des Krieges auf 1997, sodass die Ausbilder quasi ehemalige Vietnamveteranen sein könnten. Der Heyne-Verlag, legte das Anfangsdatum aber eigenmächtig auf 2297, da er es dem Leser anscheinend nicht zutraut die richtigen Schlüsse aus dem Buch zu ziehen, wenn er, durch diese Differenz zur tatsächlichen Geschichte, den Roman als Fiktion erkennt(Was ich eine Frechheit finde, da es sich ja um einen Sience-FICTION Roman handelt). Dadurch werden viele Stellen aber erst recht unlogisch, da bestimmte kulurelle Phänomene wie Hippies, Joints oder die Namen von Westernhelden in 290 Jahren bestimmt nicht mehr aktuell sind.

Konzipiert ist es als Anti-Kriegsbuch, jedoch ist es meiner Ansicht nach für ein solches nicht wirklich überzeugend. Der Autor beschreibt in meinen Augen die technischen und militärischen "Daten" im Vergleich zu den psychischen und ethischen Aspekte zu überwiegend. Das heißt im klartext, das viel über die Technik und Logistik der Armee getratscht wird und die Selbstzweifel, Schuldfragen und die emotionale Zerrissenheit mit ein paar Standardsätzen bedient werden. Dabei gäbe es in dem Buch genug Raum dafür, denn der Protagonist erlebt gerade mal vier Einsätze und ansonsten herscht die langeweile des Krieges, der Autor läst seinen Helden aber lieber durch die Bars und durch die Betten seiner Kameradinnen ziehen, als ein wirklich tiefgreifendes Bild seiner Psyche zu zeichnen. Des weiteren werden auch alle anderen Charaktere lediglich oberflächlich dargestellt und mir sind bestimmt einige Feinheiten der Geschichte dadurch entgangen, weil ich mir bei den Namen unsicher war, aber zu faul zurückzublättern um zu sehen welcher Vornahme zu welchem Nachnamen gehört.

Zudem konnte ich mir spätesten nach der ersten "Schlacht" schon ein grobes Bild über die Natur des "Feindes" und die Hintergründe die zum Krieg führten machen, dass am Ende auch bestätigt wurde, sodas ein großes Aha-Erlebniss am Ende ausblieb.

Fazit: Für zwischendurch ein nettes Buch über die Idiotie des Krieges und der menschlichen Geselschaft,sowie deren unnatürlichen Verhaltensweisen, aber um wirklich abzuschrecken fehlt dem Buch der emotionale Tiefgang.

P.S.: Ein Buch wird nicht zum Meisterwerk oder Klassiker nur weil es etwas älter ist, sondern weil es eine zeitlose, wirklich wichtige Botschaft in sich birgt, was dieses Buch in meinen Augen nicht tut.
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 09.08.2009 22:31:00 GMT+02:00
Das trifft für mich den Nagel auf den Kopf. Ich würde mir mehr Rezensionen in diesem Stile wünschen. Also, liebe Leute: Traut euch, äußert auch mal negative Seiten von ansonsten hochgelobten Werken! Es gibt nicht nur schwarz und weiß in dieser Welt. Daumen hoch hierfür. Schade, dass diese Ehrlichkeit oft mit "nicht hilfreich"-Bewertungen bestraft wird.

Veröffentlicht am 02.05.2012 12:14:51 GMT+02:00
MacPaul meint:
"...mir sind bestimmt einige Feinheiten der Geschichte dadurch entgangen, weil ich mir bei den Namen unsicher war, aber zu faul zurückzublättern um zu sehen welcher Vornahme zu welchem Nachnamen gehört."

So what? Konzentrierter lesen, dann merkt man sich auch was (wenn man sich die Namen nicht merken kann, wie sollen einem dann "Feinheiten" auffallen?) und evtl. die Faulheit überwinden statt auf dieser "Basis" Kritik zu üben.

Veröffentlicht am 30.08.2012 09:48:14 GMT+02:00
Lilu meint:
"Fazit: Für zwischendurch ein nettes Buch über die Idiotie des Krieges und der menschlichen Geselschaft,sowie deren unnatürlichen Verhaltensweisen, aber um wirklich abzuschrecken fehlt dem Buch der emotionale Tiefgang."

Diese Äußerung kann ich nun gar nicht nachvollziehen. Emotional packend fand ich die Geschichte gerade durch die authentische Erzählstimme der Hauptfigur. Man merkt, dass der Autor selbst im Vietnam-Krieg gekämpft hat. Die Beschreibungen sind knapp und treffend. Dem Leser wird nicht jeder Gedanke vorgebetet, das erzeugte Leid nicht mit pathetischen Worten untermalt. Auch die Moralkeule bleibt geneigtem Leser erspart.

Geschmäcker unterscheiden sich, daran ist nicht zu rütteln, dennoch gibt mir diese Bewertung Rätsel auf. Und ja - man sollte sich die Namen schon merken, denn es spielt eine große Rolle, welcher Figur was zustößt. Auch der schmerzlich vermisste emotionale Tiefgang könnte sich womöglich einstellen, sobald man die Figuren der Geschichte zu unterscheiden weiß.
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