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Kundenrezension

am 23. September 2010
Man sollte den ersten Band um Flavia de Luca "Mord im Gurkenbeet" gelesen haben, um die kleine Hobbydetektivin und ihr Umfeld zu verstehen. Ich fürchte, an Flavia scheiden sich die Geister, denn sie polarisiert. Entweder man mag sie und ihre für ein Kind sehr ungewöhnlichen Fähigkeiten, oder man ist einfach nur genervt von der oberklugen Art, und ihrem umfangreichen Wissen. Irgendwie hatte ich immer beim Lesen das Mädchen Wednesday aus den Filmen der Addams Family vor Augen. Es finden sich einige Parallelen zu deren morbiden Charme und den merkwürdigen Vorlieben.

Auch in diesem zweiten Band ist Flavia voll in ihrem Element. Als sie auf dem Friedhof den berühmten Puppenspieler Rupert Porson und seine Begleiterin Nialla kennen lernt, merkt sie schnell, dass etwas zwischen den beiden nicht stimmt. Unaufdringlich wie immer, beginnt sie zu analysieren (hier sogar in ihrem Chemie-Labor) und zu beobachten. Natürlich dauert es nicht lange und es gibt eine Leiche zu beklagen. Doch dieser so aktuelle Todesfall ist eng mit einem schon Jahre zurück liegenden Ableben eines Dorfbewohners verknüpft und niemand außer Flavia erkennt scheinbar die Zusammenhänge.

Sehr gut gefallen hat mir die toll und kompliziert gebaute Krimihandlung und natürlich ihre Auflösung. Man vermutet die ganze Zeit schon, wer oder was passiert sein könnte und schaut Flavia fasziniert über die Schultern. Ihre Gedanken, ihre Zitate und ihre teilweise komischen Versuche, ihren Schwestern eins auszuwischen sorgen immer wieder für Lacher und machen aus dem Ganzen einen großen Lesespaß.

Einen Kritikpunkt gibt es aber dennoch - bei den chemischen Experimenten hätte Bradley dann doch vielleicht etwas besser recherchieren sollen. Aus Tränenflüssigkeit mittels Sulfosalicylsäure ein Protein zu fällen, das zu einem solchen Testergebnis führt, wie Flavia es erhält, ist leider schwerlich möglich und die Definition der Ehrlich`schen Probe geht anders, das stört aber sicher nur, wenn man diesen Versuch häufiger durchführen muss und ihn dann so falsch wie hier beschrieben bekommt...Aber das nur am Rande.

Mein Fazit: Ein amüsanter und gut gemachter Krimi mit einer ungewöhnlichen Protagonistin. Es macht Spaß ihn zu lesen und daher 4 von 5 Pünktchen für Flavia.
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