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Kundenrezension

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Am Anfang einer Reihe, 3. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Killing Machine (Audio CD)
Judas Priests „Killing Machine“ wirkt auf mich wie der etwas vergessene ältere Bruder des allgemein als Bandklassiker schlechthin anerkannten „British Steel“. Warum das Album nicht einen solchen Ruhm wie sein Nachfolger genießt, mag man aus der Zeit heraus, in der die Platten rauskamen, beurteilen können, im Rückblick bleibt für mich festzuhalten, dass sich die Alben qualitativ kaum unterscheiden.

Im Vergleich zu seinem Vorgänger „Stained Class“ ist „Killing Machine“ deutlich besser produziert, weist härtere Gitarren auf und hat eingängigere, kürzere Lieder zu bieten. Damit besitzt es all die Eigenschaften, die auch die bandeigenen Erfolgsplatten der frühen Achtziger wie „Screaming for Vengeance“ oder eben „British Steel“ haben. Garvierende Einschnitte im Sound der Band gab es meines Erachtens jedenfalls erstmals wieder bei „Turbo“ von 1986. Allerdings gefällt mir Les Binks’ Schlagzeugspiel besser als das von Dave Holland, der in den Achtzigern für Judas Priest trommelte.

Die Lieder selbst können mich fast durchgängig überzeugen. „Delivering the Goods“, „Burnin’ Up“ oder das stampfende Titelstück bieten genau das eingängige, rockige Material, das Judas Priest so beliebt gemacht hat. Mit den etwas rasanteren „Hell Bent for Leather“ und „Running Wild“ verhält es sich ähnlich, während mit „Before the Dawn“ zum ersten Mal eine sehr zugängliche Ballade im Bandkatalog zu finden ist. „Take on The World“ ist eine Mitsinghymne ähnlich „United“ von „British Steel“, während wiederum „Evening Star“ als Partylied ein wenig das wesentlich bekanntere „Living After Midnight“ vom Nachfolger vorwegnimmt, wenn es auch etwas balladenhafter erscheint. Die Coverversion von „The Green Manalishi“ und das abschließende, vielleicht nicht ganz so eingängige „Evil Fantasies“ fügen sich qualitativ ebenso gut zum Rest des Albums ein, lediglich „Rock Forever“ fällt für mich etwas ab. Als anachronistischen Bonus auf der remasterten Ausgabe gibt es neben einer Liveversion von „Riding on The Wind“ noch „Fight for Your Live“, das zwar gut ist, aber in seiner musikalischen Endversion als „Rock Hard Ride Free“ von „Defenders of the Faith“ noch ein gutes Stück mehr hervorsticht.

Was ich im Rückblick immer noch ein bisschen schade finde, ist, dass die Band sich ab „Killing Machine“ erst mal von solchen langen, ausgefeilten Stücken wie „Victim of Change“ oder „Beyond The Realms of Death“ verabschiedet hat. Auch sind auf den Platten aus den Achtzigern insgesamt sicher ein paar mehr Songs dabei, die sich vom Rest abheben, als es hier der Fall ist. Dennoch ist „Killing Machine“ ein durchweg gutes Album, das auch jüngeren Leuten empfohlen sei, die sich an die 70er-Priests ran tasten wollen, denn es ist vor allem vom Klang her wesentlich leichter zu verdauen als seine Vorgänger.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 30.12.2015 17:45:55 GMT+01:00
Grimmlin meint:
Sehr gute Rezi....aber was gefällt dir an ROCK FOREVER nicht ? Ist für mich auch eines der stärkeren Stücke, respektiere natürlich auch andere Meinungen...
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