flip flip flip Hier klicken Jetzt informieren Summer Deal Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More Prime 2018 HI_PROJECT Black Panther Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicSonos AmazonMusicUnlimited BundesligaLive

Kundenrezension

am 1. Februar 2014
In Kürze:
+ stabil laufende Windowstreiber ohne allzugroße Macken (und wenn man die nicht mag, tut's auch der Realtek-HD-Audio-Standardtreiber...)
+ KEINE Probleme mit Standby und Ruhezustand
+ Standard-Linepegel (Wiedergabe Frontkanäle vorn bis 2,0 Veff, hinten bis 2,2 Veff (*), Aufnahme Line-In bis 2,0 Veff)
+ automatische Umschaltung auf (HDA-)Frontpanel-KH-Ausgang
+ Lautstärke KH/LS individuell gespeichert
+ kann auch 88,2 kHz (zumindest über WASAPI exklusiv, ASIO4All etc.)
+ guter Störabstand und vernachlässigbare periodische Welligkeit des Digitalfilters bei Wiedergabe
+ guter Störabstand bei Aufnahme (diese "Billigkarte" packt laut RMAA bis zu 103 dB(A) im Loopback, ADC-Spec ALC898 = 104 dB(A))
+ wenig Grundrauschen auch an empfindlichen In-Ears (SoundMAGIC E10, neuere Ausführung)
+ Mic-Eingänge vielseitig einsetzbar (bis ca. 1,2 Veff, Vorverstärkung 0/10/20/30 dB, Eingangsimpedanz 2,2 kOhm)
+ gute Kanaltrennung auch noch mit Kopfhörer zu 100 Ohm
+ subjektiver Klangeindruck mit Sennheiser HD580: Klingt 1A!
O nur mittelmäßig niederohmige KH-Ausgänge (22 Ohm)
O Mic-Eingänge von brauchbarer Rauscharmut und besser als z.B. bei einem zum Vergleich herangezogenen Notebook mit ALC269 (es reicht für so gut wie rauschfreie Sprachaufnahmen mit einem ollen dynamischen Vivanco DM22 zu 600 Ohm und -54 dBV/Pa), aber mit umgerechnet ca. -110 dBFS oder etwa 28 nV/sqrt(Hz) schwerlich "state of the art"; vermutlich hier Standardperformance ALC898
O Klirr/IMD hochfrequent gut, aufnahmeseitig zu den tieferen Frequenzen aber etwas nachlassend (wird bei niedrigeren Pegeln schnell besser)
O Welligkeit Digitalfilter Aufnahme nur Standardkost (+/- 0,02 dB)
O Aufnahme mit Creative-Treiber "nur" maximal in 24/96 (der ADC kann auch 192 kHz)
O Wiedergabeseitige Kanalungleichheit von 0,2 dB bei meinem Exemplar, unabhängig vom Ausgang.
O Preis derzeit im Vergleich zur Konkurrenz Asus Xonar DGX vielleicht noch ein bißchen hoch, dürfte aber noch runtergehen (wer das Low-Profile-Slotblech nicht braucht, kann ja auch die Bulk-Version nehmen)
- Einschaltknacken im LS-Ausgang
- keine Digitalein- oder ausgänge
- Aufnahme in 44,1 kHz 24 Bit liefert derzeit nur 16 Bit, was ich dem Support bereits mitgeteilt habe - wohl ein Treiberbug (dito übrigens bei 88,2 kHz)
- bei Wechsel zwischen LS hinten und KH vorn wird nur die Lautstärke der Frontkanäle angepaßt (Treiberbug), womit die Pegel der anderen Kanäle schnell mal daneben sind, was Besitzer von Surroundsystemen sehr nerven könnte - ggf. in Audigy-FX-Systemsteuerung unter Mixer --> Wiedergabe das Feld "Ausgleich" unter "Weitere Einstellungen" aufklappen und Pegel prüfen

*) Angaben zum Ausgangspegel beziehen sich auf Verwendung von WASAPI im exklusiven Modus (Foobar2000) bzw. WDM-Kernelstreaming (Audacity), sonst 3 dB weniger = Faktor 0,7. Testton 440 Hz, Amplitude 0,999.

Testrechner: FSC Celsius W360 (D2587 mit iQ35), Windows Vista.

Zur Hardware:
Stopft man die Karte einfach so in den Rechner und startet Windows neu, so werden ein HD-Audio-Controller (das ist der CA0113) und ein Realtek-HDA-Codec (ALC898) erkannt. Ein bereits installierter Realtek-HDA-Treiber bindet die Karte ohne weiteres ein. Somit dürfte auch die Linux-Fraktion recht gute Chancen haben, ihr Töne zu entlocken. Der Rest ist offenkundig Software. Für die Verstärkung auf Linepegel sind an den Frontausgängen Kopfhörertreiber vom Typ MAX97220A zuständig, die anderen Kanäle müssen sich mit klassischen NJM4558 zufriedengeben (für deren Betriebsspannungen ist vermutlich auch der DC/DC-Wandler auf der Karte zuständig, PCIe hat es ja bekanntlich nicht so mit Negativspannungen).

Eignung für Kopfhörer:
Das Spektrum gut nutzbarer Hörer sollte recht breit sein. Echte Impedanzmimosen dürften sich an den 22 Ohm stören, für einen BA-InEar oder einen HD598 setzt man also wohl besser weiterhin einen externen KHV ein. Und einen Hifiman HE-6 würde ich dem niedlichen MAX97220 auch nicht unbedingt zumuten wollen. Aber schon mit meinem guten alten HD590 hält sich die Frequenzgangabweichung mit 0,8 dB p-p in recht annehmbaren Grenzen (auch die Kanaltrennung knickt nur auf ca. 49 dB ein), und einen K701 würde ich der Geschichte ebenfalls noch zutrauen. DT880, HD600, HD800 - na klar, aber mit links. Auch pflegeleichte Niedrigöhmer wie AH-D2000 oder ATH-M50 sollten keine größere Herausforderung darstellen.

Mögliche Einsatzgebiete der Karte:
* etwas ältere PCs mit nur mäßig hochwertigem Onboardsound (wie meiner, der mit einem Realtek ALC262 auskommen muß)
* Rechner, die hinten keinen vollwertigen Kopfhörerausgang haben
* Mehrkanalton-Nachrüstung, wenn der Onboardsound nur stereo ist
* Allerwelts-Aufnahmekarte, um z.B. Vinyl in 24/96 zu digitalisieren (da ist sicher die Soundkarte mit Abstand der geringste Kostenfaktor...)

Störgeräusche auf den Frontpanel-Anschlüssen bekommt man damit übrigens i.d.R. nicht weg, da ist im Normalfall das preisgünstige Gehäuse schuld (wenn der Onboardsound nicht gerade total verbockt wurde, was freilich auch ab und zu vorkommt). Wer ein Multimeter hat, sollte bei vom Board abgezogenem Audio- und USB-Kabel auf eine Verbindung der Audio-Masse mit dem Gehäuse prüfen. Ist eine solche vorhanden, gibt das zusammen mit der vom Board kommenden Masseverbindung eine 1A Masseschleife, die es dann aufzulösen gilt. So mancher hat deswegen schon auf der Frontpanel-Platine an strategischen Stellen per Cuttermesser die Massefläche durchtrennt, damit die Audio-Masse tatsächlich nur noch über das Audio-Kabel kommt und mit USB und Gehäuse nichts mehr zu tun hat - und o Wunder, der Ton war fortan sauber. Davon profitiert dann natürlich nicht nur der Onboardsound, sondern auch jede Zusatzsoundkarte mit Frontpanel-Anschluß.
|0Kommentar|Missbrauch melden| Permalink
Was ist das?

Was sind Produktlinks?

Im Text Ihrer Bewertung können Sie mit einem Link direkt zu einem beliebigen auf Amazon.com angebotenen Produkt leiten. Befolgen Sie diese Schritte, um einen Produktlink einzufügen:
1. Das Produkt, zu dem der Link führen soll, auf Amazon.com suchen
2. Internetadresse des Produkts kopieren
3. Klicken Produktlink einfügen
4. Die Internetadresse in das Kästchen einfügen
5. Klicken Auswählen
6. Wenn Sie den angezeigten Artikel auswählen, erscheint ein Text wie dieser: [[ASIN:014312854XHamlet (The Pelican Shakespeare)]]
7. Sobald Ihre Bewertung auf Amazon.com erscheint, wird dieser Text in einen solchen Hyperlink umgewandelt:Hamlet (The Pelican Shakespeare)

Ihre Bewertung ist auf 10 Produktlinks beschränkt, und der Linktext darf maximal 256 Zeichen betragen.


Produktdetails

3,8 von 5 Sternen
51