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Kundenrezension

TOP 1000 REZENSENTam 24. Januar 2013
...also zumindest für Santana's Verhältnisse in den 70ern, ist das zweite Album nach der neuerlichen Stilumkehr. Natürlich riskierte er mit ,Amigos` und eben dieser Platte hier, seinen durch die Jazzrock Scheiben wie ,Welcome` erworbenen, künstlerischen Status, allerdings war die Hochzeit eben dieser Richtung auch schon im abklingen und Carlos wollte mit diesen zugänglicheren Alben wohl auch wieder ein breiteres Publikum ansprechen, denn die Top Ten knackte er mit den Jazzrock Werken nur mit ,Caravanserai` und das wohl auch nur im Fahrwasser des vorangegangenen Latin Rock Meisterwerks ,3`.

Das Konzept schien mit ,Amigos` ja auch aufzugehen aber ,Festival' soff kommerziell dann wieder ab, obwohl es insgesamt das abwechslungsreichere und eigentlich bessere Album ist - allein - es fehlte ein Hit, der die Platte erfolgreicher gemacht hätte.

Der 3er Pack ,Carnaval`, ,Let The Children Play` u. `Jugando' gleich zu Beginn sorgt schon für gute Stimmung und war für das Live Set dieser Santana Besetzung eine echte Bereicherung, wie man auf dem danach erschienenen `Moonflower' gut nachprüfen kann. Das mainstreamige und soullastige ,Give Me Love` trug den Trends der schwarzen Musik damals Rechnung und ,Verao Vermelho` kann mit seinem spanischen Einfluss und dem dynamischen Aufbau auch gut punkten - es fehlt halt ein wenig der zündende Höhepunkt.

Das chant-artige ,Let The Music Set You Free` ist dann eh wieder Santana Latin_rock pur und ,Revelations` ist so eine typische Carlos instrumental Ballade, die sehr stimmungsvoll und weniger kitschig als bspw. ,Samba Pa Ti` oder ,Europe` ist, sich aber gegen Ende hin genauso steigert.

,Reach Up` zeigt dann erstens Keyboarder Tom Costers groovigen Einfluss sehr gut und auch, dass sich der Jazz-Rock der Jahre davor in einen an Herbie Hancock angelehnten Jazz-Funk verwandelt hatte, der Santana gut zu Gesicht stand. Ein super-grooviges Instrumental mit einem simplen, aber mitreissenden Lick, das aber leider auch nicht zum Hit taugte.

,The River` ist dann eine zarte, sehr schöne und die wohl erste Vocal-Ballade auf einem Santana Album.
,Try A Little Harder` beackert dassselbe Feld wie ,Let The Music Set You Free` und mit dem closer ,Maria Caracoles` kehrt man wieder zur Latin-Karnevals Stimmung des openers zurück-

Klar ist hier viel mehr Pop drinnen als auf den frühen Alben (als auf den Jazz-Rock Platten sowieso), aber es ist eine sehr facettenreiche Scheibe, die doch in jedem song zu 100% Santana ist und die als Ganzes sehr viel Spass macht. Kein Meisterwerk, aber ein mehr als solides Album. Schade eigentlich, dass keines dieser Stücke mehr mittlerweile noch im Live Set von Santana vorkommt.
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