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Kundenrezension

am 22. Februar 2012
Riley - Das Mädchen im Licht" von Alyson Noël habe ich spontan gelesen, da mir Thematik und Cover gefielen. Jetzt, wo ich es durch habe, kann ich nur sagen: Gott sei Dank hatte es weniger als 200 Seiten und war daher nicht eine allzu schmerzhafte Verschwendung meiner Lebenszeit. Außer Oberflächlichkeit hat dieses Buch einfach gar nichts zu bieten...

Zum Inhalt: Riley ist gerade einmal 12 Jahre alt, als sie und ihre Eltern bei einem Autounfall sterben. Nach ihrem Tod fiel es ihr schwer ihr altes Leben und ihre große Schwester Ever zu verlassen und sie blieb noch ein wenig als Geist auf der Erde. Doch irgendwann wagte sie den Weg über die "Brücke" und lebt jetzt mit ihrer Familie im "Hier". Dort wird jedem vom Rat eine Bestimmung zugewiesen und Rileys soll es sein Seelen, die wie zuvor sie selbst noch nicht über die Brücke kommen wollten, zu überzeugen. Dazu bekommt sie einen Lehrer zugewiesen, ausgerechnet den uncoolen Bodhi, und muss sich gleich an eine schwierige Aufgabe machen, an der schon viele gescheitert sind...

Erst als ich das Buch schon gelesen hatte, habe ich erfahren, dass es sich um ein Spin-Off der "Evermore"-Reihe von Alyson Noël handelt, bei der Riley wohl als Schwester der Hauptfigur Ever eine Nebenrolle spielt. Ich habe bisher keines der "Evermore"-Bücher oder etwas anderes von der Autorin gelesen und bin nicht der Ansicht, dass die "Riley"-Reihe ein Vorwissen erfordert.

Für mich war an diesem Buch einfach rein gar nichts überzeugend. Alles ist oberflächlich. Besonders Riley ist eine dermaßen unreife, dumme, unsympathische und auf Äußerlichkeiten fixierte Person, dass es mich beim Lesen einfach nur nervte. Ihre Rolle in diesem Roman ist zudem überhaupt nicht glaubhaft. Warum sollte ein allwissender Rat einer so kindischen Protagonistin eine wichtige Aufgabe erteilen? Warum sollte man so ein zur emotionalen Interaktion mit anderen Menschen, die über ihre Kleiderwahl hinausgeht, scheinbar unfähiges kleines Kind auf verwirrte arme Geister loslassen und erwarten, dass sie die Reife und die Überzeugungskraft besäße diese zum Übergang ins "Hier" zu bewegen? Zumal der Rat den erwachseneren Bewohner des "Hiers" Aufgaben wie das Malen von Bildern oder das Surfen zuweist.

Bei ihrem Führer Bodhi beschränkt sich Riley nur darauf, wie uncool er ist, nennt in Loser, weil er eine weniger schöne Brille trägt und beginnt erst sich mal in ein paar Sätzen seinem Charakter zu widmen, als sich sein äußeres Erscheinungsbild ändert. Bis dahin interessiert sie nichts anderes. Vielleicht bin ich selbst Schuld. Ich hätte mich von dem wirklich hohlen Zitat aus "Buffy - Im Bann der Dämonen" abschrecken lassen sollen, welches den Roman eröffnet: "I may be dead, but I'm still pretty"/"Ich mag zwar tot sein, aber ich bin immer noch hübsch". Als ich das gelesen habe, habe ich schon Böses geahnt - welche Gründe sollte man haben ein dermaßen dämliches Zitat abzudrucken, es sei denn, der Inhalt wäre ähnlich leer und oberflächlich? Richtig: Keinen! Ich hätte es wissen müssen...

Trotz ihre Oberflächlichkeit ist die Ich-Erzählerin in dem ihr zugewiesenen Aufträgen natürlich überragend. Was niemand vor ihr geschafft hat, erledigt sie als 12-jährige Anfängerin im Handumdrehen. Sorry, kein bisschen glaubhaft. Noch ein bisschen schwerer fiel mir das Glauben an die Geschichte durch die Schnelligkeit, mit der sie erzählt wird, durch kein erkennbares Interesse an Details und durch die fehlenden Erläuterungen der groben Hintergründe. Auch in der Handlung fehlt also einfach jegliche Tiefe.

Nur gelegentlich kommt bei der konstruiert wirkenden Handlung und der unsympathischen, unnatürlich wirkenden und handelnden Riley ein bisschen Witz auf: Nämlich dadurch, dass im "Hier" alle erfahreneren Geister die Gedanken der anderen lesen können. So weiß Bodhi immer, wann Riley ihn als Loser beschimpft. Das ist am Anfang ganz unterhaltsam, ändert sich aber schnell durch Rileys Beratungsresistenz und Dummheit. Irgendwann hatte ich mit Bodhi nur noch Mitleid, auch wenn sein Charakter genauso blass und eindimensional bleibt wie alle anderen.

Leider hat auch die Sprache nichts Herausragendes zu bieten. Sie ist flüssig zu lesen, aber auch einfach. So bleibt das einzig Schöne für mich das weiße Cover mit der Blume, deren Pollen in Vögel übergehen.

Fazit: Einfach nur enttäuschend. Platt und oberflächlich. Nur 1 Stern.
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