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Kundenrezension

am 12. Juli 2012
######ggf. Spoiler#######

Ich hab Fifty Shades schon alle drei Teile auf Englisch gelesen und hab auch vorher die FF verfolgt. Ich kann nur sagen, dass es zwar ok geschrieben ist, aber nicht gerade anspruchsvoll ist. Es ist eine Urlaubslektüre bei der man nicht denken muss.

An sich eine interessante Idee, die man aber ganz sicher noch besser hätte umsetzten können oder man hätte wenigstens mehr eigene Ideen ein bringen müssen.

Alle hängen sich ja immer so daran auf das die Sexszenen zu verrucht wären und bla bla bla. Eigentlich sind sie in der Regel eher romantisch und viel zu langatmig als alles andere. BDSM kommt nur ab und zu im ersten Teil vor, sollte man also nicht zu oft erwarten. Es ist mehr normaler Sex mit ein bisschen spanking usw. Habe schon Bücher gelesen die bedeutend detailllierter waren oder eine richtige Dom/Sub beziehung darstellten. In den Medien wird das alles nur aufgepuscht, so krass ist der Sex also nicht, für alle die das Buch nur deshalb kaufen würden wollen. Würde man also die Sexszenen um die Hälfte kürzen, wären die Bücher nur etwa 400 Seiten lang. Ganz besonders ist das so in diesem Teil.
Sehr unrealistisch fande ich es, dass eine 21 jährige aus dem 21 Jarhundert noch nie, nie, nie masturbiert oder einen gedanken an Sex verschwendet hat oder jemals verknallt war. Das ist so falsch. Und er ist mit 27 Self-made-Millionär? (denn er sagt ja das er 100 000$ die Stunde macht mal abgesehen das das absolut unrealistisch ist). Insgesamt reiht sich Klischee an Klischee und alles in allem ist das Buch mehr was für Teenager (teilweise wirkt es auch wie von einem geschrieben). Es ist wie ein Märchen, damit naive Mädchen von einem reichen Prinzen Träumen können, nur ins moderne gebracht und mit Sex voll gestopft, damit es sich besser verkauft.
Im zweiten Teil wird auch immer mehr dargestellt, dass Christians BDSM-Leidenschaft eigentlich eine Krankheit ist, die zustande kam weil er als Kind misshandelt wurde und als müsste man ihn von diesem Lifesyle 'heilen'. Das finde ich falsch. Ich kenne mich damit zwar persöhnlich nicht aus, aber solange beide Parteien freiwillig und gerne diese Art Sex haben, ist das in Ordnung und sollte nicht als falsch oder krank hingestellt werden.

In der englischen Version kommt hinzu, das einiges falsch ist. Die Autorin spricht britisches Englisch, aber die Figuren amerikanisch. Daher benutzt sie offtmals falsche Worte z.B. 'sick' vs. 'ill'. In der deutschen Übersetzung wird das aber wohl kein Problem sein.

Dazu muss ich noch sagen das ich es von der Autorin eine Unverschämtheit finde, einfach nur die Namen zu ändern. Bevor sie es veröffentlicht hat, war es eine Fanfiktion zu Twilight. Das ist eindeutig noch immer zu spüren. Sie hat von den Charaktereigenschaften der Figuren aus den Twilight Büchern, bis hin zu Kirsten Stewarts nerviger Angewohnheit auf ihre Unterlippe zu beißen, alles übernommen. E. L. James hat Namen und Augenfarben geändert und das war es dann. Der einzige wirkliche Unterschied ist (mal Abgesehen von der Vampirsache) das Charlie/Ray nicht Bellas/Anas leiblicher Vater ist. Jeder, der Twilight kennt wird das sofort ohne große Überlegungen auffallen. Das Universum in der die Geschichte statt findet ist natürlich eine andere, aber die Figuren haben 1:1 den gleichen Charakter wie in Twilight. Nicht nur die Hauptfiguren sondern auch die Nebenfiguren. Auch kleinere Geschehen wurden übernommen, sei es nun von den Büchern oder von den Filmen. Das reden im Schlaf und was sie im Schlaf sagt, das er ihr unbedingt ein Auto kaufen will aber sie ihre alte Klapperkiste behalten möchte usw. Es sind häufig Kleinigkeiten, die mir aber immer sauer aufstoßen, einfach weil sie schon genauso von jemand anderem geschrieben wurden. Ich bin zwar kein Twilight Fan, aber das gehört sich einfach nicht und eigentlich müsste das sogar illegal sein.

Alles in allem kann man die Bücher lesen, aber sie verdienen definitiv nicht den Hype der um sie gemacht wird.

++++++alle Rechtschreibfehler sind specialeffects meiner Tastatur++++++++++++++++++++++++
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