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Kundenrezension

888 von 931 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Jahr lang getestet, 19. Mai 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Wir fressen uns zu Tode: Das revolutionäre Konzept einer russischen Ärztin für ein langes Leben bei optimaler Gesundheit (Taschenbuch)
Ich habe ein Jahr lang gewartet um diese Rezension zu schreiben, da ich mich als "Versuchskaninchen" benutzt habe um Schatalovas Theorien zu überprüfen. Vorweg - es tut.
In diesem Jahr war ich frei von Krankheit und habe meine Leistungsfähigkeit in jeder Hinsicht deutlich erhöht - das lässt sich auch objektiv messen. Es gibt z.B. gewisse Mountainbike-Strecken, die ich mit 18 Jahren nie geschafft habe. Jetzt bin ich über 40 und fahre die doppelte Streckenlänge wie mit 18 und finde eigentlich nichts mehr, was ich nicht schaffe. So ist es mit allem, auch mit Sexualität, Spiritualität oder Geistiger Klarheit. Ebenso konnte ich in der Zeit meine "unheilbare Krankheit" endgültig ausheilen. Ich litt einige Jahre davor unter Paradontose im Endstadium (Taschentiefe 12mm+, schwere Schmerzen, 50% der Zähne zum Ziehen freigegeben). Dank meinem Zahnarzt und Frau Schatalova ist nichts mehr nachweisbar. Ein Fehler in der Theorie wäre in diesem Jahr sehr schnell deutlich geworden, da entzündetes Zahnfleisch auf Fehl- oder Mangelernährung sehr empfindlich reagiert.

Frau Schatalovas Theorie wirft in der Praxis mehrere Probleme auf:
- sie apelliert an die Eigeninitiative und Intelligenz desjenigen, der sie praktiziert. So gibt es keine Eigen-, Patent- und Kochrezepte. Viele Menschen brauchen aber klare Vorschriften und einen möglichst autoritären Ordnungsrahmen um einigermassen gut zu funktionieren und sich glücklich zu fühlen. Solche Leute sollten die Finger von Schatalova lassen und besser z.B. zu Brigitte-Diät und -Yoga greifen
- ihre Theorie ist in keinster Weise sozialkompatibel. Sie verwirft alle bisher als wahr geglaubten "wissenschaftlichen" Hypothesen über Ernährung. Die Umwelt wird daher in aggressivster Manier versuchen, den Praktizierenden vom Gegenteil zu überzeugen. Das ist nichts für nervenschwache Personen, solche mit wenig Selbstbewusstsein und solche, die immer interessiert "was die anderen Leute sagen". Ich empfehle daher dringend, es heimlich zu praktizieren und sich kluge Ausreden zu überlegen, weshalb man die kollektiven sozialen Freß- und Drogenrituale der Andern meidet. Wenn ich das übliche Essen ablehne verweise ich z.B. darauf, ich müsse dringend abnehmen (was nicht stimmt, ich bin schlank) oder täusche eine Magenentzündung vor. Gelegentlich muss ich dann doch einen Bissen vom üblichen Essen nehmen um nicht aufzufallen und sozial geächtet, lächerlich gemacht oder als Idiot und Spinner angesehen zu werden. Für mich ist es dann wie Süssigkeiten - auch mal ganz nett.
- Frau Schatalova kommt aus dem russischen Kulturraum und scheint nur Russisch zu sprechen. Daher finde ich es gefährlich, ihre Theorie als absolute Wahrheit zu verabsolutieren und empfehle dringend sich mit anderer, westlicher Literatur zusätzlich zu beschäftigen, wie mit Prof. Dr. med. Richard Béliveau / Dr. med. Denis Gingras oder Tony Wright / Graham Gynn. Es scheint mir auch so zu sein, dass westliche Organismen, vielleicht anthropologisch bedingt, leicht anders ticken als russische, noch dazu ist die ernährungsphysiologische, technologische und - soweit noch vorhanden - natürliche Umwelt hier von der russischen verscnieden, in der Hinsicht ist Frau Schatalovas Theorie persönlich zu modifizieren.

Mag das also Praktizieren wer will! Ich habe bisher kein Buch gefunden, das mehr mein Leben verändert hätte als dieses. Die Dame hätte sicher für zahlreiche Einzelaspekte ihres Schaffens den Nobelpreis verdient, sei es die Regeln zur Darmhygiene, die Entdeckung eiweissproduzierender Bakterien in der Lunge, oder die Entdeckung Vitamin B-produzierender Bakterien im Darm. Für letzteres hat übrigens vor einigen Jahren ein Australier den Nobelpreis der Medizin bekommen, nachdem die russischen Mediziner dies bereits vor dreißig Jahren herausgefunden hatten. Aber wessen Geistes Kind die Verleiher dieses Preises sind wissen wir ja, denn sonst gäbe es keinen alternativen Nobelpreis.
Laut medizinischer Definition sind etwa 75% der Deutschen akut krank. Allein über 60% der Deutschen sind nach medizinischer Definition übergewichtig krank mit Adipositas, 75% leiden an Paradontose, mindestens 10% sind drogenabhängig besonders von Alkohol und Nikotin, mindestens weitere 10% leiden an Psychosen oder Depressionen, bereits c. 20% Diabetiker (Mehrfachnennungen sind möglich). Wenn Sie den Mut, das Ausdauervermögen und die Intelligenz haben sich gegen die Mehrheit zu stellen, dann praktizieren sie Schatalova.
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1-10 von 50 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 09.07.2010, 23:39:29 GMT+2
C. Heid meint:
Hallo,
wie ernähren sie sich, sehr reduziert?
Wirklich Obst und Gemüse und ein bißchen Buchweizen und Hirse reicht das?
Tolle Erfahrung die sie mit der Ernährungsumstellung gemacht haben.
Kriegt man da Anfangs nicht ein Magenknurren?

Veröffentlicht am 24.10.2010, 09:28:13 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 24.10.2010, 09:28:48 GMT+2
Llewellyn709 meint:
Erstklassige Rezension, danke!
Obige Fragen würden mich auch interessieren.

Veröffentlicht am 30.12.2010, 23:18:40 GMT+1
Dis Marada meint:
Parodontose ist nicht unheilbar. Zucker 100% weglassen. Antibakterielle Tees und Spülungen verwenden. Fertig.

Veröffentlicht am 18.01.2011, 10:42:57 GMT+1
Petite Maman meint:
Auch meine Meinung nach eine hilfreiche Rezension, danke und Hut ab für die Disziplin!

Veröffentlicht am 02.03.2011, 07:03:44 GMT+1
Johannes meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Veröffentlicht am 15.03.2011, 22:55:36 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 15.03.2011, 22:56:07 GMT+1
M. Rieß meint:
Wenn man dazu selbstbewusst sein soll, warum lügen sie? Man muss ja nicht gleich die ganze Wahrheit sagen. Ich denke wenn man sagt man ernährt sich sehr sehr gesund verstehen die meisten wohl schon, dass man von vielem die Finger lässt. Und wenn man dadurch gesund ist und es seit einem Jahr macht, ist das doch der beste Beweis, oder?

Was B12 angeht: Die werden im Abschnitt nach dem Dünndarm, der sie aufnehmen könnte produziert. Auch auf ungewaschenes Biogemüse ist kein Verlass. Deshalb sollte ein Veganer auf keinen Fall auf Ergänzung verzichten. Das ist kein Problem, da es genau die gleichen Bakterien wie in Kuh und Darm sind, die das produzieren, man kann es sich auch beim Arzt spritzen lassen. Einige Leute können es nicht aufnehmen, va. bei älteren Menchen lässt die Fähigkeit nach.
Ich habe bei JEDEM veganen Freund bisher miterleben müssen, dass er einen Mangel gekriegt hat, einer kam gar mit Epilepsieanfall ins Krankenhaus und es konnte gar kein B12 mehr gemessen werden. Das würde ich nicht auf die leichte Schulter nehmen.
Auch unter Veganern kursierte lange das Gerücht die Produktion im Darm sei ausreichend, oder in Algen (produzieren aber leider Analoga, die Aufnahme der aktiven Form sogar blockiert), in Sauerkraut (da müsste man aber jedesmal prüfen ob es das richtige B12 ist, da unterschiedliche Formen produziert werden) und Erde (wie Sauerkraut). In England wo viele Veganer leben, werden viele Produkte generell mit B12 angereichert.

Vegetarierbund zu B12:
http://www.vebu.de/gesundheit/naehrstoffe/vitamin-b12

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.03.2011, 08:17:15 GMT+1
Dis Marada meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.03.2011, 08:34:08 GMT+1
Johannes meint:
Interessanter Weise schreibt Frau Schatalowa auf der einen Seite, dass der Mensch alles aus eine rein pflanzlichen Ernährung bekommen kann, was er braucht, und dass man völlig und für immer auf tierisches Eiweiß verzichten soll. In ihrem Rezeptbuch findet man dann aber doch Milch und Eier als Zutaten. Außerdem gesteht sie Fleischverzehr an besoderen Feiertagen zu.

Veröffentlicht am 04.05.2011, 12:17:55 GMT+2
hallo hbmen,
ich wäre an einem ernsthaften austausch interessiert.
würde mich sehr über eine nachricht freuen.
danke und gruss
shivarees.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.08.2011, 20:32:50 GMT+2
http://www.vegetarismus.ch/heft/2005-1/b12.htm
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