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Kundenrezension

TOP 1000 REZENSENTam 29. Dezember 2009
Lange Jahre war dies meine einzige Aufnahme der Zauberflöte, zu der ich hauptsächlich als Freund der Stimme Wunderlichs gegriffen hatte. Ich fand sie anfangs auch sehr strahlend und beeindruckend. Nachdem ich aber gemerkt hatte, dass ich unbewusst selten dazu gegriffen habe, habe ich mir als Alternative noch die mit Klemperer/Gedda zugelegt und kann meine leichte Irritation bzgl. der Böhm/Wunderlich Fassung nun begreifen.

Wunderlich ist auf seine Weise natürlich ein erstklassiger, strahlender Tamino. Er ist ein echter Held, aber auch gefühlvoller Jüngling, mit reinem Wohlklang, der einfach schön ist. Gleichzeitig aber einen Tick zu glatt, zu strahlend, zwar auf eine künstlerische Art gefühlvoll, aber nicht so richtig menschlich. Das gleiche gilt natürlich für Fischer-Dieskau. Der ist ja im Opernrepertoire sehr umstritten und ich gehöre zu denen, die ihn - bei allem Respekt für seine technische Perfektion - für zu seelenlos halten. Sein Papageno ist blitzsauber, aber ist nicht der charmante Herumbtreiber mit Schalk im Nacken, als den ich ihn gerne sehen würden (höchstens ein intellektueller Sänger, der einen Herumtreiber mit Schalk im Nacken spielt). Den absoluten Hit in der Aufnahme finde ich Franz Crass. Seine "Heiligen Hallen" und "Isis und Osiris" sind technisch 1a und voller Gefühl, Schwermut und Bedeutung. Wie in anderen Rezensionen schon angedeutet ist Roberta Peters als Königin der Nacht wenig überzeugend, zu schrill, nicht flammend auftrumpfend, sondern nervig auftrumpfend. Die anderen Interpreten empfinde ich als ok, aber wenig auffallend.

Des Dirigats Wirkung ist ein bisschen wie die von Wunderlichs Gesang: Klar, rein, strahlend, feierlich. Dadurch schön und beeindruckend, aber auf Dauer auch einen Tick langweilig.

Im ganzen also eine sicher sehr gelungene, hochwertige Aufnahme, die denen, die einen feierlichen Zugang zur Zauberflöte haben, sicher außer bei Roberta Peters kaum Wünsche offen lässt. Für solche, die eher den volkstümlichen Charakter des "Singspiels" betonen (das die Zauberflöte ja ist) und weniger den der Oper, ist sie sehr gut, aber suboptimal.
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