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Kundenrezension

am 30. Juni 2007
Charles Nancy wird seit seiner Kindheit nur Fat Charlie genannt – und dies ist nur eine der Sachen, die er seinem Vater vorhält. Für ihn war dieser Mann, den man nie arbeiten sah, dafür immer trinken, tanzen, singen und angeln, Zeit seines Lebens peinlich. Darum war er gar nicht unglücklich, als seine Mutter sich scheiden ließ und mit ihm nach England umzog, wo er auch erwachsen wurde. Nur einmal hatte er den Vater seitdem noch gesehen und dass war bei einem wiederum sehr aufsehenserregenden Auftritt in der Krebsstation auf der die Mutter auf den Tod wartete. Seitdem herrscht Funkstille und Charles ist gar nicht glücklich darüber, dass seine Verlobte von ihm verlangt, diesen Mann zu ihrer Hochzeit einzuladen.

Da er keine Nummer für seinen Vater hat erfährt er durch einen Anrauf bei seiner Nachbarin, dass sein Vater gerade das Zeitliche gesegnet habe und er am Besten sofort nach Florida komme um an der Bestattung teilzunehmen. Und auch dies gerät zu einer gewissen Peinlichkeit. Bei der Raue erfährt er dann, dass sein Vater der Spinnengott Anansi gewesen sein soll. Auf den Einwand, dass er sich selbst gar nicht göttlich fühle muss er dann auch noch erfahren, dass die entsprechenden Fähigkeiten wohl auf seinen Zwillingsbruder übergegangen sind, der unter dem Namen Spider bekannt ist.

Wieder in England zurück versucht er zum Spaß über einen Arachniden Kontakt mit dem verschollenen Bruder aufzunehmen und dieser taucht auch tatsächlich kurz darauf auf und beginnt Charlies Leben auf den Kopf zu stellen. Er spannt ihm die Verlobte aus, macht seinen Chef nervös und bringt Charlie in ganz neue Umgebungen. Bis sich das Blatt kurz nach Charlies erstem Gefängnisaufenthalt zu wenden beginnt und Spider erkennen muss, dass auch er noch etwas von seinem Bruder lernen kann. Und dies wird zunehmend von Bedeutung um ihrer beider Leben vor dem Zugriff anderer mystischer Gestalten und sehr realer Bösewichte zu schützen.

Neben einer bedenkenswerten Geschichte liefert uns Neil Gaiman auch allerlei Zusatzmaterial zu dem Buch, wie eine „Deleted Scene“, Manuskriptabdrücke, ein Interview und einige Fragen zur Diskussion in Leserunden oder in Unterrichtszusammenhängen. Alles in allem ein durchaus lesenswertes Buch, dass den Leserinnen und Lesern eine der schlitzohrigsten mythologischen Figuren – auf einem Level mit Kojote und Loki – vorstellt und sich dabei in der besten Tradition von „American Gods“ bewegt.
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