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Kundenrezension

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erinnerungen und stressfreier Melodie-Spaß, 15. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Brigade (Audio CD)
Das Album "Little Queen" von "Heart" aus Kanada war 1977 irgendwie eine Offenbarung. Hardrock von Frauen, die wie Led Zeppelin klangen… Na ja… Vielleicht nicht ganz. Aber es ging in die Richtung.

Dann wurde die Band "Heart" weniger hart und sehr kommerziell. So auch dieses Werk. "Brigade" aus dem Jahr 1990.

"Brigade" hangelt sich sehr typisch am Rocksound der 90er entlang. Purer Mainstream aus der damaligen Zeit. Heute nennen wir es professionell: AOR... Ehrlich. Das war nie so ganz mein Ding.

Aber „Brigade" ist nicht so schlecht. Hört man es sich heute mit einem gewissen Abstand an, so erschließt sich dem Hörer ein vollendetes Melodic - Hardrock - Album in technisch brillanter Qualität. Abgesehen von dem unvermeidlichen schwülstigen Synthesizer-Teppich, der die Songs umrahmt, kracht es hier und da ganz fulminant und bluesig ("Wild Child", "Tall, Dark Handsome Stranger" und "Call Of The Wild"). Zum Teil überraschen auch sehr gute Gitarren -Soli !

Und der allseits präsente Hit "All I Wanna Do Is Make Love To You", der heute noch gerne im Radio gespielt wird, spiegelt die 90er in voller Power wieder. Kann man jederzeit als DJ bei einer Ü-30-Party zum Tanzen auflegen. Und keiner meckert...

Das ganze Album ist ein unauffällig auffälliges Werk. Keine Innovationen, aber routiniert eingespielt. Selbst der Folkeinschlag, der auf "Little Queen" 1977 so faszinierte, kommt kurz zu Ehren in dem Song "The Night". Und "vor Schmalz triefende" Balladen ("Secret"). Aber mit dem gebührenden Sicherheitsabstand zur damaligen Zeit heute nicht mal so schlecht... Und die Stimmen der Lady's Ann & Nancy Wilson hatten schon was. Man konnte das damals noch in Kneipen an der Ecke, die es heute nicht mehr gibt, auflegen und nebenbei 'ne Currywurst essen und ein Bierchen trinken...

Das Album nervt eigentlich an keiner Stelle. Hat ein bisschen was von „Starship“ aus den 80ern. So komme ich zu dem Schluss, dass auch die 90er, die ich als Hardrock-Liebhaber eigentlich gar nicht so mochte, gute Seiten hatten.

Melodischer Musikspaß der 90er. Besser (viel besser sogar !) als die zeitgenössischen Charts...

Kurz gesagt: I Like it...
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11-20 von 32 Diskussionsbeiträgen
Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.08.2014 14:30:48 GMT+02:00
"schuebi007" meint:
Zum Einstieg empfehle ich "Ten".
Y&T waren damals bei Geffen Records. Deren A&R-Guru John Kalodner hatte der Band versprochen, sie bei dieser Platte bis zum Durchbruch zu pushen. Dann nahm er allerdings ihren Werbeetat und pumpte ihn in WHITESNAKE und GUNS N´ROSES...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.08.2014 17:24:35 GMT+02:00
Werde es bei Gelegenheit gerne kaufen... Kam laut Diskographie "Ten" nicht erst 1990 raus ? Zu dieser Zeit waren doch auch Whitesnake kommerziell schon ziemlich bedeutungslos und der Höhenflug vorbei. Und G'n'R zehrten noch von dem Knaller "Use Your Illision". Danach kam von denen ja leider auch nichts mehr nennenswertes...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.08.2014 11:36:42 GMT+02:00
"schuebi007" meint:
Stimmt, das Elend begann bereits mit dem Vorgängeralbum "Contagious". Bei "Ten" sollte "alles anders" werden, aber WHITESNAKE, GNR und auch AEROSMITH waren dann doch wieder wichtiger...
Apropos GNR: Glenn Hughes hat über Axl Rose gesagt: "Wer wie ein Wiesel singt, muß einfach ein Arschloch sein." Köstlich!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.08.2014 11:50:57 GMT+02:00
humblestance meint:
Waaas? Hier wird über's Radio-Programm gelästert? Hey - ich bin dabei!

Könnte mir an dieser Stelle vielleicht mal jemand erklären, wieso ich fast täglich bestimmte Songs hören muss (in meinem Fall auf Bayern3), die vor Jahren eigentlich nur Pseudo-Hits waren und deren Sänger schon lange in der Versenkung verschwunden sind?

Feargal Sharkey mit "Good Heart" ist so ein Fall - oder "In Private" von Dusty Springfield - oder "The Sign" von diesen unerträglichen Ace of Base - oder "Baby, I Love your way" von Big Mountain - (Moment - mich schüttelt's gerade etwas) oder oder oder...

Gibt's wirklich Songs, die die kostenlos spielen dürfen? Das wäre für mich die einzige Erklärung, denn wen will man mit solch ollen Kamellen "unterhalten"? Dass es neue VÖ von echten Musikgrößen -wie dem Boss - gibt, erwähnen die da schon gar nicht mehr!

Mein Beruf bringt es mit sich, dass ich oft stundenlang solche Sender ertragen muss! Nur für den Fall, dass mir hier jemand raten möchte: "Dann schalt halt aus!" ...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.08.2014 12:24:49 GMT+02:00
"schuebi007" meint:
Eigentlich kann man über Musik im Radio gar nicht lästern - höchstens weinen! Es ist halt, wie es ist...
Besonders traurig finde ich, was da seit Jahrzehnten an Potential verschenkt wird. Mit einer großen, ausgeglichenen Auswahl an Titeln könnte man den Hörern dabei helfen, einen eigenen Geschmack zu entwickeln. Das ist aber gar nicht gewünscht, denn daraus könnte sich eine eigene Meinung entwickeln, und daraus wiederum Kritik an bestehenden Zuständen. Das wollen die Mächtigen in Demokratien genauso wenig wie in Diktaturen. Mit Berieselung wird das Volk dumm und ruhig gehalten. Funktioniert ja auch wunderbar!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.08.2014 12:31:10 GMT+02:00
humblestance meint:
Ja, als "Gehirnwäsche" hab ich's ja auch schon öfter bezeichnet! Fletcher's Visionen sind also gar nicht so abwegig...

Übrigens: kurz nachdem ich den vorhergehenden Beitrag abgeschickt hab, kam "To be with you" von Mr. Big auf Bayern3 - aaaaagh!!!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.08.2014 12:36:22 GMT+02:00
"schuebi007" meint:
Das ist noch gar nichts!
Der "erfolgreichste", aber eben auch übelste Sender der Republik ist nicht umsonst WDR4. Der finanziert so manchem Schlagerfuzzi die Rente...

Veröffentlicht am 22.08.2014 10:45:04 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.08.2014 10:49:10 GMT+02:00
Ihr könntet recht haben...

Die Dauerberieselung mit Musikschrott kann durchaus Methode haben. Ich weiß aber nicht, ob man soweit gehen muss. Es sind sicher nicht nur die "Mächtigen", die uns einlullen wollen.

Der Eindruck entsteht zwar, aber ich glaube auch, dass die Musikredaktionen der heutigen Sender selber einfach nur unfähig sind, andere Musik als "Mainstream" zu riskieren. Und da ab den 90ern meistens unerträglich Blödes produziert wurde (eben "Ace Of Base" z. B. Würg...), kommt ein Sender ja nicht umhin, dies alles spielen zu müssen. Denn sie werben ja mit Musik der 80er, 90er und das Beste von heute...

Was erwartet Ihr ??? Seht Euch die Charts an. Es besteht auch kaum Hoffnung, dass irgendwann mal wieder was qualitativ gutes diesen Mist ersetzt.

Eine Lösung könnte sein, dass Musikredaktionen und Moderatoren wieder mehr Mut aufbringen müssten, offen für andere Musikrichtungen zu sein, diese auch wahrnehmen und kritisch hören müssten. Aber da fängt es schon an. Ebenso wie das breite Dumpfbackenvolk verhalten sich auch die Radiomoderatoren, die diese Bezeichnung eigentlich gar nicht verdienen.

Auf HR 3, der früher Garant war für gute und sehr gute Musiksendungen, kann man sich schütteln, was für ein Blödsinn dort gelabert wird. Jeden Tag der gleiche Musikmüll. Dies ist eines Musiksenders, der HR 3 ja eigentlich seit jeher sein will, nicht würdig !

Früher kamen da so informative Sendungen wie "Volkers Kramladen" oder es wurden mehrmals täglich ausgefallene 60er und 70er - Songs gespielt.

Wenn dann pubertär wirkende Moderatorinnen (ja weibliche... die sind am schlimmsten) dann auch noch von diesem unsäglichen Scheiß a là "Coldplay" schwärmen, diesen Mist auch noch als Rock bezeichnen, und dies so wunderschön traurig finden, dann wisst Ihr, wo wir musikalisch in dieser Welt stehen.

Es ist so wie hier geschrieben wird:

"Mit einer großen, ausgeglichenen Auswahl an Titeln könnte man den Hörern dabei helfen, einen eigenen Geschmack zu entwickeln. Das ist aber gar nicht gewünscht, denn daraus könnte sich eine eigene Meinung entwickeln, und daraus wiederum Kritik an bestehenden Zuständen..."

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.08.2014 11:04:53 GMT+02:00
"schuebi007" meint:
Die Musik"auswahl" der Radiosender hat in meinem Fall für zwei Dinge gesorgt:
1. Es passiert NIE, daß ich bewußt Radio höre. Es läuft bei mir einfach nicht.
2. Je mehr Leute einen Song oder eine Band gut finden, um so mißtrauischer werde ich. Klar warum, oder?
Konsequenz: Man muß "seine" Musik selbst entdecken. Das fördert den Individualismus und ist ganz nebenbei eines der letzten Abenteuer unserer Zeit. Von den Glücksgefühlen, wenn man fündig geworden ist, ganz zu schweigen!
Mein aktueller Tip: MARCUS WIEBUSCH - Konfetti
Der Mann weiß, was Dynamik ist!
Lest mein Review (oder eines der anderen), hört rein und bildet euch ein Urteil. Abenteuer, wie gesagt...
Viel Spaß beim Entdecken!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.08.2014 12:43:42 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.08.2014 12:53:19 GMT+02:00
Sogar ein sehr schönes und oft spannendes Abenteuer !

Ich mache es ja genauso... Ich bin eher dem Hardrock zugeneigt, und "entdecke" meine Bands über Streifzüge in einschlägigen Rockmagazinen und Zeitschriften. Oder durch zwei sehr Musik interessierte Freunde, die bestimmt ein Mal in der Woche bei mir anrufen oder 'ne Mail schreiben, wenn diese was tolles Neues gefunden haben...

Über's Radio schon ewig nicht mehr... Aber früher, ja, da war das Radio schon ein wichtiges Medium, überhaupt was Neues zu entdecken.

Diese Zeiten sind längst vorbei...

Ich weiß an dieser Stelle nicht, ob ich "leider" oder "Gott sei Dank" sagen soll...

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