20% Rabatt Hier klicken Duplo studentsignup Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ HI_PROJECT Hier klicken Learn More Fire Shop Kindle PrimeMusic GC HW16
Kundenrezension

440 von 469 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warum Ausmisten und Aufräumen viel mit Persönlichkeitsentwicklung zu tun hat., 3. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert (Taschenbuch)
Wie sieht es an Ihrem Arbeitsplatz aus oder in der Wohnung?
Fühlen Sie sich wohl? Suchen Sie oft Unterlagen oder müssen Sie jeden Tag erstmal lange aufräumen?
Oder haben Sie vor dem Chaos, das Sie, Ihr Partner oder Ihre Kinder anrichten, schon resigniert?

In der Bahnhofsbuchhandlung fiel mir das Buch Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert von der Japanerin Marie Kondo in die Hände. Ich habe ja schon öfters in meinem Persönlichkeits-Blog über die positiven Wirkungen des Ordnunghaltens geschrieben.

Manche Ratgeber zum Aufräumen empfehlen, etwas wegzuwerfen, wenn man es etwa ein Jahr lang nicht benutzt oder getragen hat. Doch in dem Buch von Marie Kondo geht es um einen radikalen, ganz anderen Ansatz beim Aufräumen.

Sie empfiehlt:

Was Sie glücklich macht, behalten Sie.
Was keine Erfüllung bringt, werfen Sie weg.

Dazu sollen Sie jeden einzelnen Gegenstand in die Hand nehmen und achtsam auf die Reaktionen des Körpers und der Seele achten. Dabei merken Sie wahrscheinlich, dass Sie auf die verschiedenen Gegenstände unterschiedlich reagieren.

Die Autorin empfiehlt nicht nach Zimmern aufzuräumen, sondern nach Kategorien. Also wenn man seinen Kleiderschrank ausmisten will, nach Unterkategorien wie Kleider, Hosen, Oberteile, Strümpfe und Wäsche vorzugehen. Und dann alles einer Kategorie auf einen großen Haufen werfen. Dadurch wird einem bewusst, was man alles besitzt.

Und dann nehmen Sie jede Sache in die Hand und prüfen Sie achtsam, ob Sie sie behalten möchten und wofür?

Dazu ist es wichtig, herauszufinden, welchen Zustand Sie mit dem Aufräumen erreichen wollen: Eine klare Atmosphäre in Ihrer Wohnung? Mehr Zeit für das Wesentliche? Mehr Übersicht und Klarheit in Ihrem Leben? Entspannung und Ruhe?

Auf diese Weise finden Sie heraus, wo Ihre Prioritäten liegen. Was Ihnen wirklich wichtig ist. Und wovon Sie sich befreien wollen.

Marie Kondo hat zudem jede Menge unüblicher Tipps:

Nie dem Partner oder der Familie zeigen, was Sie wegwerfen wollen.
(Weil dann vieles vermutlich wieder an anderer Stelle aufbewahrt wird.)

Kleidung nicht auf Bügel, sondern zusammengelegt aufzubewahren.
(Weil Sie sie dazu in die Hand nehmen müssen und besser spüren.)

Im Schrank die schweren, langen, dunklen Sachen nach links ordnen.
(Weil das (leichtere, helle Sachen nach rechts ) eine nach rechts oben weisende Linie ergibt, die gute Stimmung macht.)

Socken nicht auf links drehen und zusammen knüllen.
(Sondern aufrecht in Schubladen oder Kartons stellen.)

Alles wegwerfen, was seinen Zweck erfüllt hat.
(Seminarunterlagen, Kreditkartenabrechnungen, Stromrechnungen, Gehaltsnachweise, Bedienungsanleitungen, ungeliebte Geschenke, Umverpackungen, Kosmetikpröbchen, Werbegeschenke, Bastelgeschenke der Kinder usw.)

Das Ausmisten und Wegwerfen ist der erste Schritt. Damit Sie nicht nach kurzer Zeit wieder bei derselben Ordnung landen, gibt es nur einen Weg:

Jede Sache braucht ihren festen Platz.
Und nach Gebrauch legen Sie es auch genau an diesen Platz.

Klingt logisch. Die Dinge brauchen also ihren festen Platz und dürfen nicht auf verschiedene Orten verteilt werden.

Heißt konkret, wenn Sie nach Hause kommen, hängen Sie den Schlüssel ans Schlüsselbrett und legen ihn nicht auf den Küchentisch. Ihr Sakko oder Ihr Oberteil werfen Sie nicht aufs Sofa, sondern hängen es auf einen Bügel im Schlafzimmer. Ihr Handy stellen Sie in die Ladestation im Wohnzimmer anstatt es in der Tasche zu lassen.

Und hier wird es richtig interessant. Marie Kondo schreibt:

“Aufräumen ist der kürzeste Weg zur Selbsterkenntnis. Ihr Besitz, also alles, was Sie umgibt, erzählt Ihnen die Geschichte Ihrer Entscheidungen. Das Aufräumen ist wie eine Inventur Ihrer Persönlichkeit, bei der Sie entdecken, wer Sie sind und was Sie wirklich wollen.”

Fazit: Ziel des Aufräumen ist es, sich nur noch mit Dingen zu umgeben, die einen glücklich machen. Und dazu müssen wir uns von den Dingen trennen, die uns nicht glücklich machen.

Dazu liefert dieses Buch die perfekte Anleitung. Unbedingt lesen - und dann handeln!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

[Kommentar hinzufügen]
Kommentar posten
Verwenden Sie zum Einfügen eines Produktlinks dieses Format: [[ASIN:ASIN Produkt-Name]] (Was ist das?)
Amazon wird diesen Namen mit allen Ihren Beiträgen, einschließlich Rezensionen und Diskussion-Postings, anzeigen. (Weitere Informationen)
Name:
Badge:
Dieses Abzeichen wird Ihnen zugeordnet und erscheint zusammen mit Ihrem Namen.
There was an error. Please try again.
">Hier finden Sie die kompletten Richtlinien.

Offizieller Kommentar

Als Vertreter dieses Produkt können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
Der folgende Name und das Abzeichen werden mit diesem Kommentar angezeigt:
Nach dem Anklicken der Schaltfläche "Übermitteln" werden Sie aufgefordert, Ihren öffentlichen Namen zu erstellen, der mit allen Ihren Beiträgen angezeigt wird.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.  Weitere Informationen
Ansonsten können Sie immer noch einen regulären Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
 
Timeout des Systems

Wir waren konnten nicht überprüfen, ob Sie ein Repräsentant des Produkts sind. Bitte versuchen Sie es später erneut, oder versuchen Sie es jetzt erneut. Ansonsten können Sie einen regulären Kommentar veröffentlichen.

Da Sie zuvor einen offiziellen Kommentar veröffentlicht haben, wird dieser Kommentar im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt. Sie haben auch die Möglichkeit, Ihren offiziellen Kommentar zu bearbeiten.   Weitere Informationen
Die maximale Anzahl offizieller Kommentare wurde veröffentlicht. Dieser Kommentar wird im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt.   Weitere Informationen
Eingabe des Log-ins
  [Abbrechen]

Kommentare

Kommentare per E-Mail verfolgen
Von 4 Kunden verfolgt

Sortieren: Ältester zuerst | Neuester zuerst
1-10 von 12 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 17.04.2013 18:43:33 GMT+02:00
Gertrud meint:
In der Rezession steht ja alles drin, da brauch ich mir das Buch ja gar nicht mehr kaufen :-)

Veröffentlicht am 02.05.2013 16:32:55 GMT+02:00
Martine meint:
Stell mir gerade vor, wie ich die Unterlagen für die Steuer und ähnliche "Dinge" entsorge, weil sie mich nicht glücklich machen. Tja, das würde mein Leben durchaus verändern. Vor allem, wenn das Finanzamt dann die zu Steuererklärung einfordert und schließlich großzügig zu meinen Lasten schätzt oder dgl.
Andererseits.... könnte ich den Tipp doch mal meinem Chef weitergeben. Am Arbeitsplatz möchte ich doch bitte nur noch die Sachen behalten, die mich glücklich machen, alles, was mich nicht glücklich macht, fliegt bitte umgehend raus. Dies würde bestimmt auch meine freie Persönlichkeitsentfaltung sehr positiv fördern. Und das bitteschön bei weiterhin vollem Gehaltsausgleich...
;-)
Leider spreche ich aus Erfahrung, habe einen Nachbarn, der dieses Buch konsequent umsetzt - und die Dinge, die seiner Frau und seinen sechs Kindern gehören, konsequent wegwirft, seit er dies Buch gelesen hat (er holt die Dinge sogar heimlich aus deren persönlichen Schränken heraus und entsorgt sie) weil sie IHN nicht glücklich machen. Z. B. weil es ihn nervt, dass 8 Personen halt leider mal viele Wetterjacken, verschiedene Schuhe pro Person und andere Kleidung benötigen, während das Haus dafür halt nun mal einfach zu klein ist.
Soll man diese konsequente Umsetzung so eines Buches nun positive Persönlichkeitsentwicklung nennen? Oder eher konsequente Schikane der Mitbewohner und konsequentes Herbeiführen einer Scheidung?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.05.2013 16:55:46 GMT+02:00
Man kann alles falsch verstehen und mißbrauchen.
Entrümpeln darf man nur die Dinge, die einem selbst gehören.

Steuern und Routineaufgaben im Job gehören zu den Begleitumständen dessen, was man gewählt hat. Also Geld zu verdienen und zu arbeiten. Beides muss man nicht tun, kann man also abwählen. Wer HARTZ4 beantragt, muss keine Steuern zahlen und auch keine lästigen Aufgaben erledigen. Aber es hat natürlich andere Konsequenzen ...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.05.2013 16:56:24 GMT+02:00
Im Buch stehen schon noch ein paar gute Sachen, die ich nicht erwähnt habe. Also kaufen und lesen!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.05.2013 23:00:02 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.05.2013 23:00:44 GMT+02:00
H. Schmidt meint:
@ Gertrud,

vielleicht schauen Sie mal in einem Fremdwörterbuch nach, was eine "Rezession" ist.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.05.2013 13:25:54 GMT+02:00
Die Autorin schreibt, dass benötigte Unterlagen natürlich aufgehoben werden sollen. Auf das Thema "anderer Leute Sachen wegwerfen" geht sie ebenfalls ein und kritisiert eine solche Vorgehensweise scharf.

Veröffentlicht am 30.09.2013 16:45:17 GMT+02:00
anjo* meint:
Aufräumen tut gut!
Man hat sofort das Gefühl, wieder mehr Kontrolle über das eigene Leben zu haben - was laut Glückforschern eine wichtige Voraussetzung für Freude, Gesundheit und Erfolg ist.
Meiner Erfahrung nach erleichtert es auch, sich von leidigen Gewohnheiten zu trennen - ich nehme bei einer Aufräumaktion immer wie von selbst ein paar unerwünschte Kilos ab. (nein, nicht weil ich mich dabei körperlich so anstrenge! ich glaube es liegt daran, daß man bewusster spürt, was einem gut tut, und was nicht. Es fördert Disziplin und den Wunsch nach Veränderung.)

allerdings habe ich noch keine Lösung dafür gefunden, wie ich mit dem Schlamp und dem Chaos von Mitbewohnern umgehe...
wenn ich selbst den Wunsch nach Klarheit und Ordnung habe und tätig werde, stört mich gleichzeitig das unstrukturierte Durcheinander anderer um so mehr - denn beim zusammenleben muss ich es ja jeden Tag sehen und tolerieren.
Ausserdem verführt mein eigenes, ordentlich Aufgeräumtes diese dazu, sich von mir zu "borgen", was sie selbst besitzen, aber längst nicht mehr finden - das Geborgte ist dann ebenfalls unwiderbringlich verschwunden.

Mich an fremdem Eigentum zu vergreifen, ist tabu - aber ich gebe zu, wenn die Haufen von alten Zeitungen, ungelesenen Büchern, Quittungen, Werbeprospekten, defekten Geräten, Impulskäufen, löcherigen T-Shirts und Socken... lange genug irgendwo herumliegen - beliebt ist sogar der Fussboden als Ablagefläche -dann ist der Impuls, das verflixte Zeug nahestehender Menschen aus dem Fenster zu feuern, in mir sehr stark.

Vielleicht kann mir dieses Buch ja weiter helfen! wie ich bei mir selbst längerfristig Ordnung halte, ohne mich von Chaos der anderen anstecken oder stören zu lassen. Denn diese Dinge machen mich leider nicht glücklich.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.04.2014 12:58:34 GMT+02:00
Carola meint:
Da hat aber der Nachbar einen an der Klatsche, nicht die Autorin ;)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.03.2015 18:24:34 GMT+01:00
Ricarda Raab meint:
hihi :-) Hatte ich glatt übersehen und mich nun sehr amüsiert :-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.11.2015 01:09:38 GMT+01:00
Carla Carola meint:
Ich würde es Gehirnwäsche nennen.
‹ Zurück 1 2 Weiter ›