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Kundenrezension

am 18. Januar 2014
Ich habe sowohl Teil 1 als auch Teil 2 sehr ausgiebig gespielt und habe mir wegen Zeimangel erst sehr spät Teil 3 gekauft. Ich fand im Vornherein bereits auffällig, dass das Spiel so schlecht bewertet wurde (teilweise hielt ich manche all zu übertrieben negative Rezensionen sogar für Satiren...). Man versuchte sich dann doch lieber eine eigene Meinung zu bilden, also bitte tue mir jeder der dies hier ließt den Gefallen und lasse sich nicht von diesen überzogenen (FINGER WEG!!!) zwei Zeilen Rezensionen beeinflussen...

Gehen wir mal auf das Spiel im Allgemeinen ein. DS3 knüpft recht sauber an den zweiten Teil der Trilogie an. Sehr nett gemacht empfand ich dabei den verschneiten Prolog (was mich irgendwie an Lost Planet erinnerte *schmunzel*), welcher zwar im Grunde nicht weiter notwendig ist um den Geschehnissen zu folgen jedoch in den letzten Kapiteln der Kampagne einige auftretende Fragen beantworten kann. Es ist zwar ohne Spoiler relativ schwierig zu beschreiben, doch DS3 ist das erste Spiel der Reihe welches einen auf so viele unterschiedliche Schauplätze führt. Ich sah die Innovation der wechselnden Schauplätze als eben genau das was es ist... innovativ und unterhaltend. Dabei war die alte Flotte der S.C.A.F. das meiner Meinung nach größte Glanzstück des Spieles. Es brachte sehr viel Atmosphäre mit sich und machte einen neugierig um in der Schwerelosigkeit die alten Wracks ab zu suchen und zu erkunden.
Um die Spoiler nun wirklich kurz zu halten, gehen wir mal auf das Essenzielle ein.

Grafik: Was einem bei DS3 sofort gegenüber dem Vorgänger einfällt ist, dass die Grafik an manchen Stellen besser und an anderen schlechter wurde. Es wurden sehr viele Texturen aus Dead Space 2 recycelt, was anscheinend mehr schlecht als Recht gelang. So sind zb. viele Texturen auf Türen, Poster in Spinden oder sogar die Texturen der Gegner (ja ich nehme mir die Zeit das alles zu betrachten) eher recht pixelig und sehr unscharf. Wirklich essenzielle Texturfiles wie jene der Anzüge, der Waffen und der Charaktere sind ganz gut, heben sich aber nicht all zu stark von DS2 ab.
DS3 bietet im Vergleich zu Teil 2 einige Erweiterungen auf der Palette der Effekte. Dazu zählen zb Kleinigkeiten wie die Verdrängung des Schnees wenn man durch tiefere Schichten hindurch stapft (ich weiß in DS2 gab es keinen Schnee...) als auch, dass sich Schnee und Eis auf dem Anzug fest setzt wenn man durch einen Schneesturm wandert. Ich finde diese Einflüsse der und mit der Umwelt sehr schön gemacht und nett anzusehen. Effekte wie Explosionen, etc sind nicht wirklich vom zweiten Teil der Reihe zu unterscheiden... sie wirken solide und gut dargestellt.

Synchronisation: Die Sprachausgabe des Spieles wurde häufig kritisiert, dabei ist dies auch wieder so ein zu unrecht als schwarzes Schaf dargestellter Aspekt des Spieles. Es trifft die englische Sprachausgabe meinen Geschmack zwar eher mehr, jedoch ist die deutsche Fassung davon solide und durchaus stimmig. Besonders gut merkt man dies zb. bei automatisierten Ansagen auf einem Schiff (zb. auf der C.M.S Greely) wo die deutsche Sprachausgabe wiederum glänzt. Was einem erst negativ auffiel war, dass der Sprecher von Isaac Clarke offenbar ausgetauscht wurde. Doch auch wenn es sich anfangs komisch und neuartig anhört, man gewöhnt sich sehr schnell daran. Ehrlich gesagt gefällt mir die neue Stimme gut, passt zur Darstellung des Charakters und kann ruhig wieder verwendet werden.

Gameplay + Kampfsystem: Wer die Steuerung von Dead Space 2 gewohnt war, der hat mit jener von Dead Space 3 absolut kein Problem und findet sich umgehend zurecht. Das Interface wurde recht klassisch beibehalten, das Zielsystem ist wechselbar von einem zentrierten zu einem klassischen Modus und man fühlt sich so recht schnell in alte Gewohnheiten zurück versetzt.
Die Kämpfe selbst wurden zahlreicher und hektischer, was auch einen persönlichen Kritikpunkt meinerseits an DS 3 darstellt. Die Gegner sind etwas zu zahlreich und drücken einem so teilweise ein wenig auf den Nerv, man könnte sie in manchen Passagen durchaus um die Hälfte kürzen. Einerseits ist es jedoch auch irgendwie logisch, dass man regelrecht von Nekromorphs gestürmt wird denn ein Schwarmvehalten zeichnet jene teils sogar aus. Das Gameplay unterscheidet sich jedoch recht stark vom ersten Teil und so werden all zu konservative Spieler nicht besonders auf ihre Kosten kommen. Natürlich war der erste Teil der Trilogie legendär, jedoch kann man nicht jedes Folgespiel im selben Stile beibehalten... es würde schlichtweg schneller langweilen. Zudem war mit Dead Space 2 schon abzusehen, dass sich das Spiel in eine etwas actionlastigere Zukunft entwickeln würde. Die meisten Kritiken jedoch grenzen an Übertreibung und Dramatisierung.
Aber zurück zum Kernthema, was mir ebenfalls nicht sonderlich gefiel war die zu starke Abschwächung des simplen Nahkampfes (schlagen/stampfen), doch wurden dafür immerhin Werkzeuge implementiert welche nur für den Nahkampf gedacht waren. Trotzdem war das bloße zu Tode prügeln von Gegnern oder auf sie drauf zu treten nicht mehr effektiv und wurde überflüssig (Stase+Schlagen sparte Munition zb. in DS2)

Story/Coop + Spielzeit: Die Story von DS3 ist nicht wirklich komplex oder geistig fordernd. Es knüpft an Wissen aus Teil eins und zwei ganz gut an, dabei bietet DS3 die meisten Enblicke und Erklärungen rund um das Phänomen Marker und dessen Herkunft. DS3 führt einen wie bereits gesagt an stets unterschiedliche Schauplätze... von sehr alten havarierten Raumschiffen, über verschneite Eislandschaften, zu verlassen Komplexen einer Anlage der S.C.A.F. Science Division und bis hin zu den ur-alten Alienruinen. Alles wirkt dabei stimming inszeniert und trägt so sehr gut zur Storyline bei. Zum ersten male jedoch gibt es in einem Dead Space Titel einen Coop-Modus für die Kampagne, dabei ist auch jener überraschend gut gelungen. Der Coop bietet je nach gespielem Charakter sogar unterschiedliche Ereignisse welche eben genau jenen Charakter betreffen und so dessen Hintergründe besser ausleuchten (Sgt. Carver).
Völlig abwegig war die Mancherorts geäußerte Kritik, dass Dead Space 3 "zu kurz" wäre. Dead Space 3 bietet als erster Teil der Reihe Nebenmissionen welche unabhängig von der Hauptstory zugänglich sind, als wie auch eigene Nebenmissionen nur für den Coop-Modus. (Dabei ist dies widerum ein Kritkpunkt meinerseits da man so für einen kompletten 100% Abschluss des Spieles den Coop-Modus nutzen MUSS) Durch die weit größeren erkundbaren Gebiete als in den Vorgängern und die Nebenmissionen ist die effektve Spielzeit in Dead Space 3 sogar länger als die des Vorgängers.

Neuerungen bei Waffen+Munition: Eine eher als "experimentel" empfunde Neuerung war das Craftingsystem bei Waffen und Ausrüstung. Bereits beim ersten spielen fiel mir auf, dass die Waffenslots von vier auf nur zwei Slots gekürzt wurden. Doch dies hatte ja auch einen Grund... man konnte mit dem neuen Craftsystem sehr viele verschiedene Waffen mit verschiedenen Eigenschaften herstellen und zb. auch eine Kombination aus zwei Waffen herstellen. Es wurde Abstand genommen von dem alten Upgradesystem mit den Powernodes und man griff auf ein wesentlich vielseitigeres System mit Platinen zurück, welches zwar erst im späteren Spielverlauf mehr Inovativen bietet jedoch eine bessere Anpassung an die Bedürfnisse des Spielers bietet. Alles in allem macht das Craftingsystem einen guten Eindruck und man verbringt im Vergleich zu Dead Space und Dead Space 2 etwas mehr Zeit an der Werkbank (es lebe die Experimentierfreude!)
Praktisch war ebenfalls die einheitliche Munition für alle Waffentypen, dies bewahrte bei den zahlreichen Aufsätzen die Übersicht und verhalf einem so auch zu praktisch mehr Platz im Inventar (welchen man auch brauchte durch die zahlreichen sammelbaren Bauteile und Platinen)

Neuerungen Anzüge/Upgrades: Dead Space 3 bietet so wie der Vorgänger auch wieder die Möglichkeit seine Anzüge zu wechseln. Ein persönlicher Pluspunkt war für mich, dass die Bonuseffekte auf bestimmten Anzügen so wie im Vorgänger gestrichen wurden. Man konnte so sein RIG-System unabhängig vom Anzug upgraden, faktisch hatte der ausgewählte Anzug nur noch einen kosmetischen Effekt.
Was andere hierbei als negativ sehen betrachte ich wiederum als besonders positiv. Man konnte Isaac endlich tragen lassen was einem selbst gefiel und unlogische Bonuseffekte auf Waffenschaden wie in DS2 gehörten der Vergangenheit an.

Neuerungen Inventar/Gegenstände: Die Abmessungen des Inventares wurden im Grunde beibehalten und entsprechen der Gewohnheit, neu ist dabei jedoch der unabhängige Abschnitt des Inventares in welchem sammelbare Gegenstände wie Somat-Gel, Altmetall, Wolfram, etc gelagert werden welche wiederum für das Craftingsystem benötigt werden. Jene Materialien (insbesondere Wolfram) löst im wahrsten Sinne des Wortes eine gewisse Sammelwut aus, um stets mehr Optionen offen und stets bessere Gegenstände craften zu können. Eine gute Neuerung welche frisches Material in das Spiel brachte (oh man... dummer Wortwitz)

Alles in allem finde ich in Dead Space 3 viel positives, aber auch negative Punkte welche besser gemacht werden könnten. Es ist eben das was es ist... eine neue Alternative unter dem Namen "Dead Space" welche sich zahlreicher, teils hervorragend integrierter Neuerungen bedient.
In einigen Bereich weicht DS3 ein wenig zu weit von seinen Wurzeln ab, doch empfand ich es selbst als ausgiebiger Dead Space Spieler durchaus spaßig und will hier so manche all zu übertrieben schlecht darstellende Rezensionen nicht verstehen. Es sollte sich jeder selbst einen Eindruck davon machen, denn trotz aller negativer Kritik erlebte ich zb. eine recht positive Überraschung.
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