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Kundenrezension

11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider wieder eine ziemliche Enttäuschung..., 19. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Of Faith,Power and Glory (Audio CD)
... von meiner Lieblingsband. Ich habe und liebe wirklich alles von VNV Nation und halte sehr große Stücke auf das vergangene Schaffen dieser großartigen Band und ihre live Qualitäten. "Judgement" fand ich allerdings eher ein bisschen schwach, da dort einfach ein wenig der richtige Hammertrack gefehlt hat, der sich im nachhinein vielleicht am ehesten als "Illusion" herausgestellt hat. Nun höre ich seit heute morgen "Of faith, power and glory" und muss leider zugeben auch hier wieder relativ enttäuscht zu sein. Wie sich aber bereits an anderen Rezensionen und Eindrücken vielfach gezeigt hat, bin ich mit dieser Meinung wohl nicht alleine. Titel, Coverartwork und das wirklich gute "Tomorrow never comes" ließen wieder auf Großes hoffen. Auch die Journalisten geizten kein bisschen mit Lob. Nicht zuletzt aufgrund der 3 großartigen neuen Titel von der Reformation war ich also mal wieder voll im VNV Nation Fieber und habe mir voller Vorfreude alle Alben noch einmal angehört.

Jedes hat dabei etwas ganz besonderes. "Advance and Follow" klingt eher roh und kritisch, hat aber auch tolle orchestrale Elemente zu bieten, während "Praise the fallen" diesen Sound weiter ausbaut und verfeinert und auch mal gerne die härtere Gangart benutzt. "Empires" ist ein sehr melodisches Meisterwerk mit unglaublich tollen Harmoniebögen und nicht umsonst für viele der Inbegriff des sog. "Future-Pop". "Futureperfect" ist extrem abwechslungsreich und zum Teil ziemlich depressiv geraten, aber vor allem in Verbindung mit VNV-City atmosphärisch kaum zu schlagen und über großartige Songs wie "Beloved" muss man, glaube ich, keine Worte mehr verlieren. Auf "Matter and Form" gabe es mit "Chrome", "Arena", "Homeward" und natürlich dem live Kracher "Perpetual" wenigstens einige richtig gute Tracks, die das eher maue Album wieder gerettet haben.

Nun schließlich zu "Of faith, power and glory": Das Album beginnt sehr vielversprechend mit dem tollen Intro "Pro Victoria", das mit seinen orchestralen Parts an "Advance and Follow" Zeiten erinnert, aber leider viel zu kurz geraten ist. "Sentinel" ist ein Kracher, der ganz VNV typisch daher kommt und sowohl textlich wie auch musikalisch alle Qualitäten dieser Band zum Ausdruck bringt. Zum Einstieg genau richtig. Mit "Tomorrow never comes" folgt dann auch gleich der beste Track des Albums, dessen treibender Beat und sehr gelungener Text diesem Song das gewisse Etwas geben, was man in letzter Zeit bei VNV ein wenig vermisst hat. "The great divide" ist eine solide, aber nicht gerade sehr einfallsreiche Nummer. Die hier eingesetzte Synthie E-Gitarre nervt doch auf Dauer leider ziemlich. "Ghost" ist ein ziemlich finsterer und langsamer Track der sehr an ältere Stücke erinnert. Insgesamt noch einer der besten des Albums, wie auch das folgende "The Art of conflict" das sehr an "Momentum", aber auch an härtere Songs aus den Anfangstagen erinnert. Das war es dann eigentlich auch schon an tollen Songs. Die folgenden "Defiant" und "Verum Aeternus" mögen ja noch so tolle Titel haben, klingen jedoch eigentlich vollkommen belanglos und uninteressant und werden dazu noch erneut mit dem E-Gitarren Synthie gestreckt, was bei "Testament" funktioniert hat, hier aber zu nichts als Langeweile und einem mehr als faden Nachgeschmack führt. Wenn dies die Weiterentwicklung des VNV-Nation Sounds sein soll, dann sehe ich leider persönlich mehr als schwarz. "From my hands" ist eine sehr ruhige Ballade, die nur von einem Piano und ein paar Streichern musikalisch untermalt wird. Klingt wirklich schön und ehrlich, täuscht aber leider auch nicht darüber hinweg, dass diesem Album insgesamt schlichtweg das Feuer fehlt. Der letzte Track "Where there is light" wirkt wie schon einmal gehört. Und das hat man eigentlich auch, nämlich bei "Perpetual", dem der Song doch unfreiwillig ähnlich ist. Dadurch wird er zwar nicht schlecht, aber VNV traut man doch eigentlich wesentlich mehr zu als eine Selbstkopie.

Und damit ist "Of faith, power and glory" auch schon vorbei. Das Schlimme daran ist eigentlich nicht die insgesamt wieder einmal relativ kurze Spieldauer, sondern dass ich mich zum ersten Mal frage, ob es wirklich diese Band war, die einst Alben wie "Futureperfect" und "Empires" produziert hat. Es fehlt leider fast vollkommen das Gigantische, das Pathetische und die wunderschönen Melodiebögen vergangener Alben. Dazu ist das neue Werk auch nicht besonders "hart" geworden, wie man vorher doch hätte vermuten können. Ausser in "Tomorrow never comes" und "The art of conflict" sucht man so etwas wie einen gut tanzbaren Beat wie in "Epicentre", "Standing", "Honour" oder "Legion" vollkommen vergebens. Die Balladen sind zwar gut, machen aber insgesamt leider kein wirklich gutes Album. Im Gegenteil, selten hat man sich bei VNV-Nation, die eigentlich niemals wirklich schlechte Songs produziert haben so gelangweilt. Wenigstens ein richtig gutes Stück ist dafür allerdings wieder dabei. Ich kann nur hoffen, dass Ronan und Mark wieder ein wenig zurück blicken und nicht mit solchen Alben auf Dauer in der Versenkung verschwinden. Es kann doch nicht sein, dass ich die 3 neuen Tracks von der Reformation besser finde als das gesamte neue Album und das obwohl ich wirklich ein riesiger Fan dieser Band bin.

Und danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt diese nicht ganz so kurze Rezension zu lesen.
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 26.06.2009 20:04:56 GMT+02:00
Sehr gute Kritik die ich voll und ganz nachempfinden kann bin auch total enttäuscht!!

Danke

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.06.2009 17:56:13 GMT+02:00
D. Heyna meint:
Danke für das Lob. Habe sehr lange überlegt, wie ich das am besten in Worte fassen könnte, ohne dass ich was Wichtiges auslasse. Scheint ja geklappt zu haben. Ich höre den ersten Teil auch im Nachhinein wirklich sehr gerne und mag auch "From my hands" und "Where there is light" ist halt okay. Nur mit "Defiant" und "Vernum Aeternus" haben sich die Herren meiner Meinung nach wirklich keinen Gefallen getan und dieses Apop Gedudel nervt mich... auch wenn Ronan sagte: "Hörs dir nochmal an bevor du meckerst!" Es nützt nichts... ich finds immer noch daneben und bete halt, dass VNV in nächster Zeit davon nicht mehr all zu viel Gebrauch machen.

Veröffentlicht am 06.07.2009 21:10:58 GMT+02:00
Yusuke meint:
Kann mich dir im Prinzip anschließen. Zwar hab ich nix gegen gesamplete Gitarren,mein Lieblingstrack ist Defiant und The Art of Conflict find ich nur langweilig ( was ist mit so Götter-Instrumentals wie Electronaut,Structure, Saviour etc?). Ghost langweilt mich leider auch dezent. Große Melodien fehlen. Weder richtig episch noch wuchtig (was für das ganze Album gilt). Songs 2+3 sind auf typischem VNV Qualitätsniveau, Defiant ist ein toller Ohrwurm und Where there is light ist ein feiner Popsong. Der Rest zündet bei mir leider nicht. Gut,klingt schlimmer als es ist. Es ist immer noch ein gutes Album, dass sich der VNV und FuturePop Fan holen sollte. Aber an die Großtaten kann es leider nimmer anknüpfen.
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