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Kundenrezension

24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Buch, grauenhafte Übersetzung, 25. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Die feinen Unterschiede. Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft (Taschenbuch)
Als Soziologiestudent habe ich viel mit solchen Büchern und vor allem mit Bourdieu zu tun.
Nun, ich kenne seine Theorien und verstehe auch die Anwendung; dieses Buch hat mir jedoch kein Stück dabei geholfen.

Ich muss sagen, wenn ich nicht schon vorher über verschiedene Aspekte seiner Theorien informiert gewesen wäre, würde ich wohl auch nach Beendigung dieser Lektüre nichts wissen.
Die wohl grausamste Übersetzung, die mir je begegnet ist. Verschachtelte Sätze bis zum Gehtnichtmehr und Anwendung falscher Begriffe, wohl aus Gründen der Ästhetik oder Eitelkeit.
Eines der wohl wichtigsten sozial-ökonomischen Werke wurde schlicht und ergreifend verhunzt. Ehrlich gesagt saß ich bis zu 10 Minuten an einem Satz, der natürlich über eine halbe Seite ging, nur um etwas zu begreifen, was ich schon wusste, bloß war es so formuliert, dass ich es selber nicht erkannte.

Ich kann und werde dieses Buch niemanden empfehlen, nicht weil ich mit dessen Inhalt nicht einverstanden bin, sondern, weil diese Übersetzung es einfach nicht verdient hat, je von einem menschlichen Auge gesehen zu werden. Einfach grausam und rhetorisch falsch.
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1-7 von 7 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 14.03.2014 11:13:53 GMT+01:00
Sehr guter Hinweis! Zwischen Inhalt und Übersetzung muss unbedingt differenziert werden. Danke!

Veröffentlicht am 28.02.2015 11:26:18 GMT+01:00
Hallo,

hättest du vielleicht eine bessere Übersetzung parat? - würde mich nämlich gerne damit auseinandersetzen und mein Französisch ist ... ehm, sprechen wir nicht darüber.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.02.2015 12:24:46 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 28.02.2015 12:31:45 GMT+01:00
Leoknight meint:
Da wirst du leider in den sauren Apfel beißen müssen. Denn die englische Übersetzung ist zwar grundsätzlich einfacher zu lesen, doch wurden auch einige Details darin vernachlässigt.
Solltest du die russisch Sprache beherrschen oder Japanisch würde ich darauf ausweichen. Ansonsten wäre es möglich das Buch von Colliot,Thélène, Catherine / François,
Etienne / Gebauer, Gunter zu lesen, es trägt den Namen "Pierre Bourdieu: Deutsch-französische Perpektiven"(http://www.amazon.de/Pierre-Bourdieu-Deutsch-franz%C3%B6sische-Perspektiven-wissenschaft/dp/3518293524/ref=sr_1_fkmr0_2?ie=UTF8&qid=1425122807&sr=8-2-fkmr0&keywords=Pierre+Bourdieu%3A+Deutsch-franz%C3%B6sische+Perpektiven). Dort setzen sich verschiedene Soziologen mit den verschiedenen Aspekten Bordieu'scher Theorien auseinander.
Aber wenn du dich damit tatsächlich auseinandersetzen willst, wirst du lernen müssen Bourdieu zu verstehen. Dauert etwas, aber man schafft es.

Veröffentlicht am 17.03.2015 14:54:45 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.03.2015 14:55:37 GMT+01:00
DK meint:
Ich habe den Verdacht, so wie ich französische Autoren des 20. Jahrhunderts kenne (Derrida, Foucault) und Leute, die diese meinen imitieren zu müssen (J. Butler), dass es durchaus ein gutes Stück am Autor selbst liegt, dass dieses Werk mit übermäßig verschachtelten Sätzen daherkommt und die Übersetzer es lediglich etwas verschlimmert haben. Oft ist es dann der Fall, dass ein Einschub innerhalb einer ansonsten ganz einleuchtenden und einfachen Äußerung sehr kryptisch ist, da er eigentlich der Klarheit halber in einem einzelnen separaten Satz ausführlich erläutert werden sollte. Oft passiert das dann gleichsam aus Versehen ein paar Seiten später oder in einem anderem Kapitel. Im Vergleich zu Formulier-Akrobaten wie z.B. Foucault, der meint so schreiben zu müssen, dass einen nur die verstehen, die seine Theorie schon kennen und gleich auch die zahllosen Arbeiten auf die er rekurriert (und die er NIE angibt) gelesen haben, ist Bourdieu aber noch halbwegs zugänglich. Kennt man seine Theorie gewöhnt man sich an die langen Sätze und lediglich ein paar kryptische Einschübe machen einem das Leben (zumindest bis zu ihrer eventuellen Klärung) schwer.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.03.2015 15:17:49 GMT+01:00
Leoknight meint:
Das ist durchaus korrekt. Denn als Kind von Bauern fand sich Bourdieu erst durch die Unterstützung seines Lehrers in der Position wieder an einer Hochschule studieren zu können. Er schrieb oft selbst, und in seinem Selbstversuch ist dies nachzulesen, er habe es nie wirklich schaffen können sich von seinem genuinen Habitus zu befreien. Das gilt wohl auch für seine Formulierungen.
Nun akzeptiere ich das, und finde, dass seine Theorie ohne seine persönliche Vergangenheit gar nicht zustande gekommen wäre. Aber m.E. ist die Aufgabe eines Übersetzers nicht nur wortwörtlich wiederzugeben, was der Autor schreibt, sondern dies, besonders, wenn es wie bei Bourdieu der Fall ist, schwer oder unhandlich formuliert ist, dem entgegenzuwirken.
Ich schrieb ja, dass die russische und japanische Übersetzung dies, ohne auch nur ein Detail seiner Theorie zu vernachlässigen, schaffen. Dies liegt aber auch an der langen Tradition dieser Länder in der Übersetzung von Schriften.
Und es ist auch durchaus richtig, dass die Franzosen gerne solche Sätze formulieren, die ein Normalsterblicher wohl niemals generieren könnte. Doch ist dies eher eine Berufskrankheit. Lese ich Niklas Luhmann oder Andreas Reckwitz wird mir auch angst und bange. Marx ist da ebenso zu Beginn unlesbar und das, obwohl er Engels als Redakteur hatte, der selbst vorzüglich schreiben konnte.
Schlussendlich muss sich jeder, der mit Soziologie etwas zu hat oder haben will, an solche Umstände gewöhnen.
Doch da ich Foucault, Latour, Tocquevill und auch Durkheim in der Übersetzung besser nachvollziehen konnte als Bourdieu, musste ich meine Missgunst hier ausdrücken. Insbesondere, da Bourdieu der meistverkaufte Soziologe aller Zeiten ist (eigentlich Marx, aber er war nicht nur Soziologe).

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.08.2015 20:42:50 GMT+02:00
Gatekeeper meint:
Ich habe versucht Texte von Derrida zu lesen die tatsächlich unlesbar waren. Aber Foucault ist sehr leicht zu lesen (habe ungefähr 10 Bücher von ihm gelesen) und er gibt immer die Bücher an, auf die er sich bezieht.

Veröffentlicht am 07.04.2016 17:39:15 GMT+02:00
Tinzer meint:
Wirklich wahr. Schwer zu lesen. Die Logik in den Sätzen ist oft kaum zu greifen. Man muss sich wie das Kind beim Koversationslexikon an das halten, was man versteht, um nicht beim Grübeln zu scheitern. Was man dabei inmerhin erfasst, erleichtert später das Verstehen.
Aber summa summarum sind die "Feinen Unterschiede" großartig und ein unverzichtbarer Gewinn dafür, Menschen in ihrer Praxis zu verstehen, sich selber eingeschlossen. Übrigens könnte man sagen, das ist die anthropologische Ergänzung, in der Marxens Theorie an Lebendigkeit kräftig gewinnt. Der hatte sich ja in grundstürzender Absicht auf das Ökonomische konzentriert.
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