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Kundenrezension

am 18. August 2013
Der LG 55LA6608 ersetzt in unserem Haushalt einen Samsung LE46C750 aus dem Jahr 2011.
Zunächst einmal sei mir erlaubt, noch einmal die schnelle Versandzeit bei Amazon positiv zu erwähnen (Mi nachmittag bestellt, Sa vormittag standen zwei nette Herren mit dem TV in der Wohnstube :-)
Nun zum Fernseher:
Erstinstallation:
Wie mehrfach bereits dargelegt wurde glänzen die aktuellen SmartTV von LG wirklich nicht mit einer Anwenderfreundlichkeit bei SAT-Empfang, daher empfehle ich die Erstinstallation zu überspringen bzw. schnell durchzugehen und dann die SAT-Installation manuell vorzunehmen (wenn man so wie ich die Lösung mit der Sendersortierung am PC vornehmen möchte!)
Hierzu sollte man gleich zu Beginn unter Einstellungen in den Optionen auf Werkseinstellung gehen und dann in den Einstellungen für SAT -> Aut. Einstellungen einen VOLLEN Suchlaufmachen (irgendwas mit KEINER Einschränkung und BLINDSUCHE habe ich soweit ich mich erinnern kann ausgewählt)
Dies ist insofern wichtig, weil sonst die Senderliste gesperrt ist und nicht am PC bearbeitet werden kann.
Ist dies erledigt hat man ca. 2000 Sender (variiert natürlich) und das "Kruselwerk" beginnt erst ab Kanal 100 also völliger Käse.
Um das zu beheben stecken wir einen USB-Stick ein und gehen in das HOTELMENÜ:
1. MENÜ/HOME-Taste 5 Sekunden gedrückt halten bis das Menü erscheint und dann wieder verschwindet.
2. Sofort nachdem das Menü verschwindet auf der FB "1105" eingeben und die OK-Taste drücken (die Eingabe sieht man am TV nicht, ich habe dies mit meiner Harmony One Universalfernbedienung gemacht, da die Magic Remote keine Tastenfelder hat)
3. Wenn es geklappt hat erscheint das Hotelmenü, wo wir den Punkt "USB Loader" auswählen (wenn es nicht geklappt hat einfach den Vorgang wiederholen)
4. Hier kann man die Senderliste auf USB senden oder später auch wieder empfangen (wir speichern in diesem Fall die krusellige Komplettliste auf dem Stick um sie später am PC zu bearbeiten)
5. Ist dies getan lädt man sich am PC das Programm "Chansort" herunter (einfach bei Google suchen) und öffnet auf dem USB-Stick die Datei "xxLA6608-ZA0001.TLL"
6. Nun kann man die Kanalliste sehr einfach verwalten. Ich habe einfach eine leere Liste ausgewählt (das Programm bietet diese Auswahl an) und dann meine gewünschten Kanäle in der richtigen Reihenfolge hineingeschoben (hierzu auf der rechten Seite in der entsprechenden Spalte einen neuen Programmplatz eintragen). Das ganze dann speichern (Wichtig: Dateiname darf nicht geändert werden) und dann den Stick wieder in den Fernseher und über das Hotelmenü wieder einspeisen.
Hört sich wild an, ist aber recht fix zu machen und wie ich finde 1000x einfacher als im Fernseher selber die Sender hin- und herzuschieben.
BILD:
Das Bild ist genial. Ich habe schon Befürchtungen gehabt, dass ich den TV wegen Clouding oder wie auch immer gleich wieder zurücksenden muss aber nein, es ist nichts von Lichthöfen oder Bewegungsunschärfen zu erkennen.
Sehr positiv, insbesondere bei HD-Sendern.
Die Einstellungen habe ich von meinen Vorrednern übernommen, wobei jeder dort sicherlich einen persönlichen Geschmack haben wird. Kurze Erwähnung dieser Einstellungen gebe ich aber gerne noch einmal:
AV Modus: ISF Expert 1
Beleuchtung: 50
Helligkeit: 53
Kontrast: 93
H-Schärfe: 46 (gibt es nur im Expert-Modus)
V-Schärfe: 50
Farbe: 50
Tint: 0
Rauschunterdrückung: AUS, Super Resolution: AUS, Schwarzwert: TIEF,
Farbskala: BT709
Farbtemperatur: Mittel
Gamma: 2,4
TruMotion: Benutzer: DE-Judder: 2, DE-Blur: 6 (<-gibt es bei mir nicht)
Energie sparen: AUS
LED Local Dimming: hoch
Sollte man einen PC über HDMI angeschlossen haben, kann man dem HDMI-Eingang auch einen Namen geben, hier z.B. PC.
die Bildeinstellungen lassen sich für jede Signalquelle individuell einstellen.
TON:
Der Ton war mit einer der ausschlagebenden Punkte, wieso ich mich nicht für den LA6208 oder LA6408 entschieden habe (man hört immer wieder schlechtes darüber), sondern eben für diesen TV von LG aufgrund des verbauten Subwoofers.
Wobei dieser sicher nicht überschätzt werden sollte vom Klang. Für mich ist der Klang vergleichbar mit meinem alten Samsung TV. Daher auch hier kein Plus- oder Minuspunkt.
SmartTV:
Meine NAS-Festplatte im Netzwerk hat der Fernseher anstandslos erkannt und die Inhalte werden alle angezeigt bzw. abgespielt. Das konnte allerdings mein Samsung-TV auch schon, daher ist es für mich kein Pluspunkt.
HbbTV ist nett, habe ich aber bisher noch wenig genutzt (Die Popup-Werbung nervt mich aber bereits ein wenig). Auswahl geht über die Rote-Taste (also auf der Magic über den Zwischenschritt der 1,2,3-Taste).
Die ganzen Apps sind für mich derzeit nicht so relevant. Verschieben kann man auch nur bedingt im Dashboard, was für mich ein kleiner Kritikpunkt ist, denn Maxdome, etc. mit den Bezahl-Inhalten benötige ich wirklich nicht.
Bedienung:
Die Bedienung ist einfach und oftmals sehr intuitiv. Das gefällt. Lediglich bei der Bedienung mit der MagicRemote finde ich ein paar Kritikpunkte:
-Die FB ist nicht beleuchtet (gut sie hat nur wenige Tasten, aber diese könnten auch beleuchtet sein)
-Das direkte Umschalten ist ein wenig umständlich. Bspw, von Kanal 30 auf Kanal 5. Entweder scrollt man runter oder man wählt den Zwischenschritt mit der 1,2,3-Taste und dem dann auftauchendem Menü.
-Ebenfalls hat die Magic Remote keine INFO-Taste, wenn man z.B. schauen möchte, was auf dem Kanal als nächstes kommt.
Dies ist alles verschmerzbar, ich wolle es der Vollständigkeit halber aber erwähnt wissen.
Internet, Handy:
Die Interneteinrichtung ist sehr einfach (Plug&Play). Ich nutze derzeit eine LAN-Anbindung wegen der besseren Geschwindigkeit. Die LG Remote App funktioniert auf meinem Iphone noch nicht richtig (das Pairing scheitert sofort und es bricht ab: Tipps gerne!!!)
Sonstiges:
Ausgeliefert wurde der TV mit einer veralteten Firmware, über Netzwerk konnte man die Version 03.20.30 herunterladen, direkt über die HP von LG wurde allerdings bereits die Vers. 03.20.40 angeboten, welche ich auf einen USB-Stick gepackt habe (Achtung: Der Ordner auf dem Stick muss LG_DTV heißen!) und dann erkennt der Fernseher das Update automatisch und starten, nachdem man die OK-Taste gedrückt hat.
Ich nutze den Fernseher trotz gewisser Einschränkungen fast ausschließlich über die Magic Remote, bin manchmal aber auch froh, dass ich zusätzlich meine "Harmony One" habe (beispielsweise um in das Hotelmenü zu kommen).

Ich gebe dem Smart-TV 4,5 Punkte. Einen halben Punkt Abzug wegen der umständlichen Sendersortierung, den Einschränkungen der Magic Remote (welche ja leider als alleinige FB beigelegt ist) und der Gegebenheit, dass die USB-Ports bei Wandmontage nur schwer erreichbar sind, da sie tief an der Rückwand verborgen liegen (liegt vielleicht auch an meiner Wandhalter, da der TV nah an der Wand hängt. Bei meinem alten Flatscreen waren die USB-Ports aber besser zu erreichen.).
Das Panel soll im Übrigen "nur" echte 50Hz haben, so jedenfalls die Stimmen aus diversen Foren im Netz. Ich war erst skeptisch, bin aber doch sehr zufrieden (auch bei der Sportschau :-)
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Nachtrag vom 10.11.2013:
Wer wie ich den ARC des Receivers nutzen möchte um den TV-Ton bzw. den Sound von Filmen auf einem NAS zu streamen, der muss neben den Eingaben im Verstärker noch im TV unter dem Menüpunkt Eingangsquelle SIMPLINK (grüne Taste) aktivieren!!! Das hat mich einige Zeit an Recherche gekostet, da es hier sehr umständlich versteckt ist. Ist es einmal aktiviert finde ich es gut, da automatisch der Receiver eingeschaltet wird und den Ton ausgibt. Ist der Receiver offline (Funksteckdose) dann gibt der TV den Sound über die internen Lautsprecher aus. Finde ich allesamt besser als eine zusätzliche Soundbar.
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Nachtrag vom 13.08.2014
Wer wie ich seine Daten im Netzwerk liegen hat und eine alternative zu SmartShare sucht, dem kann ich Plex empfehlen. Mit der Plex-App (welche man auf einen USB-Stick installieren muss) hat man ebenfalls Zugriff auf seine Daten im Netzwerk. Diese werden visuell ansprechend (mit Cover und Text ähnlich dem XBMC) dargestellt. Zu finden ist die App unter [...]
Diese wird in ein spezielles Verzeichnis auf dem USB-Stick hinterlegt und diesen findet Ihr dann im Menü und weitere (more) und dann das USB-Zeichen auswählen.
Ihr braucht dann natürlich noch einen Plex Media Server (PMS) welchen Ihr entweder auf dem PC oder auf einen NAS (geht bei einigen Synology DS) installiert. Eine Kompatibilitätsliste findet Ihr auf der Plex -Seite.
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