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Kundenrezension

am 7. März 2014
Also jetzt mal im Ernst: Das neue Thief ist für mich als Fan erster Stunde eine absolute Enttäuschung!

Man fragt sich ob die Entwickler jemals die vorherigen Teile gespielt haben.

Leveldesign/Thema:
Gerade die erste Teile hätten hier als Referenz dienen müssen. Diese hatten große, weitläufige Level/Missionen mit Teils abgedrehten Handlungsorten. Beispiele: Das Haus von Konstantin mit seiner völlig absurden Architektur, die mit Untoten verseuchte Gruft, die Türme der Zauberer oder die Ruinen alter Zivilisationen unter der Stadt.
Was hat man im neuen Teil: Enge Level die zwar detailverliebt sind aber so langweilig und linear sind das es schon weh tut. Vieles wirkt wie ein Abklatsch des viel besser gemachten Dishonored, an dem sich die Entwickler offensichtlich orientiert haben.
Vom Steampunk ist wenig geblieben. Man erinnere sich nur mal an die Maschinen des Karras aus dem zweiten Teil. Es kommen zwar auch Alarmanlagen/Kameras zum Einsatz diese lassen sich jedoch so simpel ausschalten/umgehen das diese nicht mal ansatzweise eine Herausforderung darstellen.

Zu den Gegnern:
Wachen... das war's im Großen und Ganzen. Wo sind die Zombies, Magier, Okkultisten, Burricks, Spinnen, die fanatischen Hammeriten, Mechanisten, Insektioden und anderen Frefeleien an der Natur, und die ungeheuren Vorgänge in der Stadt, die diese lostreten? Die K.I. ist im übrigen zu einfach gestrickt als das sie gefährlich werden könnte. Haben einen die Wachen erwischt, einfach mal Sprinten drücken, ab auf das nächste Dach, und schon stehen sie doof da. Oder doch mal schnell um die Ecke rennen und rein in einen Schrank, schon sind sie ausgetricktst - kinderleicht, keinerlei Anspruch.
War man früher auf der Jagt nach großen Schätzen, klaut man sich heute Hauptsächlich Aschenbecher und Goldmünzen, die an praktisch jeder zweiten Ecke der Stadt rumliegen.

Sound:
Man meint die Musik und die Soundeffekte sind schon in Ordnung. Schaut man sich aber die Vorgänger an sieht die Sache schon ganz anders aus: Gerade die ersten Teile schöpften so enorm viel aus der Soundkulisse, dass sie immer noch eine Referenz sind. Die rituellen Gesänge der Hammeriten, die schlurfenden Schritte der widerlichen Insektoiden und ihr Gemurmel das man sich gruselte. Oder aus dem 3. Teil das Kauderwelsch der Heiden... von solchen originellen Ideen ist im neuen Teil nichts mehr zu finden.

Steuerung:
Springen kann man getrost vergessen. An dafür markierten Stellen(lächerlich!) darf man klettern. Dazu die Ein-Knopf-für-Alles-Steuerung, die dann die gescripteten Bewegungen starten. Man darf sich dazu nur in den dafür vorgesehenen Korridoren bewegen, was alles völlig statisch wirken lässt und nur den flüchtigen Anschein von Open-World oder alternativen Wegen bietet.
Der sogenannte Fokus ist allerdings die Krönung: Einmal kurz drücken, schon sieht man die Fallen, Wertgegenstände, Knöpfe usw. Das einzig gute daran ist, dass man es abschalten kann. Weitere 'Knüller': Fenster werden von Außen unter ständigen Drücken der entsprechenden Taste aufgehebelt - will man von Innen wieder heraus muss man es erneut aufhebeln(ist ja auch so üblich wenn man von Innen ein Fenster aufmacht,nicht?!). Oder schmale Durchgänge, die man natürlich gescriptet durchschreitet, werden immer von einem Balken versperrt, denn man (wie originell) dann durch hämmern der Tasten zur Seite schiebt.

Waffen:
Schwert oder Dolch gibt es nicht mehr. Dafür hat man nun einen hypermodernen Klappbogen mit viel zu viel Munition. Die Pfeile fliegen zudem noch schnurgerade sodass man auch im Halbschlaf treffen kann. Seilpfeile können nur noch an dafür markierten Balken(lol) angebracht werden. Die Gaspfeile die früher noch Bewusslostigkeit verursachten und reichlich teuer waren, verursachen jetzt eine kurzen Hustanfall und sorgen danach für die Alarmierung der Gegner - völlig sinnfrei.

Zur Grafik muss man nicht viel sagen, die ist sehr gut. Störend sind allerdings die ständigen Ladestellen. Bugs kommen übrigens auch vor: So geschah es nach Schnellspeichern und Laden, das der Gegner auf einmal ganz woanders stand oder gleich weg war.

Leider ist Thief von einem tiefgründigen, facettenreichen Spiel zu einem dumpfen, massen-kompatiblen Brei für die Generation CoD geworden. Ein Trauerspiel.
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