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Kundenrezension

204 von 223 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Mama ,was wäre Dein größtes Glück ?" " Dein Tod !!", 1. August 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Schleier der Angst (Taschenbuch)
Wenn nicht gleich am Anfang des Buches gesagt würde, das es ein Happy End hat, hätte ich zwischendurch fast nicht weiterlesen können. Die Geschichte ist so unvorstellbar,vor allem unfaßbar in der heutigen Zeit.
Samia bekommt schon in frühester Kindheit immer zu hören,das die Eltern von Gott gestraft wurden,weil sie eine Tochter bekommen haben. "Mama, ich möchte euch eine Freude machen ! Was macht euch glücklich ?" fragt Samia einmal ihre Mutter. Die Antwort lautet " Indem Du nie geboren wärest. Das würde uns die größte Freude bereiten. " Eine Tochter ist nicht nur kostenintensiv,weil sie ja immer bewacht werden muß,damit sie auch der Familie keine Schande bereitet; dann muß sie verheiratet werden und das kostet viel Geld.Außerdem ist sie eben eine Strafe Gottes und man muß sich vor der Familie und den Freunden schämen,weil man eine Tochter hat.
Als Samia mit 15 an einen gewalttätigen älteren Mann verheiratet wird,geht ihr Martyrium erst richtig los. Der Mann quält und vergewaltigt sie andauernd,sie darf nichts allein tun oder entscheiden,nie das Haus verlassen. Der erste Sohn,den Samia sehr liebt,wird ihr von ihrer Mutter weggenommen. Danach bringt sie wieder Schande über die Familie,weil sie zwei Töchter bekommt.Jetzt wird der Ehemann wirklich zum Tier, vergreift sich auch an den Töchtern. Eine algerische Frau hat keinerlei Rechte, sie darf ohne Einwilligung des Mannes nichts tun.
Interessant auch, das ihre Brüder sie als kleines Mädchen immer beschützen wollen vor den gewalttätigen Eltern,aber je älter sie werden,desto mehr werden sie auch zu gewalttätigen Männern,denen die Ehre der Familie über alles geht..Und die Ehre wird schon beschmutzt,indem man dem Ehemann mal ein Widerwort gibt. Als es Samia endlich gelingt,sich von dem Ehemann zu trennen, wird sie von der Familie immer weiter bedroht. Ihr Vater und ihre Brüder drohen ihr dauernd mit dem Tod,indem sie ihre Kehle durchschneiden und sich mit dem Blut reinigen wollen. Damit wäre ihnen ein Platz im Paradies gesichert.
"Ich schneide Dir die Kehle durch und reinige mich mit Deinem Blut", ist auch der Leitspruch,mit dem der Vater seiner Tochter seit der Kindheit ständig Angst einjagt. Auf knapp 400 Seiten beschreibt Samia ausführlich ihr Leben und ihre Flucht bis zum glücklichen Ende in Kanada.Sehr aufschlußreich fand ich auch die Erklärung, warum viele muslimische Frauen immer nur zu Hause sitzen, was man ja hierzulande oft verurteilt..Das Buch ist sehr lesenswert und spannend.
Es überkommt einen einen immer wieder ein dankbares Gefühl,das man hier geboren ist in einem freien Land und in Frieden und ohne Angst leben darf.
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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 21.12.2011, 11:32:11 GMT+1
Ich kann Ihnen nur zustimmen, aber ich finde im Zeitalter der Globalisierung und weltweiten wirtschaftlichen Verknüpfungen könnte man auch mehr tun, indem man wirtschaftliche Unterstützung auch von der Beachtung der Menschenrechte abhängig macht.
Es kann doch nicht sein, dass eine Frau in manchen Ländern weniger wert ist als ein Wurm! Bei allem Respekt vor Traditionen und Religionen kann und darf soetwas nicht sein.

Der Leseteufel

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.12.2013, 17:56:09 GMT+1
Schülerin meint:
Ich bin derselben Meinung , dass eine Frau nicht als weniger Wert angesehen werden darf .Aber ich möchte gerne etwas klar stellen in Bezug auf deinen letzten Satz. Und zwar kommt sowas(Zwangsverheiratung etc.) nur in Traditionen und Kulturen vor aber keineswegs in Religionen.Das wird nämlich leider sehr oft mit dem Islam zusammengesetzt aber du wirst staunen, wenn du liest was über den Frauen im Koran steht ( nicht was in Büchern und Medien behauptet wird ).Im übrigen,muslimische Frauen tragen Kopftuch und breite Bekleidung ,weil sie Maria (Muslime glauben auch an ihr und lieben sie, nur nicht daran dass sie mutter "Gottes" ist ) als Vorbild nehmen und sie werden im Islam als teuer (nicht jeder Mann kann sie sehen ..halt wie diamanden)angesehen.( im Islam ist Zwangsverheiratung verboten)
,,Es kann doch nicht sein,dass eine Frau in manchen Ländern weniger..." Wie ist es in Deutschland ? Hast du jemals von einem billigen Mann gehört ? Nein, die Frauen werden doch hier als billig dargestellt .

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.04.2014, 03:33:52 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 05.04.2014, 03:34:32 GMT+2
Lola meint:
wenn im Islam Zwangsverheiratung verboten ist, warum machen es wenn dann meist muslime?
Ist es eine kulturelle Angewohnheit oder wie erklären oder RECHTFERTIGEN sie das denn der Außenwelt, dass das so richtig ist?
Ist es der finanzielle Aspekt?
Oder hängt es vlt auch damit zusammen dass die eigene Famillie alles bestimmt und sich dann den möglichst finanziell sichernsten Partner auswählt und sich die Tochter fügen muss? Das heißt es ist nichts religiöses an sich???? Wüsste das ja echt gerne....

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.01.2015, 02:54:56 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 22.01.2015, 02:59:25 GMT+1
Also ich denke, dass Frauen- bzw. Grundrechte aus einem evolutiven Prozess hervorgehen. Sie sollten mal nach der Bedürfnispyramide von Marslow googlen. Dieses Modell hat eine hohe Erklärungskraft. Erst wenn niedere Bedürfnisse wie Obdach, Nahrung usw. stabil und dauerhaft gesättigt sind, können Menschen überhaupt über so etwas wie moralischen Fortschritt oder der Fähigkeit zur Selbstreflexion verfügen. Gewalt ist mit Sicherheit zumindest zu einem gewissen Teil auf kulturelle Faktoren zurückzuführen. Jedoch gibt es hierbei wohl keine monokausale Ursache. Denn in Entwicklungsländern denkt aufgrund der prekären ökonomischen Lage kaum jemand über Vegetarismus, Tierrechte, Umweltverschmutzung oder eben Frauenrechte nach.
Wohlstand korreliert in erheblichem Maße mit Persönlichkeitsrechten eines jeden Menschen. Darum ist es wichtig unseren Politikern zu befehlen, dass sie Prosperität auch für andere Länder ermöglichen.

Zu Bedenken sei aber auch, dass es sehr selten bei nordafrikanischen Familien (in Europa) ist, dass Mädchen ja regelrecht gehasst werden von ihren Eltern, wie es die Autorin beschreibt. Ich kenne viele Araber und Berber, in deren Familien solch ein Verhalten ganz sicher geächtet wird, obgleich sie eine fragwürdige Sexualmoral vertreten. Denn vorehelicher Geschlechtsverkehr ist zwar kein Muss, aber sollte auch nicht zum "Bashing" führen. Es gibt eben zwischen Keuchheitswahn und Verhurung noch viel Spielraum.

@Leseteufel
Im Zeitalter der Globalisierung sollten die ehemaligen Kolonialmächte aber auch mal mit ihrer Geschichte aufräumen und sich für die Verbrechen entschuldigen, so wie Deutschland dies ja auch getan hat. Frankreich hat viel Unheil in Nordafrika angerichtet. Und die Bevölkerung leidet noch heute an einem grausamen Militärregime, welches von Frankreich gestützt wird. Also bevor man den Algeriern mit Moral kommt, sollte der eigene moralische Kompass intakt sein.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.01.2015, 03:18:57 GMT+1
Zwangsehen sind sogar laut den radikalsten Salafisten/Salafiden (Pierre Vogel und Sven Lau usw.) im Islam verboten. Es gibt aber unterschiedliche Meinungen der Gelehrten dazu. Zumal diese auch zwischen arrangierten und Zwangsehen unterscheiden, was wohl sehr schwer ist. Es gibt mehrere Meinungen zum Thema, wie bei der Frauenbeschneidung im Islam - wobei diese nun wirklich nur in ganz wenigen islamischen Ländern Standard ist...aber schlimm genug, denke ich.

Aus Wikipedia zum Thema Zwangsehe im Islam:

Die Zwangsverheiratung ist im Islam unter bestimmten, unten beschriebenen Bedingungen erlaubt. Bei der islamischen Ehe ist nach klassischer Rechtslehre ein Ehevormund (wali) für die Frau notwendig. Der Ehevertrag wird zwischen dem Ehevormund der Braut und dem Bräutigam geschlossen. Bei Vertragsabschluss ist die Anwesenheit zweier männlicher Zeugen vorgeschrieben. Ist der Ehevormund der Vater oder Großvater väterlicherseits, kann er nach der klassischen Lehre die Ehe als wali mudschbir im Falle, dass die Braut jungfräulich ist, d.h. im Fall der ersten Ehe, auch gegen den ausdrücklichen Willen der Frau schließen, wobei sich seine Entscheidung allerdings strikt an den Belangen der Frau zu orientieren habe. Nach Meinung von Rita Bruer sei es im Islam verboten, Frauen gegen ihren Willen zu verheiraten.Die vor- als auch frühislamische Praxis sah wahrscheinlich – so der deutsche Islamwissenschaftler Harald Motzki – vor, dass Väter ihre jungfräulichen, als unmündig angesehenen Töchter ungeachtet ihrer Zustimmung verheirateten, während erwachsene Frauen keinen solchen Vormund benötigten, d.h. dahingehend selbstständig agierten.
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