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Kundenrezension

am 2. März 2014
Jonas Kaufmann veröffentlicht am 14.2. diesen Jahres eine Winterreise und keine Reaktion.Seine Fans hören solche Musik nicht? Oder sind irritiert? Dabei wird diese Aufnahme gut aufgenommen: " Kaufmann bringt uns gleich im ersten Lied der Schubertschen "Winterreise" diesen todunglücklichen Menschen nahe. Jeder Ton hat etwas Klagendes. Hier übt jemand schon die eigene Auflösung.So glamourös sich die Karriere von Jonas Kaufmann auch entwickelt hat - von Jubel umrauscht und von Fanclubs gefeiert, gehört er zu den wenigen Hollywood-Stars der Opern-Szene -, die Basis dafür liefern eine exzellente Gesangstechnik und Kaufmanns große Ausdruckskraft. Er ist dabei ein echter Künstler, der tief in die Musik eindringt und jedes Wort, jede Note gestaltet. So gelingt ihm eine stimmige Interpretation von Schuberts Meisterwerk, die berührt. Und ja, dazu gehören auch opernhafte Ausbrüche des Wagner-Sängers Kaufmann." meint Dagmar Penzlin bei NDR Kultur.

Ich dachte spontan, als ich las, diese Aufnahme kommt, das kann nichts werden.Ein Opernsänger mit Schubert-Liedern, das kann nur schief gehen.

Dann höre ich diese Aufnahme und bin angenehm überrascht. Kaufmann zersingt das Werk nicht. Technisch ist er viel besser als viele andere Sänger. Durch die baritonale Färbung erinnert er mich ein wenig an den hochgelobten Hotter.Kaufmann singt das Werk aber viel angemessener als jener.

Natürlich blitzt seine Stimmkraft auf , wenn es von Lied her naheliegt. Schon in Lied kann man das hören. Zuviel? Ich denke, angemessen, denn der Sänger darf seine große Wut zeigen.
Die Herausforderung für den Opernsänger sind ja die leisen Stellen. Und die tiefen( weil er ein Tenor ist). Beides bewätigt er ncht überragend, aber doch gut anhörbar. Unvergleichliche Stimmfärbungen wie sie Fischer-Dieskau beherrschte oder auch Goerne stehen ihm nicht zur Verfügung.Piano ist immer ein reduziertes Forte, nicht eine eigene Stimm-Mischung von Brust-und Oberstimme.

Hermann Prey hatte einen "natürlichen" Zugang zu den Schubert-Liedern. Da wurde gesungen, was empfunden wurde,nicht tausendmal reflektiert. Diese Haltung ist durchaus in Ordnung. Bei Kaufmann scheint es mir ähnlich zu sein.

"Kaufmann schließt mit seiner "Winterreise" nahtlos an eine Reihe von Referenzaufnahmen an. Seine eigene Interpretation steht für sich, hat Substanz und den gewissen Sog, der uns die Geschichte hineinzieht." meint Frau Penzlin. So weit würde ich nicht gehen. Eine Referenzaufnahme, nein, aber doch eine erfreuliche Überraschung.
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