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Kundenrezension

am 14. März 2012
Lange gezögert und lange überlegt, schliesslich im Anfang Oktober 2011 zur "Legria HF G10" gegriffen. Hauptverwendungszweck ist das Mitschneiden von Konzerten.

Hier herrscht zumeist ein Mangel an Licht und ein Überfluss an Lärm. Mir deshalb wichtig die volle manuelle Kontrolle um ein Optimum an Bildqualität heraus zu holen.

Nicht zuletzt das robuste Gehäuse spielte bei der Entscheidung eine Rolle.

Auf die technischen Details möchte ich jetzt weniger eingehen als auf meine Erfahrungen mit der Kamera im Einsatz, vor, auf und über der Bühne. Technische Detail können den Fachmagazinen und der Canon-Webseite entnommen werden.

Obligatorisch war zunächst der Zukauf zweier weiterer 16 GB Speicherkarten ( Konfiguration auf "Fortlaufende Aufnahme." einstellen!) und eines Hochleistungs-Akku Canon BP-827 (für etwa 5 Stunde Aufzeichnung).

Wie sich herausstellte ist die Tonqualität bei der Mitzeichnung von Konzerten aus zwei Gründen leider nur eher mäßig. Das Aufzeichnungsformat (selbstredend Komprimiert) hat eine (für Audiophile) recht niedrige Bitrate was eine Nachbearbeitung detulich erschwert und der Limiter ist recht barsch. Laute Konzerte hören sich an wie Kassetten-Mitschnitte aus den 80ern. Eine separate Mitzeichnung des Tons, wie bei allen professionellen Aufnahmen, ist in vielen Situationen angeraten. Abhilfe schaffen ein Microphone mit eingebautem Dämpfer, z.B.: das Rode Video Stereo Mic (Achtung TEMPERATUREMPFINDLICH!). Ich verwende allerdings hier einen Sony PCM-D50, der unter diesen Bedingungen noch absolut optimale Ergebnisse im PCM/WAVE-Format liefert. Darum 1 Stern Abzug für die Canon.

Die Bildqualität ist, an den Bedingungen gemessen, völlig ausreichend. Bis zu einer Gain/Verstärkung von 14 DB ist das Bild in FullHD meiner Meinung nach völlig brauchbar rechnet man das Material sowieso runter auf DVD oder YouTube SD kann man auch noch weiter aufdrehen... Ich zeichne 25p auf damit ich die Belichtung auf Filmkamera-typische 1/25 drehen kann. Dies bringt einen Gewinn an Licht. Da der Sensor etwas größer ist hat die Blende einen doch merklichen Einfluss auf die Schärfentiefe. Bei Blende kleiner 2.8 sollte darum mehr Abstand zur Bühne und möglichst weitwinklig aufgezeichnet werden, dass kompensiert den Effekt und man erhält mehr Tiefenschärfe. Alternative ist der AF, dem aber im Low-Light auch nicht immer zu trauen ist.

Vergleichbar in der Qualität mit Aufnahmen mittels der 5D MKII oder 7D sind die Aufnahmen der HF G10 leider nicht. Dafür ist der Weissabgleich deutlich besser weil automatisch und umfangreicher. Und die Kamera heizt sich dafür auch nicht auf 40-50 Grad auf und nimmt unterbrechungsfrei und zuverlässig bei entsprechender Konfiguration 4-5 Stunden MX-FullHD-Qualität auf. In meinem YouTube-Kanal Madowstone gibt es dutzende Beispiel-Videos der genannten Kameras sogar zeitgleich aufgenommen.

Für mich völlig ausreichend ist der Bildstabilisator alle mal. Man kann keine Wunder erwarten und der Beste seiner Klasse ist er auch nicht. Aber wenn die Kamera auf einem Stativ steht oder an einem Kran hängt ist es vollständig ok. Auch wenn man ruhig steht und aus der Hand filmt (ich hab zugegeben etwas Übung) klappt das im Power IS Mode doch ganz gut.

Gut ist ebenfalls, dass sich selbst professionelle Schnellwechselplatten an der Kamera anbringen lassen Adapter hab ich hier bisher nie gebraucht.

Ebenso gut, wenn auch aufgrund der vielen "software" Filter in der Kamera und Videoverarbeitungssoftware, leider vernachlässigt das 58mm Filtergewinde. Sehr viele Filter (nicht nur ND) sind in dieser größe erhältlich und erschwinglich. Eine 4x Nahlinse (4xDiopter) erlaubt z.B. eindrucksvolle "Makro"-Aufnahmen. Weitwinkel und Teleaufsätze sind sowohl von Canon als auch von Dritten verfügbar.

Auffällig schwergängig ist hingegen der Touchscreen. Wer ein Smartphone hat wird sich wundern wie fest man hier drücken muss. Glücklicherweise müssen nicht alle einstellungen über diesen Monitor gemacht werden. Ein Wahlrad und das "Fokus"-Rad können mit die wichtigsten Funktionen übernehmen. Zum Fokusrad ist zu sagen: es erlaubt zwar ein superweiches Fokusieren oder Zoomen, allerdings ist selbst in der schnellsten Einstellung ein sehr großer Drehwinkel notwendig, dies macht schnelle "dramatische" Zooms ala GZSZ schwierig.

Den Automatik-Modus finde ich brauchbar, aber der Cinema-Modus den hätte sich Canon sparen können. Fragen beantworte ich gern. Am beste per You Tube.
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