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Kundenrezension

am 10. Juni 2010
Egal ob Spiderman, Fantastic Four, Dare Devil oder Iron Man, die Helden unserer Kindheit begegnen uns schon längst nicht mehr nur im Comicbuch, sondern auch auf der großen Leinwand und dem heimischen Monitor - letzteres jedoch eher selten mit Erfolg. Kaum verwunderlich also, dass man sich schon in Spielerkreisen unterbewusst damit abgefunden hatte, dass Versoftungen von Comichelden - vor allem wenn sie zeitgleich zu einem neuen Film erscheinen - in der Regel meistens "Gurken" sind.

Umso erfreulicher, dass dem britischen Entwickler Rocksteady Studios das genaue Gegenteil gelungen ist. Grafisch durchaus in der oberen Liga angesiedelt erlebt man mit Batman Arkham Asylum ein fulminantes Comeback des dunklen Ritters. Hier stimmt einfach beinahe alles. Kristallklare Sounds, stimmige musikalische Untermalung, (bis auf eine Ausnahme) hervorragende Sprecherinnen / Sprecher, welche die Charaktere mit Leben erfüllen, ein sehr umfassendes Bewegungsrepertoire, freischaltbare Boni / Challlenge Maps, Gadgets und Upgrades, abwechlungsreiche Twists, ein in sich stimmiges, tiefgehendes, erwachsen-dunkles Szenario aus der Feder des langjährigen Batman Autoren und Harley Quinn Erfinders Paul Dini sowie gelungene Neuinterpretationen der altbekannten Gegenspieler, machen Batman - Arkham Asylum zu der Art von Ausnahme, die man sich als Fan der Charaktere seit Jahren gewünscht hat. Muss man sich im ersten Moment noch durch zahlreiche Handlanger kämpfen, gilt es vielleicht schon im nächsten Augenblick ein kniffliges Rätsel zu lösen, unentdeckt zu bleiben oder wirklich fiesen Zwischengegnern die Leviten zu lesen.

Besonders lobenswert:

Die Performance der Synchronsprecher in Gestalt von Mark Hamil (der bereits in der Batman Zeichentrickserie als Joker brillierte) / Bodo Wolf (der u.a. als Odo aus Star Trek Deep Space Nine in Deutschland bekannt sein dürfte) als Clownprinz des Verbrechens und die perfekt zur Atmosphäre passende Stimme von Kevin Conroy (der bereits Batman in der gleichnamigen Zeichentrickserie synchronisierte) / David Nathan (der u.a. Christian Bale als Batman auch im deutschen Kino die Stimme leiht) sowie die Performance von Arleen Sorkin als Harley Quinn (die ebenfalls ihre Rolle aus der Batman Zeichentrickserie erneut übernimmt) lässt das Herz jedes Fans höher schlagen und auch Diane Pershing ist erneut als Poison Ivy überzeugend. Ebenfalls schön zu sehen, dass Rocksteady nicht dem allgemeinen Trend der Spieleentwickler verfallen ist, die Spieldauer oder gar den Schwierigkeitsgrad zu reduzieren. Stattdessen bietet das Spiel genau die richtige Menge von beidem und wem es zu einfach ist, der darf aus einem der 3 wählbaren Schwierigkeitsstufen die nächsthöhere auswählen (Vorsicht! Bereits "Normal" hat es in sich). Die Liebe zum Detail, die das Entwickler Team beweist zeigt, dass hier selbst Batman Fans am Werk waren die sich mit der Materie auskennen und den "Größten Detektiv aller Zeiten" gekonnt in Szene zu setzen wussten.

Doch trotz allem (verdienten) Lobgesang, hat auch dieses Spiel seine Schwächen. Der viel beworbene 3D Effekt etwa, fällt eher marginal aus. Die neue Verkleidung von Jokers allgegenwärtigem, weiblichen Sidekick Harley Quinn als sexy Krankenschwester, will nicht ganz zum Charakter der Figur passen und man sehnt sich bereits nach kurzer Zeit nach dem altbekannten, liebgewonnen Harlekin Outfit des Charakters, wodurch dessen Name überhaupt erst Sinn ergibt zurück. Leider gilt selbiges auch für die deutsche Sprecherin der Figur, die den tragikomischen Charakter nicht zu verstehen scheint. Im Gegensatz zu Arleen Sorkin wirkt sie oberflächlich, ja fast schon langweilig - warum nicht auf Ela Nitzsche (die bereits in der Zeichentrickserie als Quinn zu hören war) zurückgegriffen wurde, ist unverständlich. Die Mini-Boss Gegner (Titanen) stammen ab einem bestimmten Punkt im Spiel aus der Giftkiste der virtuellen Retorte und werden viel zu häufig verwendet, gleiches gilt auch leider für die Insassen von Arkham Island, die locker als Clon statt als Clown Armee durchgehen könnten. Auch schade ist, dass die Entwickler leider versäumt haben die Modding Fans zu unterstützen die in der PC Demo bereits zahllose Skins für das Batman Model erstellt hatten - diese sind nämlich in der PC Vollversion nicht mehr verwendbar. Leider hat auch Rocksteady nicht auf ein freies Speichern gesetzt sondern verwendet Checkpoints - die jedoch meistens (mein einer Ausnahme: Boss Kämpfe) fair gesetzt sind.

Wer dem Spiel auf PC oder 360 jedoch diese kleinen Ausrutscher verzeihen kann, der wird mit einem Feuerwerk an Wortspielen, Anspielungen, gelungenen Rätseln sowie einer knackigen Mischung aus Stealth und Action belohnt, wie sie eines Batman würdig ist. Die sehr intuitive Steuerung geht bereits nach kurzer Zeit locker von der Hand und wirkt gut durchdacht. Wer der englischen Sprache mächtig ist, dem sei speziell die multilinguale Version des Spiels ans Herz gelegt denn Mark Hamil muss man in seiner "Lebensrolle" als Joker einfach erlebt haben. "Ohhh, isn't that cute? Little Bats is sleeping. Someone finish him off!" wobei jedoch auch sein deutsches Pendant durchaus zu begeistern weiß.

Batman - Arkham Asylum bekommt "wahnsinnige" 4 von 5 Sternen, weil man leider keine halben Sterne vergeben kann (sonst wären es 4,5) und eine direkte Kaufempfehlung für alle Batman Fans, die sich schon immer mal wirklich wie der dunkle Ritter fühlen wollten. Joker, Scarecrow, Harley Quinn, Killercroc und Poison Ivy Einhalt zu gebieten, hat selten so viel Spaß gemacht.

Bleibt nur zu hoffen, dass der bereits angekündigte Nachfolger genauso gut bzw. noch besser wird. Zu schade, dass sich Hamil danach zurückziehen und damit auch die Rolle des Jokers an den Nagel hängen will.
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