flip flip Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos Learn More Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle Alexa BundesligaLive

Customer Review

on March 28, 2014
Es wird ein recht grober Überblick über das Schaffen dieser Schweizer Rock-Ikonen geworfen. Dabei werden alle unentbehrlichen Klassiker("Headhunter" kann Marc Storace leider nicht mehr adäquat umsetzen) zum besten gegeben und zusätzlich hauptsächlich das aktuelle Studio-Album Dirty Dynamite promoted, Songs der 2.Reihe ihrer 80er-Erfolgsalben fehlen nahezu gänzlich. Ich persönlich bin froh dass wenigstens das erste musikalische Ausrufezeichen in neuer alter Besetzung, nämlich die Glam-Rock-Party-Single "Live for the Action" mit drauf ist. Vom erfolgreichen Comeback-Album Hoodoo hat man leider nur den Quasi-Titelsong "Hoodoo Woman" mit dazu genommen. Darüber hinaus ist noch "Hellraiser" in einer umarrangierten abgehackteren Version zu hören, die allerdings nicht besser kommt als die Originalversion. Ansonsten sind gerade die Songs anfangs des Albums etwas ungenau gespielt, so dass die echte Heavy Rock-Power etwas verpufft, trotz dreier Gitarristen. Das Medley mit dem genialen Rock City und den beiden neuen angespielten Songs schafft auch nur einen kleinen Einblick in diese gelungenen Songs, bei "Easy Rocker" hat man den 2.Vers total unter den Tisch fallen lassen. Gerade bei den anfangs gespielten neuen Songs "Hallelujah RocknRoll" und "Go Baby Go" fällt auf, dass Sie eben doch qualitativ nicht an die Klassiker heranreichen können, obwohl sie in der Live-Version eine bessere knalligere Figur als auf der Studio-CD abgeben. An der erdigen Produktion von Basser Chris von Rohr gibt es nichts zu bemängeln, obwohl Sie hie und da etwas dumpf wirkt. Die raue dreckige Stimme des niemals alternden Marc Storace ist nach wie vor das Hauptaushängeschild der Altrocker.

Besser, energiegeladener und auch von der Setlist vollständiger finde ich die letzte Doppel-Live-CD von 2004 Fire and Gasoline, bei der nur wenige Wünsche offenbleiben. Wer sich aber nur mal einen groben Überblick und ein aktuelles Statement dieser Band zulegen möchte ist mit diesem Live-Album hier gut bedient.

Nachtrag:
Möchte noch ein Statement zur neuen Besetzung abgeben. So ein Filigrantechniker wie Mandy Meyer passt nicht zu Krokus. Bei Krokus sind satte tight gespielte Riffs gefragt, und keine Frickelshow. Live auf der Bühne wirkt Mandy Meyer wie ein Hofnarr, seine häufigen technischen Einlagen gehen desöfteren schief und fallen eigentlich meist negativ auf. Dass man die Solos auch innerhalb eines Songs zwischen Fernando von Arb und Mandy Meyer aufteilt, ist auch nicht gerade die Königslösung, weil immer beim Übergang ein Loch entsteht und beide einfach einen zu unterschiedlichen Spielstil haben, aber Fernando von Arb ist eben das unumstrittene Original von Beiden. Mark Kohler mimt dagegen einen klasse coolen Rythmus-Gitarristen mit straightem fetten Sound. Neu-Drummer Flavio Mezzodi hat auch noch nicht den richtigen Drive und die richtigen Fills an den richtigen Stellen vorzuweisen, er muss erst noch zu einem richtigen Heavy Rock-Drummer geformt werden. Ich bin eh der Meinung dass bei diesem verschwitzten straighten Heavy Rock-Sound 3 Gitarren einfach zu viel sind und man sich eher gegenseitig auf den Füssen herumsteht. Mandy Meyer soll zu 100% sich Unisonic widmen und bei Krokus wieder den Abgang machen, man kann ihn ja freundschaftlich in der Hinterhand halten, falls jemand krankheitsbedingt ausfällt.
Was mir bei Live-Konzerten der Band noch negativ auffällt, das ist dieser übertriebene Einsatz von Coverversionen, als wenn die Band nach fast 40 Jahren nicht genügend eigene Songs auf Lager hätte, muss man, komischerweise wie fast alle Schweizer Rockbands, wirklich das 1000 mal von X Bands gecoverte "Mighty Quinn" auch bringen - schliesslich gehe ich ja zu Krokus um Krokus-Songs zu hören. Man sollte lieber wieder ein paar eigene Songs der 2.Reihe mit ins Live-Programm aufnehmen:"To the Top","Im on the Run","Bad Boys Rag Dolls","Stand and be counted","Celebration","Night Wolf","Winning Man" oder "Ready to Rock".
Und es ist da noch neuerdings die Unart bei vielen Songs("Headhunter","Easy Rocker") die 2.Strophe einfach unter den Tisch fallen zu lassen.
Warum man so einen klasse Vorzeige-Song wie "Long Stick goes Boom" im Mittelteil umarrangiert hat und es nicht bei der jedermann bekannten Original-Version belässt, bleibt für mich auch ein nicht nachvollziehbarer Wermutstropfen.
Man muss andererseits aber auch nicht Alles verstehen.
Ein Live-Album sollte ja für die Fans auch immer eine Erinnerung an die letzte Tour sein. Warum man aber bei Krokus bei Konzerten nach der Veröffentlichung des Live-Albums exakt denselben Set erneut spielt(zumindest bis Song 10)erschliesst sich mir nicht so ganz.
1010 comments| 13 people found this helpful. Was this review helpful to you? Report abuse| Permalink
What's this?

What are product links?

In the text of your review, you can link directly to any product offered on Amazon.com. To insert a product link, follow these steps:
1. Find the product you want to reference on Amazon.com
2. Copy the web address of the product
3. Click Insert product link
4. Paste the web address in the box
5. Click Select
6. Selecting the item displayed will insert text that looks like this: [[ASIN:014312854XHamlet (The Pelican Shakespeare)]]
7. When your review is displayed on Amazon.com, this text will be transformed into a hyperlink, like so:Hamlet (The Pelican Shakespeare)

You are limited to 10 product links in your review, and your link text may not be longer than 256 characters.


Product Details

4.7 out of 5 stars
12
€6.99+ Free shipping with Amazon Prime