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Kundenrezension

TOP 500 REZENSENTam 26. Oktober 2013
Francine Shapiro, die „Erfinderin“, des EMDR Psychotherapieverfahrens hat mehrere Bücher veröffentlicht, seitdem sie diese sehr wirksame Technik 1987 entdeckte. So, „EMDR Grundlagen und Praxis“. Mit Margot Silk-Forrest, das Buch „EMDR in der Praxis“ und schließlich den Band „EMDR als integrativer Ansatz“.
Dieses neue Buch in einem neuen Verlag, stellt diese wertvolle Traumatherapie vor die bereits von 70000 Therapeuten auf der ganzen Welt erlernt wurde. In diesem Buch finden sich viele Fallbeispiele eingewoben. Sie stammen von einer Vielzahl befreundeter Therapeuten, die diese Technik anwenden. Darunter auch Arne Hofmann, der in Bergisch Gladbach das EMDR Deutschland, Ausbildungsinstitut betreibt, sowie von der Trauma-Therapeutin Helga Matthess.
In den früheren Veröffentlichungen, vor allem in dem Lehrbuch, „Grundlagen und Praxis“, ging es selbstverständlich um schwerste Fälle. Menschen die als Kriegsveteranen, das was sie in Vietnam erlebt hatten, nicht bewältigen konnten. Die noch nach Jahrzehnten von den Bildern, die sie nicht vergessen konnten, geplagt wurden.
Selbstverständlich gibt es ein definitionsgemäßes Verständnis von einem Trauma. Dass dieses für uns unvorhergesehen ist, wir selbst, oder ein nahestehender Mensch in Lebensgefahr gerät, wir Zeuge eines solchen Ereignisses werden. Dass ständig wiederkehrende Bilder, oder Erinnerungsfragmente, auch Schmerzen, uns plagen, und diese Beschwerden über einen längeren Zeitraum bestehen.
Man hat den Eindruck, es geht nicht mehr nur um die ganz großen, katastrophalen Vorkommnisse, die im Krieg, bei Naturkatastrophen, oder einem schicksalhaften Ereignis stattfinden.
Es geht in einer großen Zahl der Beispiele, um das Trauma des alltäglichen Lebens. Es handelt sich häufig um Ereignisse, die vergessen wurden. Die meist viele Jahre, Jahrzehnte zurück liegen. Die Trennung der Eltern. Allein gelassen zu werden, weil äußere Erfordernisse dies verlangten. Ereignisse von denen nur ein einziger Fetzen, die Erinnerung an einen spitzen Schuh, eine rote Socke, oder jemand der sich umdreht und in ein Auto steigt, übrig geblieben ist, ohne dass derjenige der in der Therapie ist, sagen könnte, warum das so ist.
Shapiro stellt eine Reihe von Techniken vor, die helfen das Trauma zu erfassen, und es einzugrenzen. Es gibt ein so genanntes Standartprotokoll, das für viele Therapien sehr hilfreich ist. Es gibt mittlerweile aber auch einige Varianten. Die meisten Therapeuten beherrschen auch andere Techniken, und so gibt es Elemente, von denen wir auch bei anderen namhaften Therapeuten erfahren, z.B. die Vorstellung eines „Sicheren Ortes“, die immer wieder, als Protagonist zu der Sicht auf das traumatische Ereignis, eine Rolle spielt.
Ich wurde auf dieses Buch zuerst durch den Untertitel aufmerksam. „Trauma-Selbsthilfe nach der EMDR- Methode“. Das hat mich interessiert. Tatsächlich habe ich gefunden, wonach ich gesucht habe. Wenn jemand eine erfolgreiche Therapie, bei einem erfahrenen Therapeuten hinter sich hat. Wenn er wieder Zugang hat, zu den Bildern, die den Kern seines Traumas ausmachen, und das in professioneller Begleitung aufgearbeitet wurde, kann er diese Technik auch für seine tägliche Selbstfürsorge nutzen. Ich nehme einmal an, dass Therapeuten diese Techniken ohnehin selbst nutzen um am Abend, wenn sie eine Anzahl belastender Erfahrungen von ihren Patienten erfahren haben, die Last zu verringern. Wer das nicht kann, brennt aus, bleibt kein guter therapeutischer Begleiter.
Die Übersetzerin des Buches Karin Petersen hat Bücher von Peter Levine übersetzt, und viele andere.
Das ist kein Buch, das Bekanntes aus anderen Werken rekapituliert. Wer erste eigene Erfahrungen als Therapeut mit dieser Methode sammelt, wird froh sein, viele Hinweise zu finden, wie er sicher und erfolgreich vorgehen kann.
Für die erfahrene Therapeutin, finden sich Stellen, wo sie sagt, das habe ich auch so gemacht, oder würde es so machen. So ist es kein ausgesprochenes Lehrbuch, aber es ist nach 25 Jahren Erfahrung mit dieser Methode, eine reife Ernte.
Dazu haben viele Therapeuten beigetragen, die in unterschiedlichsten Arbeitsfeldern tätig sind. Bei der Schilderung aus dem Strafvollzug, oder von verhaltensauffälligen Schülern, habe ich gedacht, für manche Menschen wäre es ein Segen, wenn sie so früh wie möglich einem Therapeuten begegnen würden, der diese Methode beherrscht. So könnte manches Leiden vermieden werden.
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