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Kundenrezension

23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Phantasie, aber bitte anspruchsvoll..., 8. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe: Band 2 - Roman (Taschenbuch)
So, nun habe ich mich einigermaßen vom zweiten Band der SoG erholt (und dafür habe ich nicht mal einen Psychiater gebraucht) und kann mich an meine zweite Rezension begeben.
Zum Schreibstil werde ich mich nicht mehr auslassen, denn er ist (leider, leider) kein Deut besser geworden. Okay, Ana kaut nicht mehr so oft an ihrer Lippe und Knurren und auf die Hände starren kommt nicht mehr auf jeder zweiten Seite vor. Dafür musste ich leider feststellen, dass die die hyperaktive innere Göttin nicht in den Olymp aufgestiegen ist, sondern weiterhin in Ana ihr ereignisvolles Dasein führt, die Ausführung allerlei spastischer Bewegungen inklusive. Auch die zahlreichen Orgasmen lassen Ana nach wie vor in tausend Teile zerfallen, während Christian sie „voll und ganz ausfüllt“ – es musste natürlich auch im zweitem Band unzählige Male wiederholt werden - für ganz blöde Leser mit gestörtem Langzeitgedächtnis oder für die, die das erste Band schon vollkommen aus ihrem Gedächtnis verbannt haben, wie einen schlechten Traum.
Dafür hat die Autorin nun versucht, etwas Spannung in die Handlung einfließen zu lassen. Das war meiner Ansicht nach genauso erfolgreich, als wenn ein Elefant versuchen würde, im Bolshoi Theater Schwanensee vorzuführen. Mal abgesehen von der sonst völlig realitätsfremden Handlung, oder eben das, was zwischen die Sexszenen hineingestopft wurde.
Ich verstehe, dass es sich hierbei um Phantasien der Autorin handelt. Aber bitte, wenn man sich entscheidet, diese der Öffentlichkeit zu präsentieren, dann bitte in ansprechender Aufmachung und mit Anspruch, sonst sollte man sie im Tagebuch unter dem Kopfkissen lassen.
SPOILER!!!
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Wer bitte findet es anregend, seinen Alltag komplett kontrollieren zu lassen. Angefangen vom Auto (das hatten wir ja im ersten Teil schon) bis zum Frauenarzt…pardon…Ärztin, denn unser Mr Grey würde ja keinen Mann an Ana ran lassen, die Ana auch prompt bei Christian zu Hause untersucht, wo alle normalen Frauen in eine Praxis gehen. Und als Ana tatsächlich mal eine Anstellung findet, kauft Christian prompt den Verlag, bei dem sie arbeitet, damit sie bloß nicht seiner Kontrolle entkommt. Ne, ist klar…es wundert mich, warum er nicht direkt die ganze Stadt oder am besten den ganzen Planeten gekauft hat – wer weiß, wohin es Ana noch verschlägt, da muss man doch vorsorgen! Und während des Arbeitstages sind beide damit beschäftigt, sich mit inhaltslosen Mails zu bewerfen. Nach Feierabend gehen sie dann zu banalen einschläfernden Dialogen über, die sich wie eine kaputte Schallplatte nur um ein Thema drehen, nämlich Christians angebliche Probleme. Die kläglichen Versuche der Autorin, die Spannung in Bezug auf die Entwicklung dieser Beziehung aufrechtzuerhalten, gehen im Meer von Sex und dümmlichen Geschwafel komplett unter. Ana wiederholt ständig, wie sehr sie ihn liebt (weil er so makellos schön ist) und er kriegt einen epileptischen Anfall, weil er denkt, sie wäre gegangen. Welcher Leser soll denn bitte noch glauben, dass die beiden NICHT ihr Leben lang auf rosaroter Wolke schweben werden – die eventuellen Zweifel wurden spätestens mit Christians Heiratsantrag aus der Welt geschaffen. Die Pseudo-Streitigkeiten (z.B. wenn Ana sich mal erdreistet, mit ihrer Freundin was trinken zu gehen) werden dann mit einer ordentlichen Runde Gevögel beigelegt. Alles super!!!
SPOILER ENDE!!!

Anstatt mal einen ordentlichen Schreibstil auf's Parkett zu legen, beschäftigt sich die Autorin damit, nach allerlei delikaten Speisen und teuren Weinen zu googeln und diese dann dem Leser auf möglichst vielen Seiten wie Pfeffer in die Augen zu streuen. Hätte sie mal besser ihre Zeit in einen anständigen Schreibkurs investiert, ließen sich die 600 Seiten vielleicht auch ohne Schlafattacken lesen.

Fazit:
Ich wurde tatsächlich nicht mehr so oft aggressiv, wie beim ersten Buch. Vielleicht habe ich auch mehr überblättert oder bin mittlerweile desensibilisiert. Null Logik, null Entwicklung der beiden Charaktere, null Spannung. An einigen Stellen tatsächlich süß geschrieben – aber bitte, muss man dann diese Szenen endlos wiederholen? Wenn man ewig an dem Kaugummi kaut, wird er auch nicht besser…
Am Ende bleiben ein Berg aufgerissener Kondompackungen und ein voller Mailspeicher zurück – mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
Leute, ich tue mir aber auch das dritte Band an – und eine Rezension wird es auch dazu geben! Das ziehe ich jetzt bis zum bitteren Ende durch.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 09.07.2013 17:10:27 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 09.07.2013 17:11:20 GMT+02:00
Mixoparthenos meint:
Tapfer, tapfer, kann ich da nur sagen ...

Liebe Lady Gaga, nachdem mir Ihre Rezension zu SoG I schon so gut gefallen hat, möchte ich Ihnen auch zu dieser hier meinen Beifall spenden.
Zumal ich selbst es beim besten Willen nicht geschafft habe, nach Band 1 noch weiteres plattes Geschreibsel von Frau James reinzuziehen. Dafür waren mir meine (vielleicht vereinzelt vorhandenen) Gehirnzellen denn doch zu schade.

Daher zolle ich Ihnen nochmals meinen Respekt und hoffe, dass Sie es mit Ihrer Rezension schaffen, den ein oder anderen unentschlossenen Leser zu einer vernünftigen Entscheidung, ob er das Buch nun lesen soll oder nicht, zu verhelfen.

Liebe Grüße von der
Schlangenjungfer

Veröffentlicht am 23.05.2014 13:23:48 GMT+02:00
Keniabohne meint:
Ich hab mich kringelig gelacht Lady Gaga. Super Reszession. Ich finde die Bücher auch so langweilig und habe noch nie ein Buch gelesen in dem sich eine Wiederholung an die nächste reiht. Merken das manche Lesen nicht ?
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