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Kundenrezension

am 8. Mai 2012
1999 David Finchers Adaption (Das seltsame Leben des Benjamin Button, Sieben) den Nerv der Generation Fernsehen, der Generation Genügsamkeit, die 'keinem Krieg und keiner großen Depression' ausgesetzt ist und auch ich gestehe: Das Buch war vergessen, nachdem das Dreigestirn Pitt, Norton und Bonham Carter einschlug.

Es scheint jedoch, wer sich Palahniuks Worten widmet, bevor er sich Thriller-Guru Fincher, Pitt und Co. zu Gemüte führt, entgeht der üblichen Ernüchterung, die der Leser bei Literaturverfilmungen so oft empfindet. Alles, was Fincher in das Manuskript an neuem Szenenmaterial einflechtet, fühlt sich für den Romankenner nicht wie eine unerwünschte Ergänzung oder Veränderung des chronologischen Verlaufs von Palahniuks Lesestoff an, sondern wie eine betonende Hommage an dessen Fähigkeit mit der Leserpsyche zu spielen. Die Wirkung die Palahniuk mit Worten erzielt, untermalt Fincher mit visuell-schroffer Momenthaftigkeit, die selbst der Autor als ultimative Effizienz seines Werks beschrieb und die ihn gar neidisch machte.

Gefühlte 90% aller Dialoge und Sequenzen wurden übernommen und durch Finchersche inhaltliche Verknüpfungen vervollständigt. Die einzige wirklich wahrnehmbare Änderung scheint das große Finale zu sein, das im Gegensatz zum Film buchtechnisch eher mau, aber nicht weniger sozialkritisch ausfällt. Zudem entlockt der Film durch Brad Pitts häufig urkomische Tyler-Interpretation deutlich mehr Situationslacher als es die literarische Vorlage tut, in der die Ziellosigkeit des Erzählers dominiert. Während man über die grandiose Wirkkraft der drei Hauptdarsteller im Grunde gar nicht mehr zu diskutieren braucht, kann die seltene Symbiose, das Ineinandergreifen zwischen Palahniuk und Fincher, zwischen Literatur und Film bei Fight Club Seiten wissenschaftlicher Arbeiten füllen.

Der Sieger: Der Film. Aber einschlägige und durchdringende, pure Krassheit ' auf Papier und Filmrolle.
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