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Kundenrezension

am 1. Februar 2010
als das Spiel neu war hab ich mich natürlich vom Hype anstecken lassen und musste es haben. kurz angezockt, fand ich Assassin's Creed auf den ersten Blick sehr seltsam. daraufhin landete es erstmal im Schrank... zur Überbrückung der Wartezeit auf Bioshock 2 hab ich dem Game jetzt nochmal eine Chance gegeben.

nachdem ich den fünften von neun (?) Auftragsmorden erledigt habe, muss ich leider sagen: das Spiel ist wirklich nur Mittelmaß. die so über alles gelobte Story konnte ich jetzt auch noch nicht entdecken, eher im Gegenteil: Altair killt brav, wie es ihm befohlen wird, obwohl die Opfer beteuern, für eine gute Sache zu arbeiten... mittlerweile hab ich eher das Gefühl, einen Psychokiller zu spielen statt einen edlen Assassinen der die Städte nur von Tyrannen befreien will.

ansonsten läuft das Spiel streng nach Schema F: Auftrag holen, in die jeweilige Stadt reiten, zum Assassinen-Büro latschen, einige Hinweise kriegen, auf Türmchen klettern um zu erfahren wo man denn nun hin muss, ein paar Mini-Aufträge erledigen (Taschendiebstahl, "Verhören" [Tracht Prügel verabreichen]...), nochmal zum Büro, Zielperson erledigen. wenn man will, kann man noch weitere Mini-Aufträge erledigen, diese dienen eigentlich nur dazu, die Gesundheitsanzeige zu verlängern auf dass man in Gefechten länger durchhält.

die Gefechte selbst sind mehr oder weniger reines Button-Mashing. da meistens mehrere Gegner gleichzeitig angreifen, ist es so gut wie unmöglich, die Counter-Kombos gezielt anzuwenden. das hätte man auf jeden Fall besser lösen müssen. weiterer Kritikpunkt: die Steuerung allgemein. zum Beispiel: man rennt vor den Wachen weg und will schnell den nächsten Heuhaufen erreichen, um sich zu verstecken. leider ist die Tastenkombination für "rennen" genau dieselbe wie für "an Wand hochklettern". mir passiert es ständig, dass Altair - statt vor den Wachen zu fliehen - auf einmal an einer Wand hochrennt. wenn man Pech hat, geht's aber dann nicht weiter an der Wand hoch - und Altair sitzt seelenruhig auf seinem Holzbalken und lässt sich von den Wachen abschießen. das NERVT gewaltig.

fast so sehr wie die Bettlerinnen, die einem vor der Nase rumlaufen und einen um Geld anbetteln. leider gibt es in diesem Spiel kein Geld - gerne würde ich den Mädels ein paar Münzen zuwerfen, allein um sie los zu sein - geht aber nicht. also muss man gefühlt minutenlang um die Bettlerinnen rumlatschen. killen darf man sie leider nicht, das wird bestraft. ähnlich nervig: betrunkene Stadtbewohner, die Altair schubsen. ich habe das Gefühl, diese beiden Elemente wurden extra eingebaut, um den Spieler zu nerven - denn einen Sinn haben sie für das Spiel nicht. die wachen sind auch so eine sache. für ein open-world-spiel sind sie viel zu streng - es reicht oft schon, wenn man nur zu nah an ihnen vorbeiläuft, da schlagen sie schon alarm. entspanntes erkunden der stadt (zum beispiel um die vielen versteckten flaggen zu finden) fällt somit ziemlich flach, denn rennen darf man auch nicht, das wäre verdächtig - und wer will schon im Schneckentempo durch drei große Städte schleichen, die sowieso alle sehr ähnlich aussehen? also ich nicht.

ich werde versuchen das Spiel durchzuzocken, denn ich hasse es eigentlich, mittendrin aufzuhören - Assassin's Creed bietet aber viel zu wenig für den Riesenhype, der um das Spiel gemacht wurde. der Spielspaß bleibt für mich leider komplett auf der Strecke. da hatte ich mit dem "Saboteur", der vom Spielprinzip ähnlich ist, deutlich mehr Spaß. mal sehen ob Assassin's Creed 2 besser gelungen ist...
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