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Kundenrezension

26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ja, es ist ein Film über den christlichen Glauben aber auch über so viel mehr, 11. März 2014
Rezension bezieht sich auf: BEDINGUNGSLOS - Nach einer wahren Begebenheit (DVD)
Ja, in diesem Film geht es um den christlichen Glauben, die Liebe Gottes, etc. Ich kann mit Gott und dem Ganzen nicht besonders viel anfangen. Ich bin nicht gläubig und ich rege mich regelmäßig darüber auf, dass so viele Filme und Serien verbreiten, dass man einfach nur behaupten muss man habe "zu Gott gefunden" und schon wären einem in den USA alle Sünden vergeben. Ob das stimmt kann ich nicht beantworten, aber es wirkt irgendwie sehr aufgesetzt.

Nun, in diesem Film geht es um die Liebe Gottes und um einen Straftäter der zu Gott gefunden hat. Den Unterschied macht jedoch, dass es hier auch um eine Frau geht, die ihren Mann verloren hat und sich seit dem selbst tot fühlt. Als sie ihr Leben beenden will treten plötzlich zwei Kinder in ihr Leben. Und durch diese Kinder findet sie ihren besten Freund aus Kindertagen wieder. Joe ist der Straftäter. Er stahl 200 Dollar und landete dafür 8 Jahre hinter Gittern. Mittlerweile kümmert er sich rührend um benachteiligte Kinder, die ihn "Papa Joe" nennen. Durch Joe und diese Kinder findet Sam ins Leben zurück.

Wenn man es so liest klingt die Handlung recht platt aber das ist sie nicht. Selten hat mich ein Film so emotional mitgenommen. Die Schauspielerin, die Sam spielt ist so unglaublich überzeugend in ihrer Rolle. Man leidet mit ihr und schließlich schafft sie es, dass man ihren Schmerz nachvollziehen kann. Taschentücher sind für diesen Film Pflicht. Darüber hinaus ist er aber auch inspirierend wenn man sieht, wie viel ein einzelner Mensch bewirken kann.

Ich kann diesen Film absolut empfehlen!
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 01.10.2014, 00:28:56 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 01.10.2014, 01:09:23 GMT+2
fanny65 meint:
Ihre Rezension gefällt mir! Sie ist die einzige von all den vielen, die etwas mehr in die Tiefe geht gegenüber diesem doch offensichtlich doch ganz besonderen Film, den ich mir nach Ihren Worten irgendwann auch gern mal anschaffen und ansehen möchte.

Sie schreiben, Sie könnten "mit Gott und dem Ganzen nicht viel anfangen". Wenn ich eines verstehe, dann das! Ich selbst war fast die Hälfte meines Lebens ganz weit weg von alledem, haderte sehr, hatte viele "Gegenbeweise"..

Doch eines Tages gab es einen richtiggehenden "Klick" bei mir. Als ich eines Tages nach unendlich vielen Jahren voller schwerster Lebensstürme und immer allein auf verloren scheinendem Posten kämpfend, einmal total erschöpft und zerzaust dastand, sprachlos, dass und was ich alles bis zu diesem Tag überlebt hatte. Und mich trotz allem doch erstaunlich stark und unversehrt fühlte. Das wunderte mich ausgesprochen. In dem Moment passierte etwas mit mir, das Ihnen vielleicht "das Ganze um Gott" etwas mehr bewusst machen könnte. Etwas, was mich in einem Augenblick zu meiner totalen Überraschung vollkommen die Seite wechseln ließ. Ich sagte mir: Was da alles hinter dir liegt, das hat dich so unmenschlich viel Kraft gekostet, das hätte kein Mensch überlebt. Jeder Andere hätte sich da irgendwann den Strick gegeben oder wäre aus dem Fenster gesprungen. Aber du hast das nicht getan. Hast durchgehalten, bist immer wieder aufgestanden und hast immer wieder weitergemacht. Die Hoffnung nie aufgegeben. Kann man als Mensch überhaupt so viel Kraft haben?!

In diesem Moment wirde mir schlagartig bewusst: Nein, das kann man eigentlich nicht. Aber ich habe die Kraft bekommen. Ich habe sie geschenkt bekommen - und weil sie mir kein Mensch geschenkt hatte, kann das nur Gott gewesen sein. Da gab es kein Nachdenken für mich mehr. Da war nur noch Überzeugtheit - und Bewusstsein: Auch wenn ich sie nicht sehe, gibt es sie doch ganz offensichtlich, diese göttliche Kraft. Diese Allmacht, die die Dinge lenkt, dass sie irgendwann für dich am Ende doch gut werden lassen. Und du kannst, du darfst sie spüren. Du darfst jederzeit um sie bitten. Und dann darfst du sie nutzen.

Wie der "Zufall" wollte, fiel mir damals ein Bibelvers in die Hand, welcher lautet: "Es ist ein köstlich Ding, dass das Herz fest werde, welches geschieht durch Gnade." Was wollte ich mehr. Was brauchte ich mehr? Nichts!

D a s , liebe Dark Rose, ist damit wohl mit diesem Ausdruck gemeint, "Zu Gott gefunden haben". Konkret wird in diesen Worten also das innere Festwerden eines Menschen beschrieben, das tatsächlich auf Grund eines einzigen Augenblick des Erkennens eine ganz plötzliche, totale innere Wandlung bewirkt.

Eine Verwandlung, die zur Folge hat, dass dem Mensch urplötzlich bewusst wird: "Ich war und bin in allen Zeiten meines Lebens, den guten wie den schwer(st)en, und auf allen meinen Wegen (auch den schiefen) immer hindurchgekommen, Stück für Stück vorangekommen. Als hätte mich dabei irgendetwas beschützt, geführt, begleitet - und in entscheidenden Augenblicken mir die richtige Richtung gezeigt. Etwas, das mir immer wieder neue Kraft gegeben hat, selbst in den schlimmsten Zeiten. Oder es geschah auch immer wieder einmal, dass sich mir auf einmal etwas innerlich in den Weg stellte, verhinderte, dass ich etwas Dummes tat, es lieber ganz anders machte als ich vorhatte.... Wie oft auch stand mir in meinen Lebenskrisen kein Mensch wirklich zur Seite. Musste ich allein durch die Hölle. Und dann kam im schlimmsten Fall doch immer wieder, wie aus dem Nichts, eine rettender Gedanke, ein rettender (bis dahin ganz unbekannter) Mensch, der völlig überraschend und uneigennützig half... Und, eh' ich mich's versah, stand ich wieder auf meinen Beinen! Kann all das wirklich nur Zufall gewesen sein? Und plötzlich wird einem bewusst, da kann nur Gott im Spiel gewesen sein. Das ist die einfachste, die genialste - und die überzeugendste Erklärung - mit ihr wird das Leben in aller seiner Erdenschwere plötzlich leicht.

Denn das Wissen "Ich war und bin offensichtlich immer geführt und beschützt" gibt wiederum Kraft und Vertrauen in das Wagnis, sich ab jetzt vollkommen auf Gott, auf seine Führung und seinen Schutz zu verlassen. Sich durch nichts mehr erschüttern, nicht mehr aus dem Gleichgewicht bringen zu lassen, sondern sich absolut "gelotet" fühlen zu dürfen und allen künftigen Wellen des Lebens immer besser und immer leichter standhalten zu können.

Ja, wenn einem dieser besondere Moment dann aber wirklich geschenkt wurde, ist das schon eine gewaltige, durchaus überwältigende Bewusstseinserfahrung. Sie schenkt einem ein zunehmend tiefes inneres Selbst- und vor allem Gottvertrauen. Irgendwann sogar ein absolutes Vertrauen! Ein Gottvertrauen, das hinfällig werden lässt, was man zuvor - wenn überhaupt! - tatsächlich an "Sünden" begangen haben könnte (.. und was heißt schon "Sünde"? Ist das nicht ein von Menschen gezimmertes Begriffskonstrukt, das es liebt, mit dem Finger gern auf die "Schuld" Einzelner zu zeigen, davon aber gern ablenkt, dass ein jeder von uns - auch man selbst - seine ganz persönlichen Strickfehler hat, seine ureigene Geschichte, seine Schwächen, die Anderen u.U. auch Schaden zufügen können? Und heißt es nicht "Wer unter euch ohne Fehler ist, der werfe den ersten Stein!"?

Für Gott, denke ich mir mit meinem kleinen Menschenverstand, zählt nicht das, was war, sondern, was jetzt ist. Und was der Mensch künftig mit und aus seinem Leben macht.

Ich stelle mir vor, von Gottes Gegenwart überzeugt zu sein, macht, dass man ohne weiteres große Aufheben einfach Gott in sich weiß. Nachdem man die Zweifel an Gott verloren hat, hat man sich doch, ja, mit ihm und seiner Existenz versöhnt, oder? Das aber bewirkt weiteres Erstaunliches: Das man überhaupt versöhnlich wird. Sich mit sich versöhnt. Mit den Mitmenschen. Mit dem Leben. künftig nur noch nach Vorne sieht, nicht immer wieder mehr zurück.

Wem erst ein festes Herz durch die Gnade der (oft auch Selbst)Erkenntnis geschenkt bekommen ist, dem gelingt es auch immer besser, auf jedes mögliches Fehlverhalten bei sich zu verzichten, sondern statt dessen immer mehr im Geist der Liebe und auf dem Weg des Friedens zu handeln. Auch, sich für seine Mitmenschen - und durch sie für die Gesellschaft - im christlichen Geist zu engagieren. klingt nicht dies in Ihrer Rezension im Blick auf den Film schon an?

Veröffentlicht am 01.10.2014, 01:00:52 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 01.10.2014, 01:21:02 GMT+2
fanny65 meint:
Ihre Rezension gefällt mir! Sie ist die einzige von all den vielen, die etwas mehr in die Tiefe geht gegenüber diesem doch offensichtlich recht besonderen Film, den ich mir gerade nach Ihren Worten irgendwann auch gern mal anschaffen und ansehen möchte.

Sie schreiben, Sie könnten "mit Gott und dem Ganzen nicht viel anfangen". Wenn ich eines verstehe, dann das! Ich selbst war fast die Hälfte meines Lebens, haderte sehr, hatte viele "Gegenbeweise" und war innerlich sehr weit weg von alledem..

Doch eines Tages gab es einen richtiggehenden "Klick" bei mir. Als ich eines Tages nach unendlich vielen Jahren voller schwerster Lebensstürme und immer allein auf verloren scheinendem Posten kämpfend, einmal total erschöpft und zerzaust dastand, sprachlos, dass und was ich alles bis zu diesem Tag überlebt hatte. Und mich trotz allem doch erstaunlich stark und unversehrt fühlte. Das wunderte mich ausgesprochen. In dem Moment passierte etwas mit mir, das Ihnen vielleicht "das Ganze um Gott" etwas mehr bewusst machen könnte. Etwas, was mich in einem Augenblick zu meiner totalen Überraschung vollkommen "auf die andere Seite" katapulierte. Ich sagte mir: Was da alles hinter dir liegt, das hat dich so unmenschlich viel Kraft gekostet, das hätte kein Mensch überlebt. Jeder Andere hätte sich da irgendwann den Strick gegeben oder wäre aus dem Fenster gesprungen. Aber du hast das nicht getan. Du hast durchgehalten. Du bist immer wieder aufgestanden. Du hast immer wieder weitergemacht. Die Hoffnung nie aufgegeben. Kann man als Mensch überhaupt so viel Kraft haben?!

In diesem Moment wurde mir schlagartig bewusst: Nein, das kann man eigentlich nicht. Aber ich habe sie bekommen. Ich habe sie geschenkt bekommen - und das kann nur Gott gewesen sein. Da gab es kein Nachdenken für mich mehr. Da war nur noch Überzeugtheit - und Bewusstsein: Auch wenn ich sie nicht sehe, gibt es sie doch ganz offensichtlich, diese göttliche Kraft und Allmacht, die die Dinge lenkt, dass sie irgendwann für dich am ende doch gut werden lassen. Und du kannst, du darfst sie spüren. Und vor allem nutzen.

Wie der "Zufall" wollte, fiel mir damals ein Bibelvers in die Hand, welcher lautet: "Es ist ein köstlich Ding, dass das Herz fest werde, welches geschieht durch Gnade." Was wollte ich mehr. Was brauchte ich mehr? Nein, nichts!

D a s , liebe Dark Rose, ist damit mit diesem Ausdruck gemeint, "Zu Gott gefunden haben". Konkret wird in diesen Worten also das innere Festwerden eines Menschen beschrieben, das tatsächlich auf Grund eines einzigen Augenblick des Erkennens eine ganz plötzliche, totale innere Wandlung bewirken kann.

Eine Verwandlung, die zur Folge hat, dass dem Mensch urplötzlich bewusst wird: "Ich war und bin in allen Zeiten meines Lebens, den guten wie den schwer(st)en, und auf allen meinen Wegen (auch den schiefen) immer hindurchgekommen, Stück für Stück vorangekommen. Als hätte mich dabei irgendetwas beschützt, geführt, begleitet - und in entscheidenden Augenblicken mir die richtige Richtung gezeigt. Das hat mir immer wieder neue Kraft gegeben, selbst in den schlimmsten Zeiten. Oder es geschah auch immer wieder einmal, dass sich mir auf einmal etwas innerlich in den Weg stellte und verhinderte, dass ich etwas Dummes tat, es lieber ganz anders machte als ich vorhatte.... Wie oft auch stand mir in meinen Lebenskrisen kein Mensch wirklich zur Seite. Musste ich allein durch die Hölle. Und dann kam im schlimmsten Fall doch immer wieder, wie aus dem Nichts, eine rettender Gedanke, ein rettender (bis dahin ganz unbekannter) Mensch, der völlig überraschend und uneigennützig half... Und, eh' ich mich's versah, stand ich wieder auf meinen Beinen! Kann all das wirklich nur Zufall gewesen sein? Und plötzlich wird einem bewusst, da kann nur Gott im Spiel gewesen sein. Das ist die einfachste, die genialste - und die überzeugendste Erklärung - mit ihr wird das Leben in aller seiner Erdenschwere plötzlich leicht.

Denn das Wissen "Ich war und bin offensichtlich immer geführt und beschützt" gibt wiederum Kraft und Vertrauen in das Wagnis, sich ab jetzt vollkommen auf Gott, auf seine Führung und seinen Schutz zu verlassen. Sich durch nichts mehr erschüttern, nicht mehr aus dem Gleichgewicht bringen zu lassen, sondern sich absolut "gelotet" fühlen zu dürfen und allen künftigen Wellen des Lebens immer besser und immer leichter standhalten zu können.

Ja, wenn einem dieser besondere Moment dann aber wirklich geschenkt wurde, ist das schon eine gewaltige, durchaus überwältigende Bewusstseinserfahrung - und ich bin mir sicher. Irgendwann, wenn Sie älter sind und auf Ihr bestimmt auch nicht immer einfaches Leben zurückblicken, kann auch Ihnen diese blitzartige Erkenntnis bewusst werden. Dann, wenn Sie überhaupt nicht damit rechnen! Und dann werden auch Sie erfahren, welch zunehmend tiefes inneres Selbst- und vor allem Gottvertrauen einem dieses Erlebnis schenkt. Irgendwann sogar ein absolutes Vertrauen! Ein Gottvertrauen, das hinfällig werden lässt, was man zuvor - wenn überhaupt! - tatsächlich an "Sünden" oder sonst welchem "Bockmist" begangen haben könnte (.. im Übrigen: was heißt schon "Sünde"? Ist das nicht ein von Menschen gezimmertes Begriffskonstrukt, das es liebt, mit dem Finger gern auf die "Schuld" Einzelner zu zeigen, davon aber gern ablenkt, dass ein jeder von uns - auch man selbst - seine ganz persönlichen Strickfehler hat, seine ureigene Geschichte, seine Schwächen, die Anderen u.U. auch Schaden zufügen können? Und heißt es nicht "Wer unter euch ohne Fehler ist, der werfe den ersten Stein!"?

Für Gott, denke ich mir mit meinem kleinen Menschenverstand, zählt nicht das, was war, sondern, was jetzt ist. Und was der Mensch künftig mit und aus seinem Leben macht.

Ich stelle mir vor, von Gottes Gegenwart überzeugt zu sein, macht, dass man ohne weiteres große Aufheben einfach Gott in sich weiß. Nachdem man auf diesem Wege die Zweifel an Gott verloren hat, hat man sich - meinen Sie nicht auch? - mit ihm und seiner Existenz versöhnt. Das aber bewirkt weiteres Erstaunliches: Dass man überhaupt versöhnlich wird. Sich mit sich selbst auch versöhnt. Mit den eigenen Spannungen und Unzulänglichkeiten. Mit den Mitmenschen. Mit dem Leben. Künftig nur noch nach Vorne sieht, nicht immer wieder mehr zurück.

Wem also erst ein festes Herz durch die Gnade der (oft auch Selbst)Erkenntnis geschenkt worden ist, dem gelingt es auch immer besser, auf jedes mögliches Fehlverhalten bei sich zu verzichten und statt dessen immer mehr im Geist der Liebe und auf dem Weg des Friedens zu handeln. Auch, sich für seine Mitmenschen - und durch sie für die Gesellschaft und den Frieden - im christlichen Geist zu engagieren. Klingt nicht gerade dies in Ihrer Rezension im Blick auf den Film schon an? Sie schrieben so schön "(Er ist) inspirierend, wenn man sieht, wieviel ein einzelner Mensch bewegen kann".

Da stimme ich Ihnen voll zu. Kann im Übrigen hier auch noch einen ähnlich bewegenden Film empfehlen: "Das Glücksprinzip". Unbedingt ansehen!
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