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Kundenrezension

am 16. März 2014
Gerade eben zu Ende gspielt. Ich bin maßlos enttäuscht! Und zwar ganz abgesehen davon, dass es mehr an Dishonored erinnert als an die vorigen Thief-Teile:

ACHTUNG! ENTHÄLT SPOILER!

Obwohl es endlich mal eine ansehnliche Grafik hat, wurden dagegen viele Thief-typische Elemente einfach weggelassen. Keine Hammeriten, keine Heiden, keine Hüter (nur Hinweise darauf, das sie existieren...Pardon: existiert haben!). Das ist wie ein Star Wars Reboot in dem es keine Jedi und keine Sith mehr gibt, aber ab und zu findet man an einer Wand eine Lichtschwertzeichnung. Garretts Charakter ist viel zu "nett". Seine "Originstory" um seine Ausbildung durch die Hüter wurde komplett ignoriert (Nein Luke, du bist kein Jedi, du bist halt irgendso'n Typ der was gegen das Imperium hat. Eine familiäre Verbindung zu dem Verein? Lol, wo denkst du hin?! Ausbildung durch einen Jedimeister? Nein, das lassen wir weg. Du startest einfach mal so).

Noch schlimmer: sie haben ihm sein Auge genommen! Nein nicht so wie es sein sollte, sein menschliches, sondern sein mechanisches!!! (Wovon redet du da Luke? Dir wurde nie die Hand abgeschlagen und erst recht nicht von deinem Vater. Der existiert gar nicht!). Wer die alten Teile kennt, weiß dass der Verlust von Garretts Auge ein wesentlicher Bestandteil der Thief Reihe ist! Ich könnte viele Dinge ja verzeihen, aber das nicht! Ich hoffe das sie das im Sequel (falls eins kommt) wieder hinbiegen und ihm dann ein mechanisches Auge einsetzen, z.B. weil das Urkraftteil sein menschliches Auge zerstört hat...oder so. Lasst euch was einfallen, Eidos Montreal!!! Aber halt: wer baut ihm das mechanische Auge? ES GIBT JA KEINE HAMMERITEN!!!
Was ist aus Garretts atmosphärischen Monologen geworden und den stimmigen Hüter-, Hammeriten-, und Heidenzitaten, die die Thief-Welt mit ihren Fraktionen so einzigartig stimmungsvoll machte und ihr eine Seele verlieh!? Der Spieler erfährt nichts über die Stadt, ihre Bewohner und ihre (moralischen) Vorstellungen. Die Story ist lahm und einfallslos. Das Ende enttäuscht auf ganzer Linie und man denkt sich WTF?! Das wars jetzt? Kein Vergleich zu den Vorgängern...

Jetzt zur Spielmechanik, denn auch die ist grauenhaft!
Warum zur Hölle kann ich nur springen wenn es mich tatsächlich weiterbringt?!? Warum kann man nur an Stellen hochklettern die genau dafür markiert sind? Warum kann ich Seilpfeile nur an dafür vorgesehen Balken schießen und nicht - wie in den Vorgängern - überall da wo der Pfeil stecken bleiben könnte?! Mein Gott Eidos, ihr schafft es im Jahre 2014 tatsächlich, den Spieler komplett in seinen Leistungen zu entmündigen und ihm an jeder Ecke klarzumachen das er sich gerade in einem Spiel befindet!!! WARUM HABEN GANZ NORMALE BÜRGER SEIL-, WASSER-UND FEUERPFEILE IN EINER SCHATULLE AUF IHREM KAMIN AUFBEWAHRT!?!?! GENAUSOGUT HÄTTET IHR SCHWEBENDE KÄSTCHEN EINBAUEN KÖNNEN AUS DENEN EIN PILZ RAUSKOMMT WENN MAN MIT DEM KOPF DAGEGENSPRINGT!!!!

FAZIT: Looking Glass hat 1998(!) fast alles besser gemacht als Eidos Montreal 16 Jahre später. Ja sogar Ion Storm hat vor 10 Jahren den dritten Teil besser hinbekommen als Eidos. Deadly Shadows wirkt gegen das Reboot jetzt wie ein Meisterwerk - und das will was heißen...

3 Punkte gibts für die (zur Abwechslung) wirklich schöne Grafik. Die Welt sieht super aus und wirkt aufgrund ihrer Details sehr "real". Auch das man Garretts Hände sieht, trägt wunderbar zur Imersion bei. Hätte man die Grafik mit dem Gameplay und der Atmosphäre der alten Teile (sowie einer würdigen Story) kombiniert, hätte dabei das beste Thief aller Zeiten herauskommen können...Hätte.
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