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Kundenrezension

am 16. Oktober 2011
Nach dem Tod ihres Mannes kann Marysa endlich ein selbstbestimmtes freies Leben führen. Die Werkstatt läuft gut, der Reliquienhandel auch. Leider besagen die Zunftsgesetze, dass sie sich wieder verheiraten muss, will sie die Werkstatt behalten. Bewerber gibt es einige, aber Marysa will sich nicht festlegen, sondern so lange wie möglich ihre Freiheit behalten. Zu allem Überfluss wird auch noch ihr Stiefvater Bardolf Goldschläger verhaftet. Im Dom, wo gerade die Arbeiten an der neuen Chorhalle auf Hochtouren laufen, passierten in letzter Zeit einige Unfälle. Und Meister Goldschläger soll an allem Schuld sein. Marysa will herausfinden, was dahinter steckt und trifft dabei Bruder Christophorus wieder. Gemeinsam kommen sie einer großen Intrige auf die Spur...

Auch im zweiten Teil der Trilogie um Marysa Markwardt bleibt Petra Schier ihrem Konzept treu: historische Ereignisse werden geschickt mit kriminalistischen Elementen verknüpft. Wie auch im Vorgänger werden kleine Rätsel geschickt platziert, um das Lesen voranzutreiben, möchte man doch wissen, wer oder was dahinter steckt. Anders aber als im Vorgänger geht es im zweiten Band der Trilogie eher um die Beziehung zwischen Marysa und Bruder Christophorus. Die Unfälle bilden eher die Rahmenhandlung. Das ist aber nicht weiter schlimm, haben die Protagonisten doch selbst noch das eine oder andere Geheimnis zu bieten.

Die handelnden Personen werden realitätsnah geschildert, und hin und wieder kann man sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. Etwa, wenn mit Jolanda, Marysas Mutter, das Temperament durchgeht oder Marysa und Bruder Christophorus ihre Zuneigung zueinander krampfhaft zu verbergen suchen, auch vor sich selbst. Es ist, als wäre man quasi live dabei.

Man erfährt auch wieder einiges über das Leben im Mittelalter. Als Handwerkerwitwe kann Marysa die Werkstatt nur eine zeit lang alleine fortführen und so ist sie bei Gesellen heiß begehrt. Das bringt natürlich auch einige Verwicklungen mit sich und es werden regelrechte "Revierkämpfe" daraus. Neid und Missgunst sind da an der Tagesordnung.

Sehr schön fand ich auch wieder den Anhang, in dem ausführlich die historischen Fakten erklärt werden und auch wieder ein Rezept der damaligen Zeit aufs Ausprobieren wartet. Das rundet die historischen Romane der Trilogie ab - was ich immer besonders mag.

Ich freue mich jedenfalls schon auf den letzten Band und kann dieses Buch nur empfehlen, auch wenn man den Vorgänger nicht gelesen hat. Alles Wissenswerte aus "Die Stadt der Heiligen" wird kurz erwähnt, so dass man nicht das Gefühl hat, etwas verpasst zu haben. Trotzdem lohnt es sich, auch die anderen Bücher von Petra Schier zu lesen - besser kann Geschichte kaum vermittelt werden.
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