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Kundenrezension

38 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht ganz, was es verspricht - Ambitionierte Technik für Geduldige, 10. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Samsung NX 20 Systemkamera (20 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, WiFi) inkl. 18-55mm F3.5-5.6 OIS III Objektiv schwarz (Camera)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die NX 20 kommt mit dem ziemlich hohen Anspruch daher, dass ihre Aufnahmen mit denen besserer DSLRs mithalten. Tatsächlich ist sie mit einem APS-C CMOS-Sensor ausgestattet, der in hochwertigen DSLRs unterhalb des Vollformats gute Dienste erweist. Dazu kommen die unglaubliche Bildgröße von maximal 20 Megapixeln und eine kurze Verschlusszeit. Mit ihrer WiFi-Konnektivität integriert sie zudem bisher noch nicht standardmäßige Funktionen, die den mobilen Austausch von Bilddaten und sogar eine Remote-Steuerung über ein Smartphone möglich machen. Ausgehend von meinen ersten Tests muss ich allerdings sagen, dass Anspruch und Wirklichkeit doch in verschiedenen Bereichen auseinandertriften. Es scheint, dass Samsung zumindest bei den fotografischen Grundfunktionen der Kamera in kompaktem Gewand etwas zu viel auf einmal will. Denn die schon von anderen Rezensenten angemerkte Verarbeitung der hoch auflösenden Bilddaten funktioniert ohne Nachrüstung nicht reibungslos und das mitgelieferte 18-55 mm Zoomobjektiv liegt qualitativ weit hinter dem Kameragehäuse. Auch die Handhabung gestaltet sich in Teilen gewöhnungsbedürftig und erfordert eine gewisse Einarbeitungszeit.

Auf der anderen Seite: Nach eingehender Beschäftigung mit den Funktionen, die sich teils erst aus der Lektüre des ausführlichen pdf-Handbuchs erschließen, kommen die Ergebnisse dem genannten Anspruch schon näher. Nichts für Spaß- Fotografen, die einen eher intuitiven Zugang bevorzugen. Gute Ergebnisse lassen sich erzielen, wenn man bereit ist, je nach Motiv- und Fotografiergewohnheiten mit unterschiedlichen Einstellungen zu experimentieren und auch mal ungewohnte Wege zu gehen, indem man z. B. die Schwächen der automatischen JPG-Ausgabe über die individuelle Bearbeitung von RAW-Rohdaten ausgleicht. Wer Wert auf qualitativ hochwertige Ergebnisse legt und sich mit der Einarbeitung Zeit lässt, wird sich mit der NX 20 dann u. U. als kompakte Zweitkamera anfreunden können. Eine hochwertige DSLR wird sie dennoch nicht ersetzen können, dafür scheinen die Technik und Verarbeitungsqualität im Segment der Systemkameras (noch) nicht reif zu sein. Zugegeben, das ist ein "Jammern auf hohem Niveau", aber wer ca. 900 Euro ausgibt, erwartet auch einen deutlichen Qualitätsabstand zu weniger ausgefeilten Systemkameras und SLR-Kameras des mittleren Segments.

Das fällt positiv auf:

[+] Hohe maximale Bildgröße. Ergebnisse eignen sich für Ausdrucke bis A1.
[+] Große Auswahlbandbreite verschiedener Auflösungs- und Komprimierungsvarianten, u. a. als unkomprimierte Rohdaten (RAW), die sich über mitgelieferte Software weiterverarbeiten lassen. Damit ist eine Optimierung gegenüber den fertigen JPGS möglich.
[+] Kompakte handliche Bauart.
[+] Sonnenblende und leistungsfähiges Akku sind inklusive.
[+] Sehr schneller Verschluss und funktionierender optischer Stabilisator des Objektivs. Beides gut für kurze Belichtungszeiten und verwacklungsfreie Ergebnisse.
[+] Grundsätzlich übersichtliche Menüführung über Wählrad und Drehfunktionstaste. Praktisch: Kurze Erläuterung für jede Funktion wird eingeblendet.
[+] Zahlreiche Individualisierungsfunktionen, u. a. Möglichkeit, bevorzugte Aufnahmemodi festzulegen und Tastenfunktionen individuell zuzuordnen.
[+] Verschiedene automatische Aufnahmemodi, wie der Smart-Modus, i-Modus oder Szenen-Modus, die automatische Anpassungen an die Aufnahmeszene und individuelle Korrekturen durch Optionenauswahl zulassen.
[+] Unterschiedliche Wege zum selben Ziel, z. B. Nutzung des Wählrads oder des Fokusrings am Objektiv im i-Modus. Diese Redundanz erfordert eine gründliche Einarbeitung und Übung, kann dann aber sehr nützlich und zeitsparend sein.
[+] Großes 3-Zoll-Display mit sehr guter Abbildungsqualität.
[+] Großes Sucherfenster mit digitalem Sucher. Vorteil: Sichtbarer Ausschnitt entspricht dem tatsächlichen Ergebnis.

Das kann mich weniger überzeugen:

[-] Speicherung über SD-Karte. Mit einer Standard-SDHC-Karte habe ich eine relativ langsame Speicherverarbeitung der ca. 20 Mio. Pixel festgestellt, v. a. bei Aufnahme von Rohdaten oder Bildreihen. Weitgehend zu lösen ist dieses Manko durch a) die Aktualisierung der Firmware auf die neueste Version 1.10 (lässt sich von der Samsung-Internetseite herunterladen) und der Einsatz einer besonders leistungsfähigen SDHC-Karte mit hoher Schreibgeschwindigkeit. Mit dieser Nachrüstung werden die immerhin bis 38 MB umfassenden Rohdaten der größten Auflösung relativ schnell verarbeitet.
[-] Die Aufnahmequalität "JPG-Foto" zeigt tendenziell eine Überschärfung der Bilddaten. Man hat die Möglichkeit, alternativ Superfeines, Feines oder Normales JPG zu wählen. Die Ergebnisse hängen sehr vom Motiv und der Aufnahmesituation aber. Dennoch ist eine - ich würde sagen - fleckige Anmutung des Bokehs nicht zu leugnen. Um ein typisches Pixel-Rauschen handelt es sich zwar nicht, da merkt man schon die Vorzüge des leistungsfähigen Sensors. Wer ein geschmeidiges Bokeh mit feinen Übergängen von leistungsfähigen Festbrennweiten im DSLR-Bereich gewohnt ist und das schätzt, wird allerdings nicht zufrieden sein. Ich denke aber, dass dies zum großen Teil auch an dem nicht sehr leistungsfähigen Zoomobjektiv liegt. Hier überlege ich, eine lichtstarke Festbrennweite anzuschaffen. In Grenzen lässt sich der Teil des Qualitätsverlusts, der auf die automatische JPG-Komprimierung zurückzuführen ist, mit der Bearbeitung der Rohdaten (so man gleichzeitig oder ausschließlich im RAW-Format aufgenommen hat) korrigieren.
[-] Seltsam, dass man mit der mitgelieferten Software Intelli-Studio die RAW-Dateien nicht herunterladen kann, sie erfasst lediglich JPGS. RAW-Dateien muss man von Hand von der Kamera herunterkopieren, die nach Anschluss des USB-Kabels als Laufwerk erkannt wird.
[-] Das Objektiv erfüllt die Erwartungen nicht. Der Brennweitenbereich geht vom Standard-Weitwinkel zwar bis nahe an den Makrobereich heran. Die erwähnten Abbildungsschwächen im Unschärfebereich sind aber sicher zum guten Teil auf dieses Objektiv zurückzuführen. Ebenfalls nicht zufriedenstellend ist die Verarbeitung. Beim Zoomen hakt es an einer Stelle merklich und lässt sich folglich nicht flüssig bewegen. Zudem ist die Mechanik nicht stabil gearbeitet, so dass sich ein leichter Spielraum bei der Bewegung feststellen lässt.
[-] Das für mich größte Manko sind die beschränkten Einstellungsmöglichkeiten und die eingeschränkte Leistung des Autofokus. Die wohl häufigste Anwendung im Bereich des manuellen Programmwahl, der Auswahl-Autofokus, lässt sich zwar verschieben und in gewissen Grenzen vergrößern bzw. verkleinern. Innerhalb des Fokusrahmens ist aber keine weitere Feineinstellung möglich. Außerhalb des Rahmens fällt die Abbildungsqualität unabhängig vom Komprimierungsgrad deutlich ab, mit der genannten eigenwilligen Unschärfe. Mit Multi-Autofokus habe ich insgesamt keine guten Erfahrungen gemacht, da mit dieser Einstellung die Ergebnisse unberechenbar sind. Sehr stark abhängig ist der Autofokus auch von der jeweiligen Motivsituation. Bei klaren Motivkontrasten lassen sich die besten Ergebnisse erzielen. Eine Vielzahl von Reflexionen und Lichtquellen innerhalb und außerhalb des Fokusbereichs scheinen die Automatik aber zu irritieren. Dann sind einige Versuchsreihen notwendig, um zum gewünschten Ergebnis zu gelangen.
[-] Das mitgelieferte USB-Kabel ist viel zu kurz. Wer die Daten auf einen stationären PC übertragen will und nicht auf die WiFi-Unterstützung zurückgreifen will oder kann, muss die Kamera währenddessen quasi in der Hand halten.

Fazit: Der offizielle Anspruch des Herstellers, den Nutzer der Kamera wie von selbst in die Nähe des fotografischen Profilagers zu versetzen, ist m. E. viel zu weit hergeholt. Mit guter DSLR-Technik kann die NX 20 insbesondere in puncto Fokussierung, Abbildungsleistung und Ergebniskontrolle nicht mithalten. Mit Gewöhnung und Wahl der für die Aufnahmesituation geeignetsten Einstellungen sind aber mit etwas Geduld Aufnahmen möglich, die gegenüber niedrigerpreisigen Systemkameras weitere Verwendungsmöglichkeiten bieten.
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 22.11.2012, 09:32:10 GMT+1
[Vom Autor gelöscht am 22.11.2012, 14:14:40 GMT+1]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.11.2012, 11:04:00 GMT+1
Bernhard Lux meint:
Hallo,
tut mir leid. Ich habe die Kamera im Rahmen des Vine-Produkttesterprogramms rezensiert. Sie ist deshalb noch nicht in meinem Eigentum und ich kann sie grundsätzlich auch zu einem späteren Zeitpunkt nicht veräußern.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.11.2012, 14:16:03 GMT+1
Oh, sorry..übersehen...
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