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Kundenrezension

am 27. Mai 2010
Was war 2008 die Warterei lang, bis Rockstars Flaggschiff GTA IV endlich erschien. Ähnlich lange mussten Fans der Serie nun auf die Episodes from Liberty City warten. Die gute Nachricht: das Warten hat sich gelohnt. Gewohnte Qualität, schräge Figuren, packende Missionen...das Add-On bietet alle Qualitäten des Originalspiels und setzt insbesondere mit der The Ballad of Gay Tony noch ein Ausrufezeichen.

The Lost & the Damned
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TLD thematisiert den Werdegang des Bikers und Alphamännchens Johnny Klebitz, der verzweifelt mitansehen muss, wie der gerade aus dem Gefängnis entlassene Chairman der Biker erst einen Krieg mit der rivalisierten Bande anzettelt, um dann ein Schisma innerhalb der Gang auszulösen. Verrat, Intrigen, jede Menge Easy Rider und Feuergefechte zeichnen seinen Weg. Alles in allem gelingt Rockstar hier ein schräges, manchmal sogar nachdenkliches Porträt einer Heldengruppe, die bislang in den GTA-Teile unterrepräsentiert war. Chopper (und zwar jede Menge!), Death Metal und Lederkleidung bringen einen frischen Wind ins GTA-Universum, obwohl das Missionsdesign sich bereits nach den ersten paar Stunden leider zu oft zu wiederholen beginnt. Auch die Gang Wars, die eigentlich nur Schießereien an wechselnden Schauplätzen sind, und die Bikerrennen mit Baseballschläger (Hommage an den Klassiker Road Rash!) erweisen sich letztlich nicht als ausreichendes Rettungsseil, um der korrekten, aber etwas monotonen Episode zu den 5 Sternen zu verhelfen. Die Spielzeit bewegt sich im Rahmen von etwa 8 Stunden, die beigefügten Trophies sind mit 5 Stück auch recht schmal ausgefallen.

7,5/10

The Ballad of Gay Tony
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Ich musste gerade überlegen, wann ein Add-On das Originalspiel das letzte mal in Sachen Spielspaß und Design abgehängt hat. Ich muss passen... TBOGT ist so ein Fall. Viele kritische Stimmen monierten bei GTA IV noch das repetitive und einfallslose Missionsdesign, das in der Regel meist aus den Einlagen Verfolgungsjagd, Schießerei, Flucht bestand. Dieses fantastische Add-On räumt nun damit auf. Fallschirmsprünge und Infiltration, Verhöre auf dem Golfplatz, Fight-Club-ähnliche Stahlkäfige und ein Triathlon-Rennen bestehend aus Fallschirmsprung, Boots- und Autorennen sind ausgefallene Missionen, die mir auf Anhieb einfallen und die jenseits des Einheitsgraus im Gedächtnis haften bleiben.

Auch das Setting ist grandios. Als puerto-ricanischer Partner Luis des Homo-Nightclub-Königs Tony Prince bügelt man allerhand Schnitzer seines drogenabhängigen Freundes aus, der sich insbesondere dadurch auszeichnet, den Karren immer noch tiefer in den Dreck zu fahren. Humor, Satire und Parodie wird hier großgeschrieben und allerlei Anspielungen auf klassische Gangsterfilme bekommt der Spieler während den wie immer grandios vertonten Cutscenes zu sehen. Wessen Eindruck des Originalspiels noch frisch ist, der wird sich zudem freuen können, dass die Episode ein neues Licht auf bekannte Figuren wie Brucie wirft. An manchen Stellen überkreuzt sich die Story sogar mit dem Originalspiel, tauchen Niko und Johnny Klebitz auf der Gegenseite auf. Sehr charmant! Das hat schon das Flair eines guten Episodenfilmes à la 11:14.

9,5/10

Die Verpackung:
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Grafisch hat sich in Liberty City nicht viel getan. Die Episoden fußen immer noch auf der gleichen Grafik-Engine wie das Originalspiel. Wer von den Social Activities nicht genug bekommen kann, kann jetzt seine Freunde auch zum Airhockey einladen. Bowling, Darts, Pool sind natürlich auch mit von der Partie. Die beiden Add-Ons präsentieren darüber hinaus einzelne neue Vehikel und Waffen, so warete ein feiner NOOSE-Anti-Riot-Panzer nach dem Durchspielen der zweiten Episode und wer Chaos sähen möchte, wird viel Freude an den Haftgranaten haben. Übrigens: In dem Spiel ist auch der vollwertige Online-Modus und Multiplayer inbegriffen, eine faire Sache.

Einen Ear-Lift haben die Radiostationen verpasst bekommen. Ich möchte es kaum sagen, aber die Qualität liegt noch unter dem Lvel von GTA IV. Beim mittlerweile fünften Titel mit eigener musikalischen Untermalung machen sich die Ohrwürmer zunehmend rarer. Zwar sorgt z.B. Marillions "Kayleigh" noch für rhythmisches Schaukeln auf dem Sofa, aber selbst der früher so guten Liberty-City-Rock-Sender bietet bis auf Iron Maidens "Run to the Hills" wenig Wiedererkennbares, viel Unbekanntes. So lobenswert die Bemühungen war, für die beiden Add-Ons eigens neue Sender zu kreieren, so bitter muss man mittlerweile feststellen: die großen Hits wie z.B. noch in VC und SA gehören der Vergangenheit an. Dennoch immer eine Empfehlung wert: Die Talk-Radios, die immer noch herrlich böse die US-amerikanische Kultur parodieren.

Fazit
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Episodes from Liberty City gehört sicher zu den Highlights des Jahres für Sonys Konsole. Darüber hinaus entwickeln sich beide Erweiterungen zu echten Zeitfressern. 25 packende, humorvolle, mitreißende Stunden sind in dem Paket mindestens inbegriffen. Wie ich finde zu einem fairen Preis. In einer Zeit, in der Bioware 6 Euro für eine 45-minütige Quest und eine Lagetruhe (Dragon Age) möchte, lege ich mein Geld lieber in dieses mit Liebe und Verstand designte Bundle. Allein Gay Tony wäre das Geld bereits wert gewesen, überholt diese Episode das Original in Sachen Missionsdesign, Spaß und Setting. Alle Fans können und sollten zugreifen.

Wertung:
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8.9/10
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