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Kundenrezension

VINE-PRODUKTTESTERam 5. Dezember 2013
--- Inhalt ---

Zwei Freunde (Taylor Kitsch aus JOHN CARTER und Aaron Johnson), die sich seit der Highschool kennen, bauen zusammen im sonnigen Kalifornien ein Marihuanaimperium auf. Chon und Ben teilen nicht nur ihr Geld oder ihre Leidenschaft für Hasch ganz brüderlich, sondern auch ihre Frau: die wunderschöne Ophelia, kurz O (perfekt besetzt: GOSSIP GIRLs Blake Lively).
Eines Tages wird das mexikanische Baja-Kartell, dessen Kopf von Salma Hayek verkörpert wird, auf das Schaffen der Männer aufmerksam und schlägt einen Deal vor. Man ist an ihrem Geheimnis der Anbaukünste und ihr weltweites Netzwerk von 15 Millionen Kunden interessiert. Allerdings wollen sich Ben und Chon nicht auf den Deal einlassen.
Über diese Zurückweisung reagiert die mexikanische Untergrundorganisation ziemlich ungehalten. Die Mittelsmänner (unter anderem Benicio Del Toro als sehr fieses Exemplar seiner Gattung) entführen Ophelia, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen...

--- Kritik ---

Auf gut Deutsch bedeutet der Titel SAVAGES "die Wilden". Diese Unbezähmbarkeit wird mit äußerster Schönheit in Szene gesetzt. Die Helden sehen natürlich danach aus, als seien sie für die nächste Werbekampagne für Calvin-Klein-Unterwäsche gebucht worden und der traumhaft schöne Drehort Kalifornien, dessen Wahl man wohl dem Autor der Buchvorlage Don Winslow zu verdanken hat, trägt ebenfalls zu diesem Eindruck bei. Sommer, Sonne, Strand, Schönlinge und Sex (davon gewiss nicht zu wenig!) werden mit einigen Kamerafiltern, zum Beispiel mittels Schwarzweißsequenzen, vom namhaften Regisseur Oliver Stone in Szene gesetzt. Selbst die klein dosierten Gewaltszenen, die wohl ausschlaggebend für die deftige 18er-Plakette waren, besitzen diese auf hübsch getrimmte Musikvideooptik. So exzessiv ist man in der Kinofassung übrigens nicht ausgeufert! Die alte Filmversion, die rund zehn Minuten kürzer ist, wurde nämlich noch ab sechzehn Jahren freigegeben.
Bei der ganzen optisch ansprechenden Aufmachung verliert man sich zwangsläufig im Detail, weswegen SAVAGES manchen Zuschauer langatmig erscheinen könnte. Wenn man sich daran jedoch nicht stört, sich an den tollen Bildern und ähnlichen Ästhetikthrillern wie etwa INTO THE BLUE erfreut, dann ist man mit SAVAGES bestens bedient. Zum Finale hin gibt es sogar eine Überraschung zu vermelden, die an dieser Stelle selbstverständlich nicht verraten wird.
Aus marketingtechnischen Gründen wurde John Travolta anscheinend als Hauptfigur aufs Cover gedruckt. Sein Part fällt aber doch eher bescheiden aus, ähnlich wie Al Pacino in THE SON OF NO ONE oder Michael Douglas in HAYWIRE.

--- Zur Blu-ray ---

Null Bildrauschen, knallige Farben und ein hoher Schärfegrad, der viele Details, zum Beispiel in den hübschen Gesichtern, erkennen lässt: Genau so möchte man diesen "schönen" Film sehen! Ein plastischer Eindruck ist generell gegeben, er könnte stellenweise aber stärker ausfallen.
Tonal lässt die Blu-ray kaum Wünsche offen, wenn es um die englische Originalspur geht. Diese Sprache wurde mit HD-Ton in DTS-HD MA 5.1 versehen, der mit einer hohen Dynamik aufwartet. Deutsch hat währenddessen allerhöchstens DVD-Niveau in komprimiertem DTS Surround 5.1. Da wäre eindeutig mehr drin gewesen.
Die Extras bieten zusammengenommen ziemlich genau 50 Minuten Zusatzmaterial rund um den Film. Eine gute Viertelstunde machen die neun entfallenen Szenen aus (die, die es nicht in die Extended Version geschafft haben), den Rest nimmt ein fünfteiliges Making-Of ein, alles in gestochen scharfem High Definition.
Als kleines Bonbon kann man das Wendecover ansehen, auf dem Taylor Kitschs Kopf löblicherweise von dem FSK-Logo befreit wurde.

--- Fazit ---

Alle Fans von ununterbrochener Action werden von SAVAGES vielleicht enttäuscht sein. Oliver Stone schildert die Ereignisse mit gemächlicher Geschwindigkeit und zieht den Spannungsbogen nur ab und zu straff. Vielmehr überzeugt dieser Thriller durch seine schönen Bilder und guten Darsteller, wobei gesagt werden muss, dass schonungslose Gewaltexzesse nicht komplett ausbleiben.
Die Blu-ray gibt dem Käufer im Großen und Ganzen das, was man von HD-Auflösung erwartet. Nur der deutsche Ton hätte besser aufbereitet sein können - vier Sterne.
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