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Kundenrezension

am 12. Oktober 2012
Ich reise seit Jahren mit dem Lonely Planet in Indien und war bisher recht zufrieden mit dem Reiseführer. Nun habe ich mir die die englische Version bestellt und die aktuelle deutsche Version genauer angesehen und war entsetzt:

Es wurde ein neues Layout eingeführt mit sehr enger, schlecht lesbarer Schrift (ich bin 60, für jüngere Leute mag dies kein Problem sein), neuen Kartendesign (unmöglich: früher waren Strassen weiß, der Rest grau, darauf Mauern und Gebäude in dunkelgrau eingezeichnet, wunderbar zu unterscheiden. Jetzt: Hintergrund weiß, Straßen grau UND Gebäude und Mauern ebenfalls grau - Gebäude, Mauren und kleine Strassen sind praktisch nicht mehr zu unterscheiden. Dafür sind - überflüssiger Weise - Flüsse und Seen hellblau...früher in sehr dunklem Grau).

Hinzu kommt, dass in der neuen Ausgabe sehr viele Einträge gestrichen oder verringert wurden. Beispielsweise fielen die Stadtpläne - bisher einer der hilfreichsten Bestandteile - vollkommen weg von Kota, Badami, Gokarna, Diu, Somnath, Materan, Mahabaleshwar, Candolin, Arambol, Colva, Benaulim oder die Übersichtskarte von Admdavad (und das sind nur einige, bei Weitem nicht alle).

Zahlreiche Karten wurden in ihrer dargestellten Fläche verkleinert, so dass nur noch kleine Bereich von Stadtteile angezeigt werden. Andere Karten wurden im Maßstab verkleinert, so dass sie z.T. völlig unübersichtlich oder unleserlich wurden.

Weiterhin fielen ganze Beschreibungsteile vollkommen weg: z.T. die Ortsbeschreibungen von Jambughoda, Baruch, Daman, Alang, Porbandor, Dwarka, Patnagiri (natürlich sind die Touristenorte Agra, Udaipur, Jaipus usw. enthalten, aber speziell unbekanntere Orte wurden gestrichen).

Hinzu kommt, dass bei Hotel- und Restaurantbeschreibungen z.T. 30 bis 50% der besprochenen Hotels/Restaurants entfernt wurden und zwar prinzipiell immer die billigeren (bei den Hotels) bzw. die typischen indischen (bei den Reataurants). Im Restaurantteil sind hauptsächlich nur noch typische Touristen- und Travellerlokale oder die teuersten Luxusschuppen.

Ergebnis: für Reisende, die abseits von Dehli, Agra und Jaipur und auf billigere Weise reisen (wie z.B. ich, der jedes Jahr mehr als 5 Monate Asien bereist), ist der Lonely Planet uninteressant geworden. Schade: er ist nun zum Null-Acht-Fünfzehn-Reiseführer geworden.

Nachträglich nur noch 2 Sterne für das Buch, keinen für die unmögliche, unbedienbare (engl.) Kindle-Edition (da gibt es vonh mir eine Rezension beim englischen LP). Gegenüber den Vorgängerversionen nur ein Riesen-Rückschritt.
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